• kann man da profilaktisch was machen?

    Das sollte man sogar

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    RĂŒdiger II.
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    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Wie man das Innenleben eines Tanks schĂŒtzen kann ist letztendlich abhĂ€ngig von der ErwĂ€rmung des Tanks im Betrieb.

    Im Oldtimer-/Motorradbereich gibt es sogenannte Tankversiegelungen. Es handelt sich hier um Kunstharzverbindungen welche öl- und benzinbestĂ€ndig sein sollten. Der Tank muß vollstĂ€ndig entfettet, das Blech entrostet sein. Dann kannst Du das Ganze mehrfach ausschwenken und im Anschluß abtrocknen und aushĂ€rten lassen.

    Bei Drucktanks funktioniert das ebenso, nur mĂŒssen diese unbedingt dicht und im Vorfeld bereits abgedrĂŒckt sein. Alles andere halte ich, abweichend von diversen Meinungen, welche hier teils vertreten werden, fĂŒr ein nicht vertretbares Risiko.

    Diese Kunstharzverbindungen funktionieren lediglich wenn der Tank nicht erhitzt wird.

    Ansonsten bleibt eigentlich nur das Löten eines Havaristen, wobei man natĂŒrlich auch Stahlblechtanks schweissen kann. Ein AbdrĂŒcken eines Tanks ist nach dieser Prozedur unabdingbar.

    Viel Spass wĂŒnscht


    Lampendoktor

  • ... und nun lass den Coleman mal in ner windgeschĂŒtzen Umgebung mit zwei großen dicken Töpfen drauf ordentlich Wasser aufkochen. Und dann fĂŒhlst Du mal am Tank, wie warm er wird. Wenn Du deine Finger zĂŒgig weg ziehst, dann sind es mit einiger Sicherheit mehr als 60 Grad ...


    Danach kannst Du schauen, was die Tankversiegelung ab kann. Ggfs. Gibt es ja vielleicht einen geeigneten benzin- und hitzefesten (2-Komponenten-) Lack.


    JMO2Ct

    Christian