Beiträge von Wen1g

    Ich schneide immer mit Papier mir zuerst eine Schablone für die Dicke der Stopfpackung und probiere kurz, ob ich die Stopfpackmutter noch eingedreht bekomme also ob das Gewinde greift.

    Dann das ganze ausbauen und auflegen auf dem Graphitpapier anzeichnen/abschneiden. Anschließend um die Regulierstange gewickelt und in den Grundkörper gedreht. Dann nur noch die Stopfbuchsmutter festziehen und fertig.

    Du kannst die Lampe bedenkenlos ohne Haube starten, lediglich sollte sich kein Gegenstand oberhalb des Innenmantels befinden. Der Abgasstrom ist doch recht heiß. Dann kann man auch im Betrieb mit dem Abstand des Mischrohres "spielen".

    Stopfpackung bekommst du zum selber wickeln bei Peter Bendel.

    Dichtungen kann man einfach selber Stanzen oder O-ringe nehmen.


    Schön, dass du wieder da bist

    runter ist das Problem, weil dann die Flamme am Mischrohr wieder Hoch läuft. Es ist schon richtig, dass dann die Abgastemperatur steigt allerdings gibt eine Flamme mehr Wärme an ein Bauteil ab als warmes Abgas. Du müsstest also mit dem Mischrohr eher nach oben.

    Opfer mal den Glühstrumpf und kontrolliere den Tonbrenner, wenn dort einige Löcher verschlossen oder nicht frei sind dann kann das auch zu Miro glühen führen. Als letztes kontrollierst du die Düse. Diese sollte fest sitzen, auch im Betrieb. Dadurch das der Vergaser direkt beheizt wird und die Düse nur durch den heißen Vergaser kann es sein, dass sie sich wärmeausdehnungstechnisch wieder löst, sobald du die Lampe vorheizt.

    Also im heißen Zustand mal eine 1/8 Umdrehung fester ziehen. Dann kontrollierst du, ob der Petroleum- Nebel gerade in das Mischrohr trifft, dazu mit einer starken Taschenlampe in den Gasstrahl leuchten. Laserpointer geht auch sehr gut dazu.


    Bei einer meiner 250 war es der Tonbrenner, der zu viel Gegendruck erzeugt hat, weswegen die Lampe immer überfettet hat und dann das Mischrohrglühen eingesetzt hat.

    Ist das hier jetzt ein Suche oder was ist das für ein Trööt?


    Das Teil ist der Brenner eines Sterilisations-Kits der US Armee. Dazu gibt es einen Drahtständer,und eine Edelstahlwanne in der dann der Wasserdampf zum sterilisieren von OP bestecken entsteht. Darin ist ein Einsatz, den man dann heraushebt.

    Google den mal, da findest du dann passende Bilder.

    Der Unterschied liegt in könnte und passiert sicher.

    In wie fern eine nahezu unkontrolliert brennende Benzinflamme unter einem Topf der sowieso schon für einen gut warmen Tank sorgt jetzt noch besser sein soll als wenn es von der Flamme weg bläst entzieht sich meiner Verständnis von Sicherheit.

    Der ja sowiso schon zu warme Tank kocht danach sicher und bläst bestimmt weiterhin ab.

    In den Kocher gehört Petroleum und notfalls Diesel.

    Wer mit Benzin oder Waschbenzin kochen will kann sich auch noch einen kleinen Benzinkocher besorgen.

    Der Brenner des Phoebus 625 und des Shmel kocher sind anders konstruiert. Sie besitzen keinen Überhitzer wie der Brenner des Geniolkochers. Deshalb lassen sie sich im Petroleumbetrieb kaum regulieren, da der Wärmetransport zum Vergaser geringer ist. Der Vergaser liegt bei ihnen unter der Düse. Beim Geniol und analog dazu Pelam kochern liegt der Vergaser über der Düse nämlich unter der Siebkappe. Die dort herrschende Temperatur ist deutlich höher, außerdem ist dieser Brenner zusätzlich aus Kupfer, was Wärme besser leitet als Messing.

    Der Wärmerücktransport zum Vergaser ist konstruktiv immer gleich, unabhängig davon, wie hoch der Heizwert ist. Dadurch laufen die Brenner thermisch näher an der Grenze, was den Verschleiß begünstigt.

    Der Brenner ist nicht für Benzin ausgelegt, er dürfte deutlich überhitzen, da Petroleum mehr Energie zum Verdampfen benötigt und diese aus dem Brennerkopf gezogen wird.

    Außerdem stimmt das Luft-Brennstoff Gemisch nicht, es bräuchte eine größere Düse oder eine Luftdrossel.

    Alles in allem dürfte die Lebensdauer darunter leiden.

    Wenn du beim Optimus das Reduktionsrohr nicht benutzt geht er erst gar nicht an, hat nämlich viel zu viel Sauerstoff um ein zündbares Gemisch zu erzeugen. Der Brenner kühlt ab und dann läuft dir im zweifelsfall nur der Spiritus aus. Gefählich.. Jein solange nix anderes brennt nicht.

    Starklichtlampen in 226 Größe... Petromax 150HK, Phoebus 615, Petromax 900, Aida 100 und natürlich die Geniol 150...


    Die Flamme passt so, die müssen immer erstmal richtig heiß sein und bei Spiritus ist eh nicht so super viel Dampf hinter. Sie reicht aber schon zum Hartlöten, hab ich mit meiner schon öfters gemacht. TEILE müssen allerdings gut klein sein.

    Ich denke, dass da eine neue Düse fällig wird, was sehr schwierig sein dürfte, da die 242 die kleinste Düse hat, die mir bis jetzt untergekommen ist.

    Vergasen tut sie ordentlich und es ist auch offensichtlich genug Benzindampf da. Eventuell sitzt die Düse auch nicht richtig und es wird ganz viel Benzindampf neben der Düse rausgeblasen, was die Gemischbildung verhindert.

    Nein, es muss eine recht dichte Abdichtung zum Druckbehälter geben, ansonsten ist der Lötlampe nicht viel zu entlocken. Ich habe vom Discounter Baumwollgarn zum Stricken genommen, ist etwas dünner als BW dochte und dichtet besser. Dann einige Schlaufen legen und mit Messingdraht festsetzen und in das Dochtrohr schieben. Soll gut stramm gehen! Das geht mit Glasfaser nicht. Diese bricht einfach und dichtet auch nicht so gut.

    Feuerhandlampen lassen sich problemlos geradebiegen, sie sind aus Blech das für die Kaltumformung ist, das reißt nicht. Meist ist nach zu viel Gebiege allerdings die Verkrimpung der Luftrohre sehr locker, dann muss man da mal Nachlöten.

    Du solltest auf jeden Fall den Docht weiter herunterdrehen, die korrekte einstellung wäre 1-2mm oberhalb des Dochtführungsrohres, nicht oberhalb der Brennerkappe, wie es auf dem Bild der Fall ist.