Posts by Wen1g

    TM68

    Das ein Diamant Stiftfräser verbrennt, wenn man Ton bearbeitet kann ich nicht bestätigen. Wenn man dem Werkzeug und dem entsprechenden Schneidstoff die richtigen Schnittwerte zuordnet, dann hält gerade ein Diamantfräser ewig. Ich hab selbst den viel härteren 250er Keramikbrenner mit meinen Diamantfrässtiften entgratet/ größer gefräst und die funktionieren noch einwandfrei.

    Wenn man natürlich mit den vollen 35000 1/min dran geht und wie ein besessener draufdrückt ist es klar, dass der Fräser sofort im A.... ist. Wir sprechen hier von immerhin einer Schleifkörpergeschwindigkeit von fast 5.5m/s bei einem Durchmesser von 3 mm.

    Da wird der die Späne nicht mehr los und verklebt, dann folgt der thermische Tod. Das alles binnen weniger Sekunden, ab 600 Grad Celsius ist der Diamant fritte.


    So zurück zum Thema,



    Ein Diamant Kugelkopffrässtift mit 3mm Kugel hat sich besonders bewährt.

    Damit alle Löcher vom Tonbrenner entgraten. Das geht auch im Zweifelsfall von Hand, dann macht man auch weniger kaputt.

    Bei der größe des Tankes (14''') würde ich eher zum Gasbrenner raten, das erspart dir einiges an Geduld. Außerdem kann man mit einem großen Kupferkolben zwar hervorragend löten, allerdings dauert das Anwärmen der Teile durch die Übergangswärme so lange, dass das Bauteil insgesamt heißer wird. Vor allem, da das Bauteil aus Kupfer ist und du genau so schnell die Wärme an die Stelle bekommst, wie das Blech sie abtransportiert.

    Unter die Düse der Hängelampe gehört eine extrem fest gerollte Messinggaze, die verhindert, dass dort Dreck hinkommt. Meine selbstgebaute 150hk Häla läuft seit bestimmt 300h ohne das ich da einmal genadelt habe, aber das auch erst seid dort Messinggaze verbaut ist.

    So ein großer Brandscheibenbrenner verbraucht einiges mehr, da muss der Docht gut sein und saugen wie sau. Ich pack die immer in ein Glas mit Aceton und lasse den da ein bisschen einweichen, ruhig auch kräftig schütteln. Danach in einem Lappen ausklopfen und trocknen, funktioniert bisher immer problemlos.

    Ich hab hier auch noch nen PX Tank der mit Bio Duftöl gefüllt war, sollte die Lampe eigentlich überholen, hab sie dann aber verschrottet. Hat sich bevor es zur silikonartigen Masse wurde durch den Tank gefressen.


    Bio Krams kommt nur in China Pefus und die werden nach 2-3 mal benutzen ausgeschlachtet und dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Mehr können diese Runddocht- möchtegern Klone eh nicht. Vor allem sind die in der Regel undicht ab Werk.

    Nen Rusticus Glühlichtbrenner hab ich, aber der Kocher ist ja mal lecker.


    Du kannst über die kleine Regelstange die Wärmezufur zum Vergaser regulieren, dadurch den Kocher kleiner oder größer stellen, sehr einfaches Prinzip.

    Die Rusticus Teile sind super wertig verarbeitet, das Dochtrohr besteht bei meinem Glühlichtbrenner bis zur Hälfte aus Kupfer und lässt sich völlständig zerlegen.

    Selbst die 70 HK kauf ich meinem ab, die Aladdin die ich mal hatte war ein Nachtlicht gegen das Rusticus.

    Da die 900 kein Vergaserfussventil hat läuft beim Drucktest etwas Wasser aus der Düse. ( feiner Strahl, ca 0,5 bis 1,5 m hoch)

    Du kannst die Düsenreinigungsnadel in die Düse fahren, dann hast du da weniger Druckverlust. Den Tank machst du komplett voll! Schräg stellen dafür, es darf keine Luft mehr drin sein. Am besten zerlegst du den oberen Aufbau, so dass nur noch Tank und Vergaser übrig sind. Das erleichtert auch das abtrocknen nach dem Drucktest. Den Tank wischt du gefüllt trocken, sollten sich irgendwo Risse befinden tritt bereits beim ersten Pumpenhub hier Wasser aus.


    Dann Pumpst du mit der Pumpe bei geschlossener Luftablassschraube und In die Düse gefahrener Düsenreinigungsnadel langsam hubweise Luft hinein und horchst und guckst was der Tank macht bei jedem Hub. Guck ihn ganz genau an, nicht mehr als 4-5 Hübe, sonst beuelt sich der Boden eventuell aus! Sollte irgendwo Wasser austreten (außer an der Düse) musst du unterscheiden zwischen Lötnaht (Tankfalz, Vergaseranschluss, Pumpenschachtboden, Pumpendurchführung oder an dem Füllschrauben Gewinde) oder Tankwand. Das erste ist gut und leicht zu reparieren, das 2 zieht erhebliche Kenntnisse voraus und je nach stärke ist es ein Totalschaden.

    Sollte irgendwo Wasser austreten, sofort aufhören zu Pumpen. Druck ablassen, Stelle mit einem Edding markieren.


    Bleibt der Tank dicht können wir alle Gratulieren, dann kannst du die Lampe recht gefahrlos in Betrieb nehmen. Wenn er undicht ist, helfen hier sicher alle mit Tipps weiter.

    Ok Verständnisfrage, ist der Kocher, wie jetzt betrieben out of the Box, also noch nichts daran geändert worden, oder ist schon eine andere Düse eingebaut worden? Out of the Box geht der definitiv nur mit Benzin oder Gas, meiner hat eine 33 er Düse eingebaut und mit Petroleum bekomme ich ein flammendes Inferno, es ist noch nichts am Kocher geändert.


    Warum beharrst du auf Verwendung von Petroleum? Auf der Verpackung steht wenn ich es richtig erinnere White Gas ( Benzin) oder Gas.

    Wenn du natürlich die 35 er Düse drinne hast und versuchst ihn mit Petroleum zum Brenner zu bekommen, kannst du das lange probieren, die ist für Gas aber nicht für ein Brennstoff, der ähnlich zu Diesel ist.


    Mit der 30 er wird er super mit Petroleum laufen, vielleicht auch mit der 33 er. Der Rest ist einfach Unfug und nicht zielführend. Besorg dir Benzin ( Waschbenzin, Aspen 4t, zur Not auch Tankstellenbenzin) und der wird super laufen.

    Hast du ordentlich vorgeheizt mit spiritus?


    Der Draht gehört da definitiv hinein, er dient als Vergasungshilfe, da er die Oberfläche vergrößert, außerdem verhindert er das vollständige zukoken bei schlechter Brennstoffqualität. Pack den da rein und probier es nochmal mit ordentlichem vorheizen. Die Flasche machst du drucklos und das Regelventil drehst du voll auf, dann kurz vor dem verlöschen der Vorheizflamme langsam Druck hineinpumpen.


    Ansonsten benutz ihn mit Benzin, dafür ist er ausgelegt.