Posts by KSBulli

    Herrlich, Willi,

    You´ve made my day! :applaudit:

    Die Zeiten meines Gophysikstudiums sind geschmeidig 30 Jahre her, aber die Erinnerung an die Hydrodynamik und ihre doch recht unhandlichen Formelwerke noch allzu präsent ....


    Die einzige Anmerkung, die ich zu machen hätte, ist die, dass allein auf Grund der recht komplexen Konstruktion des Vergasers und der Düse die Betrachtung der Vorgänge als laminare Strömung eh obsolet ist.


    In diesem Sinne


    A guts Nächtle!

    Hallo Matthias,


    Dank Dir, die Info reicht schon. Wenn der nicht deutlich höher liegt, lohnt er sich nicht für mich, in der Größe habe ich ausreichend Kochgelegenheiten hier ...


    ... da lege ich das Geld lieber auf die Seite für andere hübsche Geräte ... 🥰


    Viele Grüße


    Christian

    Moin werte Kocherfreunde,


    gibt es eigentlich irgendwelche Erkenntnisse bzw. gesicherte Informationen darüber, wieviel Heizleistung das gute Stück hat?

    Das weltweite Netz der Netze hüllt sich mir gegenüber diesbezüglich in Schweigen ... :pfui:


    Irgendwie reizt er mich ja schon, aber wenn er meinen Gerätepark nicht nach oben erweitert, steht er am Ende bei mir nur nutzlos herum ....


    Fragende Grüße


    Christian

    Moin Thomas,


    ein schönes Stück - meinen Glückwunsch! :applaudit:

    Von der Größe her würde ich eher Rechaud zum warmhalten als Kocher tippen ... aber kannst Du bitte ein Foto vom Brenner machen?

    Ich glaube, dann ist leichter etwas zum Brennstoff zu sagen, falls nicht einer unserer Experten :hail: das gute Stück direkt identifizieren kann...


    CU

    Christian

    Moin Markus,


    Deine Überlegungen sind schlüssig ... wie bei den Radio Eriwan Witzen möchte ich sagen:

    Im Prinzip ja, aber ... :juggle:

    Im Diesel war AFAIR nie Blei drin und in Benzin auch erst (in D) seit den 50er Jahren als Tetraethylblei, welches sich dann als reichlich korrosives Salz im Auspuff (wer erinnert sich noch an den Grundsatz, dass das Endrohr innen eisgrau sein muss, dann ist der Motor richtig eingestellt?) niederschlug...

    Auch im Petroleum war das Zeug nie.


    Wäre der Bleizusatz für den geringeren Oxidansatz in Tanks verantwortlich, müssten bis ca. 1950 aber sämtliche Benzintanks inert drei Jahren zu Sieben mutiert sein! :naughty:

    Von daher möchte ich die Überlegungen aus der Tankversiegelungsgemeinde eher in das Reich der unbegründeten Mutmaßung verweisen.


    Bei den übrigen Ingredienzien moderner Kraftstoffe bin ich völlig bei dir, gerade die Beimengung von „Bio“zeugs wird da zu Effekten führen, die außerhalb eines gut ausgestatteten Labores kaum nachvollziehbar sind.


    Bleibt die Frage, ob und wie weit unsere modernen (ja doch recht sauberen) petroleumartigen Brennstoffe sich durch die Tanks fressen.

    Björn schrieb ja in seinem Eröffnungsbeitrag, dass er bis zur Umstellung auf Benzinbetrieb von PÖL über Ultimate bis Grilli so ziemlich alles durch die Lampe gescheucht hat. Ob und in wie weit sich da bereits Vorschäden installiert haben, ist reine Mutmaßung. Zuletzt stand sie zwei Jahre unter Supersprit. Was in dem Cocktail alles drin ist und mit Messing reagiert, das entzieht sich meinen rudimentären Chemiekenntnissen ...

    Aber es bleibt der Fakt, dass die Lampe aus den 2000er Jahren stammt und die Qualität dieser Generationen hat ja nun auch nicht den besten Ruf.

    Im Umkehrschluss erinnere ich an die Lampen der KL, unsere niederländischen Verbündeten lagerten die Lampen doch immer einsatzbereit befüllt, oder nicht?


    Mir klingt bei diesen Diskussionen immer wieder der Spruch von Eugen Keusen - ich denke immer wieder gerne an seine herzliche und unaufgeregte Art hier im Forum - in den Ohren, als er sagte, dass man doch bitte das in die Lampen kippen sollte, wofür sie gebaut sind!


    Allein aus wirtschaftlichen Gründen sehe ich (mit wenigen Ausnahmen) kaum noch einen Sinn darin, zwingend auf Tankensprit welcher Art auch immer zurückgreifen zu müssen. Es ist und bleibt unser Hobby und da sollte sich nicht die Frage stellen, ob ich vorne nen Groschen spare um dann hinterher nen Heiermann in Ersatzteile zu stecken! :naughty:


    Nur so meine Gedanken zu dem Faden - ich wünsche tropffreies Leuchten!


