Hilfe benötigt bei Einbau Excenterwelle in Nadelgestänge / Vergaserunterteil

  • Hallo Zusammen.


    Ich habe es schon bestimmt drei Dutzend mal hingekriegt, aber diesmal will es einfach nicht klappen:


    Beim Einbau der Excenterwelle in den Vergaser komme ich auch nach 60-minütigem Hin und Her nicht weiter. Ich gehe exakt wie immer nach Bommel´s Anleitung vor:


    "Einstellen der Nadellänge und Montage Vergaseroberteil, Excenterwelle mit Handrad
    Um den Vergasereinbau abzuschließen wird nun die Vergaserstange (#104) eingebaut.


    Dafür steckt man die Vergaserstange in das Vergaserunteil, CHECK



    richtet es so aus, das die 'Aufnahme' (#103) für die Excenterwelle (#105) durch die Öffnung am Vergaserunterteil zu sehen ist. CHECK


    Nun dreht man die Excenterwelle mit Handrad hinein. CHECK



    Damit man mit der Excenterwelle auch die Nadelstange 'trifft' drückt man die Stange etwas herunter. CHECK




    Wenn das erfolgreich war kann man das mit dem Handrad nun die Nadelstange bewegen. An dieser Stelle will und will es einfach nicht so richtig.


    Kann mir hier (eventuell in Sassenberg) mal jemand helfen oder hier den entscheidenden Tipp geben? Wie gesagt: Ich weiß eigentlich, wie es geht, erwische mit dem Excenter auch immer recht schnell die richtige Stelle in Gestänge, aber dann...... :explode:


    Ich plane am Montag gegen Nachmittag in Sassenberg aufzuschlagen. Ist dann schon jemand wach und hat eine ruhige Hand?


    Viele Grüße nach Sassenberg.


    Georg

    Georg (41J., Dipl.-Kfm.)


    Seit Januar 2015 neu dabei und völlig begeistert von der alten, aber genialen Technik.

  • Wenn du an der Nadelstange gestellt hast, kann es sein, dass du die Nadelstange zu weit in das Teil, welches durch den Exzenter bewegt wird eingeschraubt hast. Dadurch ist der Schlitz, in den der Exzenter eingreift zu eng und dann klemmt es. Kontrolliere das doch bitte mal.

  • Hallo Markus.


    Danke für den Hinweis / Tipp. Ich habe zwar nicht an der Nadelstange herum gestellt, sondern diese lediglich komplett entnommen, aber der Schlitz ist wirklich extrem eng. Die Lampe ist schon eingepackt, aber ich werde das morgen früh mal versuchen. Andererseits: Der Schlitz ist doch in seiner Breite fest, oder habe ich das komplett falsch in Erinnerung?


    Viele Grüße,


    Georg

    Georg (41J., Dipl.-Kfm.)


    Seit Januar 2015 neu dabei und völlig begeistert von der alten, aber genialen Technik.

  • Ja, dss stimmt, aber das Gestänge kann in die Nut hineinragen und verhakelt sich der Nocken.


    Gruß


    Frank

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    Sünden und böse Geister scheuen das Licht.
    (Friedrich Schiller)
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  • Hallo Frank, hallo Markus.


    Ich war gerade noch mal im Keller und habe die Lampe wieder ausgepackt. Leider war es das nicht.
    Ich bekomme den Nippel der Excenterwelle ja auch in den Schlitz, aber er springt eben immer wieder raus. Vielleicht sollte ich erst mal ne Nacht drüber schlafen. Das scheint so eines von den Problemen zu sein, die sich mit ner zweiten Meinung und dem nächsten Tag schnell lösen lassen. Ich halte Euch aber auf dem Laufenden. Mal sehen, was morgen die alten Hasen in Sossenberg meinen. Vermutlich sitzt der Fehler wieder mal vor der Lampe...


    Viele Grüße,


    Georg

    Georg (41J., Dipl.-Kfm.)


    Seit Januar 2015 neu dabei und völlig begeistert von der alten, aber genialen Technik.

  • Hallo Peter.