    Christian

    Moin @ll,


    zuerst einmal Dank für Eure Meinungen. :merci:


    Mittlerweile bin ich einen kleinen Schritt weiter:

    Nachdem ich etwas an Proben gesammelt habe, bin ich mal mit nem stärkeren Magneten dran gegangen. Ergebnis:

    Nix Eisen!


    Insgesamt war der Vergaser ganz schön verkokt (ich hab da mittlerweile fast nen halben Teelöffel Schmodder raus :rauch:), warum das an dieser einen Stelle braun und sonst schwarz war, das verbuche ich unter dem Konto „Deine PX, das unbekannte Wesen“ und gut iss!


    @ Markus: Danke für den Hinweis aufs Weichlöten - das sollte ich hinbekommen, werde mir mal Lötpaste besorgen.

    Brenner hab ich einen kleinen und der Tip mit dem Wasser im Tank zum Schutz der benachbarten Lötverbindungen ist auch bekannt ...


    Bin leider derzeit ein wenig an der rechten Hand lädiert, deshalb wird es mit der endgültigen Erleuchtung noch etwas dauern, aber das wird schon wieder!


    CU

    Christian

    Moin Rüdiger,


    ja, auch an der Decke des Tanks der 150er befindet sich so eine Strebe. Sie verbindet den Stehbolzen der Zentrierschraube und die Verschraubung des Vergasers. Zumindest zweitere ist mit der Strebe verschraubt, sprich hierfür ist eine Mutter aufgeschweißt. Wie die Befestigung des Stehbolzen am Joch ist, kann ich nicht erkennen, das ist wohl auch eine Schraube. Aber ob der Bolzen jetzt von innen und außen oder nur von außen hart verlötet ist, kann ich nicht sagen.


    Die Stahlstrebe sieht sehr sauber aus, aber auf dem Tankboden ist mittig ca 7mm groß und in kleinen „Pickeln“ auf dem gesamten Boden verteilt eine in nassem Zustand schwarze Substanz auskristallisiert. Ich versuche mal kleine Proben abzukratzen und nach Trocknung näher zu bestimmen ...


    Werde berichten ...


    Christian

    Moin werte Foremiten,


    ich dachte ja immer, so schnell setzt mich nichts in Erstaunen, aber meine kleine Zicke hat es nun doch geschafft!

    Nach locker über acht Jahren klagloser Tätigkeit (leider in der letzten Zeit zu selten) und etlichen Litern fröhlich verleuchtetem Grilli, Hollandplörre und edlen Shellsol D60 verlangte meine PX „Number one“ nun doch unübersehbar nach einem Aufenthalt in der Inst.

    So weit, so gut.


    Also Restsprit raus (es waren feine schwarze Partikel drin ...) und Düse ab (da hatte sich schon während des letzten Urlaubs Ruß drunter gezeigt). Der Abbau des Versagers gestaltete sich einigermaßen zäh, da die Bleidichtung extrem verbacken war. Trotz sorgfältigem Gegenhalten haben sich die Zwei Schweißpunkte (war die nicht mal früher hart verlötet?) der Tankverschraubung verabschiedet ... :pfui::explode:

    Da werde ich wohl mal nach Hilfe in Punkto Hartlöten schauen müssen! Das kann ich nämlich gar nicht ... :explode:


    Aber was mich völlig irritiert hat, war der Zustand der Nadelstange:

    Etwa in der Höhe des unteren Abgangs der Wendel hat sie Rost (sic!) angesetzt! :pfui:

    Hat jemand hierfür eine Erklärung?



    So weit für den Augenblick, die Einzelteile wandern nun erst mal ins US-Bad, der Tank wird getrennt gereinigt, nach den bekannten Verfahren. Nach Beurteilung erfolgt dann Reparatur oder Austausch, hoffentlich habe ich alle E-Teile vorrätig ...

    Wem eine Erklärung für den Rostbefall einfällt, der mag sie doch bitte gerne zur allgemeinen Kenntnis bringen!


    CU

    Christian

    Moin Assel,

    (hier könnte glatt dein Vorname stehen ...) wenn ich das so richtig sehe, dann ist das Paket mit dem klassischen Paketband verschlossen, das mein Vater selig bis 1965 in seiner Druckerei verarbeitet hat. Und das ist wie die gute alte Briefmarke mit einem Kleber kaschiert, der mit Wasser benetzt wurde, um seine Arbeit zu tun. Ergo ließ es sich auch wie weiland die Briefmarke des gleichnamigen Sammlers über Wasserdampf lösen und das Paket schadlos öffnen!


    Als worauf wartest Du?


    Den guten Petromax Wasserkessel auf den Geniolkocher gestellt und ab geht die Lucie ...


    :bounce:


    ... meint der Christian,


    der sonst noch gut 1ha Wald im Franken als Ablageort zur Verfügung stellen könnte .... :juggle:

    Moin Ramses,


    das verstehe ich jetzt nicht ganz:


    90 sec. Vorheizen mit dem Rapid geht sooooo viel schneller als das Abbrennen von 2 Schälchen Spiritus? 😳

    Na ja und so groß ist der Aufwand für die paar ml Spiritus auch nicht!


    Ja, der Rapid führt auch bei Lampen zu deutlicher Materialermüdung, weshalb nicht wenige Anwender sogar die Spiritusschale nachrüsten!


    Oder glaubst Du ernsthaft dass die versammelte Lampensammlergilde aus Langeweile vom „Sanftstart“ spricht, wenn der nicht deutlich Materialschonender ist, als der Rapidstart?

    🤔

    Na, mach was Du willst (tust Du ja eh!) aber bitte verschon uns zukünftig von Schlussfolgerungen, die Du auf Hörensagen in einem Konglomerat von lückenhaften Halberfahrungen stützt!

    Nur der guten Ordnung halber:

    Es gibt nicht „den“ Primuskocher, sondern auch von diesem Hersteller verschiedene Modelle und noch lange nicht jeder verfügt über einen Rapidvorwärmer ...


    Sorry, wenn ich dir jetzt auf die Füße getreten sein sollte, aber ich empfinde deine Argumentationsweise als ziemlich anstrengend ...


    Einen schönen Abend noch


    ksbulli

    Moin Ramses,


    nein, es ist eine Sucht!


    Bitte wie werden die Traggestelle sonst gefertigt? 🤔 Die sind auch heute noch genietet, das kann man mit etwas Geschick auch nachnieten, falls notwendig. Aber geschraubt ist da bei den Petromax bis heute nix...

    Das Problem mit dem Nachbarn hab ich hier mit ner Nachbarin ... isso! 🤪


    Lass leuchten


    Christian

    Moin Frank,


    nun, man darf über den guten Herrn Graetz ne Menge erzählen, aber als diese Lampe das erste mal ihr Licht in die Welt entsandte, war der gute Herr schon etliche Jahre unter seiner geliebten Berliner Erde. Die PX 830 ist eine reine Nachkriegskonstruktion aus Altena und kam erst nach etlichen Produktionsjahren als Geniol zu ihrem Petromax-Typenschild. Das einfach nur um keine historischen Irrtümer in der Weltgeschichte rumgeistern zu lassen... :besserwisser:

    /klugscheißermodus aus/


    Ein ganz leichtes Pulsieren ist dem Modell (meiner, die seit bald 10 Jahren eine treue Begleiterin und stets freundlich Licht spendende ist, auch) gern zu eigen, sie ist halt ein an den Grenzen des machbaren entlang konstruierte Lampe, weswegen sie auch oft und gerne aber IMVHO zu unrecht als „kleine Zicke“ verunglimpft wurde.

    Bei der nächsten Inst bekommt meine mal ne Gazestopfung. Wir werden sehen ...


    Nichtsdestoweniger hast Du eine gute Tat begangen, sie ihrem ursprünglichen Zweck wieder zuzuführen, zumal dieses Modell ja nun nicht mehr nachwächst! :applaudit:


    Und ja, sie ist und bleibt richtig hübsche kleine Lampe, die nur bei eifrigem Gebrauch bald eine blaue Kappe tragen wird ...


    Hab viel Spaß mit der Kleinen und lass leuchten!


    Christian

    Moin Marcel,

    moin Willi,


    nein, Experte fürs Datieren bin ich nicht, aber das könnte ganz gut hinkommen:

    In dieser Zeit hat das Marketing von Malboro versucht, so ein wenig auf der Erfolgswelle des des Camel-Konzeptes mit zu surfen:

    Mit Camel-Collection und Camel-Trophy hatten die eine Markenwelt erschaffen, die recht erfolgreich funktionierte. Seinerzeit war auch die Tabakwerbung nicht so reglementiert wie heute ...


    Allerdings beschränkte sich der Versuch auf Seiten von Malboro AFAIR auf Promo-Aktionen und Giveaways bzw. einige wenige Werbegeschenke mit denen man versuchte dieses „feeling“ auf die eigene Marke zu projizieren. Man hat sich dann mehr auf die Formel 1 kapriziert. An eine Produktkollektion wie bei Camel (da gab es ja neben dem „Männerspielzeug“ und Kleidung zeitweilig sogar einen Landrover lightwight aus brit. Militärbeständen) hat es nie herangereicht.

    Ich hab irgendwo noch so ein „ewiges Streichholz“ mit Malborologo rumkugeln.


    @Marcel: Deine Lampe ist wirklich selten - lass sie dir bloß nicht abschwatzen sondern erwecke sie lieber zum Leben!


    Lass leuchten!

    Christian

    So der Ring ist auch fertig.


    Alles in allem sieht es dem Original nur bisschen ähnlich aber mir reicht es und ich bin zufrieden damit.

    ...

    Moin,


    es ist durchaus ein Qualitätsmerkmal einer betriebsfähigen Restaurierung, wenn ganz klar zu sehen ist, was Originalsubstanz und was nachgefertigt weil kaputt oder Fehlteil ist. Besonders, wenn die nachgefertigten teile von solch guter handwerklicher Qualität sind!

    👏🏼👏🏼👏🏼


    Schön gemacht, denkt der


    Christian