    Nee - ich habe da nicht geändert und vorher ging es ja - wenn auch schwer - auch.
    Kann natürlich sein, dass es vorher zwar schwer ging, ich es jetzt aber nicht mehr hinbekomme. Ich schaue mir das auf jeden Fall morgen mal an.


    Viele Grüße,


    Georg

    Georg (41J., Dipl.-Kfm.)


    Seit Januar 2015 neu dabei und völlig begeistert von der alten, aber genialen Technik.

  • Verstehe ich richtig, dass der Nocken gut reingeht und sich frei bewegen lässt und dann wenn alles montiert ist beim verdrehen des Handrades aus der Nut springt?
    Dann ist das Spiel zwischen Exenterscheibe und der geplanten Seite des Verbindungsstück zu groß.
    Dann lässt sich meist die Exenterwelle mehr als ca. 1 mm rein und raus schieben.
    Kann man aber justieren.


    Gruß


    Frank

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  • Moin Georg,


    wenn du morgen nach Sassenberg kommst, dann bring das Teil doch mal mit.



    Gruß
    Karsten

    Wir wussten es. Die Amis wussten, dass wir es wussten. Aber wir taten immer so, als ob wir es nicht wüssten und die Amis taten immer so, als ob sie glaubten, dass wir es nicht wussten. Aber sie wussten, dass wir es wussten. Also wussten es alle. :po:

  • Hallo Frank.


    Ich bin - wenn alles klappt - immer mal wieder als Tagesgast in Sassenberg. Dazu gehört hoffentlich auch der Samstag ;-)
    Würde mich freuen, Euch alle mal persönlich kennen zu lernen.


    Bis dahin,


    Georg

    Georg (41J., Dipl.-Kfm.)


    Seit Januar 2015 neu dabei und völlig begeistert von der alten, aber genialen Technik.

  • Ja, da freue ich mich!!!
    Bis jetzt kenne ich nur die Mitglieder die St. Martin beim Eugen waren.


    Gruß


    Frank

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    (Friedrich Schiller)
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  • Hallo Andreas.


    Was hat denn das Pumpenbodenventil mit dem Vergasergestänge zu tun? Oder meinst Du das Vergaserfußventil?
    Aber ein - das PuBoVe ist das Alte, allerdings habe ich natürlich eine neue Bleidichtung verwendet.


    Viele Grüße,


    Georg

    Georg (41J., Dipl.-Kfm.)


    Seit Januar 2015 neu dabei und völlig begeistert von der alten, aber genialen Technik.

  • Hallo zusammen



    Irgendwie nicht ganz einfach zu schildern:
    Auf einer meiner HK500 Petromax dreht der Exzenter/ das Handrad nicht schön geschmeidig, sondern geht leicht, dann gibt's wieder Widerstand. Drinnen ist ja eine Graphitbüchse [#108] verbaut. Ich konsultiere sicher noch Bommel's Anleitung. Beim Handrad, auf dieser Welle, ist ja eine längere Mutter geschraubt. Wie hebe ich das Spiel etwas auf? Die Lampe funktioniert dennoch. Drückt es innen die Graphitbüchse zusammen, wenn ich die lange Sechskantmutter anziehe? Oder könnte ich diesen Teil mal wegschrauben und das mit dem Exzenter genau prüfen? Beim Handrad sollte es ja etwas Widerstand geben beim Drehen..


    Herzliche Grüsse Harald CH

  • moin,
    etwas wiederstand gibt es beim drehen immer. das ergibt sich
    schon aus dem umstand, dass du gegen die ventilfeder andrehst.
    ein leicht krummes vergaseroberteil, verkokungen oder ein
    schiefes nadelgestänge erhöhen den wiederstand und den
    "rumeierfaktor" zusätzlich.


    wenn die handradwelle eine riefenfreie oberfläche hat, ist
    eine flüssigkeitsdichte abdichtung unter betriebsdruck bei
    lose eingestellter stopfpackung (grafit) möglich.


    die lange überwurfmutter kannst du abdrehen. meist bleibt
    die stopfpackung in der mutter. das ist so in ordnung. die mutter
    mit stopfpackung kann nach der demontage in der regel
    zerstörungsfrei wieder montiert werden.


    gruß
    thomas