Beiträge von ABurger

    Hallo Michael!


    Wenn es unter der Überwurfmutter noch herausschwitzt, einfach weiter nachziehen.

    Gelingt am besten an der betriebswarmen lampe, gerne auch, während sie läuft,

    dann erkennst Du auch gleich den Erfolg.


    Die #107 kann man IMHO nicht verkehrt herum einsetzen.

    Einfach, ebenfalls im betriebswarmen Zustand der Laterne,

    mit Gefühl! (nach fest kommt ab) bis Anschlag andrehen.


    Zum Betrieb des Rapids kann ich Dir nur wenig sagen, ich benutze den nie

    (ist mir zu stressig und zu unvorteilhaft für die Lampe).

    Gelb ist ja nicht gleich gelb, aber kräftig rußen sollte es nicht.

    Sei froh, daß der Rapid überhaupt zündet und wenn die Flamme recht lang ist,

    dann liegt es wohl am guten Kesseldruck - viel regulieren im Sinne von "fein" geht m.E. eh nicht.

    Also ich würde zuerst mal vorschlagen, "Bommels Anleitung zur Grundüberholung einer Petromax" abzuarbeiten.

    Wenn dann technisch alles klar ist, zuerst einmal die Lampe auf Funktionalität überprüfen,

    indem mit der sanften Methode gestartet wird und für mind. 1/2 Stunde laufen lassen.


    Wenn die Lampe dann soweit fit ist, kann man ja den weitaus anspruchsvolleren Rapidstart angehen,

    welcher ja obendrein insgesamt (für Lampe und User) strapaziös ist.

    Steht natürlich SO nicht in der Betriebsanleitung ...

    Dieses Spektakel wirkt ja recht interessant und pompös, muss aber nicht sein, finde (nicht nur) ich.

    Denke, die meisten Kenner wenden eh den geschmeidiger ablaufenden Sanftstart.


    Falls es doch sein muss, noch ein Tipp: Nicht randvoll tanken, sondern nur zu 3/4,

    dadurch hat man ein besseres Luftpolster im Tank und es spratzelt auch weniger stark aus den Luftdüsen.


    PS:

    Der Begriff "Vergaser" steht dafür, daß das zuvor flüssige Medium (hier Petroleum/Paraffinöl)

    vergast wird und dann halt auch als Gas die Düse verläßt - was eine gute Vorheizung erforderlich macht.

    Wenn nicht genügend vorgeheizt wird, kommt die Plörre freilich flüssig aus der Düse

    und ein zufriedenstellendes Zünden und Weiterbrennen kann nie stattfinden.

    die gelbe hat ein bauchiges Glas, in abweichende Bauform ( jüngere Herstellung ? )

    Sehr wahrscheinlich, denn bei dem Modell ist die Tankschraube bereits aus Kunststoff.

    Habe auch so eine, mit Plastikverschluss, aber das "normale" Glas drauf und keinen OTK-Stempel

    sowie keine "3M"-Prägung auf dem Tank.

    Hallo Boback,


    die "OTK"-Lampe ist eine russische Sturmlaterne.

    Sie hat die Brenner- und Glasmaße der "Dietz Junior".


    Hier im Shop findet man ein solches Glas leider nicht, aber beim Mitbewerber in Witten

    (Wie oben schon mehrfach angedeutet "Hütte").


    Den Shop in Witten findest Du über die Eingabe von "hytta" in der Such-Kugel.


    Klick an:

    Hallo Boback,


    die "OTK"-Lampe ist eine russische Sturmlaterne.

    Sie hat die Brenner- und Glasmaße der "Dietz Junior".


    Hier im Shop findet man ein solches Glas leider nicht, aber beim Mitbewerber in Witten

    (Wie oben schon mehrfach angedeutet "Hütte").


    Den Shop in Witten findest Du über die Eingabe von "hytta" in der Such-Kugel.


    Klick an:

    Also, meines Wissens nach, dürfte diese Strebe eher als Montagehilfe für die Fixierung der Aufnahme für die Verschraubung des Tragegestells mittels der Zentrierschraube durch den Zentrierteller dort sitzen. Somit sollte er für den Betrieb unwichtig sein.

    Kann mich aber auch täuschen.

    Aber daß er völlig wegoxydiert ist, glaube ich eh nicht.

    ok, also kann ich den Mischrohrabstand so lange ausreizen/optimieren bis das Mischrohr auch im Betrieb glüht ?

    Nein - das Mischrohr soll selbstverständlich NICHT glühen.

    Weil das dann das untrügliche Zeichen dafür bedeutet, daß die Flamme im Mischrohr brennt

    und nicht im Glühstrumpf, wo sie hingehört. Steht aber schon so beschrieben.

    Servus Daniel!


    Auch "früher" schon, einigte man sich auf gemeinsame Maße, also sowas wie eine "Norm".

    Von daher sind viele Lampenteile untereinander kompatibel.

    Nicht zuletzt auch deswegen, weil sich die Hersteller teilweise auch gegenseitig mit Teilen belieferten.

    Alos "ganz normal" daß ein Deiner Lampe ein Glas mit anderem Label steckt, es wurde mal ersetzt.


    Dem Brenner fehlt die Brennerkappe, wie ich das so sehe.

    Kann jedenfalls keinen sehen / erkennen.

    Vermutlich gehört aber auch der Brenner mal richtig herum rein oder gar nicht dort hinein.

    Bei uns sagt im Volksmund "z'samm gestupfelt" dazu ...


    Weder der Brenner selbst, noch die Brennerkappe (Brennerhut) wird an die Lampe gelötet.

    Die Teile müssen wechselbar bleiben.


    Wenn der Docht den Dochtschacht nicht bündig ausfüllt, ist er einfach nur falsch, zu schmal.

    Einfach gegen einen passenden tauschen - dann klappts auch mit dem sauberen Flammbild.


    Deiner Lampe fehlt außerdem der typische Schutzkorb.


    Schau Dir einfach mal in der hiesigen Rubrik bzw. in der Galerie ein paar Beispiele kompletter Lampen

    und ihrer Einzelteile an, lies Dich mal gründlich in die Materie ein und morgen früh oder später

    wirst Du um viele Details schlauer sein.

    Ersatzdocht gibt es im hiesigen Shop, Fehlteile mal in der Tauschbörse nachfragen.

    Mein Mischrohr ist tatsächlich von innen recht verrußt. Bedeutet - da hats gebrannt? Shit.

    Und was könnte die Ursache sein? Lockerer Tonbrenner? Oder wie Andreas schrieb: alles?

    Hier steht die Antwort dazu:

    Auf den Button "Forum" tippen dann rechts oben unter der Suchlupe Mischrohrglühen eingeben.

    Von der ausgenudelten Düse, Unterschieden in den Mischrohren, Abstand, Mischpaddelart, Brennstoffeinfluss ist dort alles Mögliche als mögliche Ursache aufgeführt.

    Zu Brennstoff für die Petromax gibt es gefühlt 99 Threads mit gefühlten 999 Beiträgen dazu.

    In Kurzform: Petroleum = Paraffinöl auf Mineralölbasis = u.a. Grillanzünder (in den schwarzen Flaschen, kostet meist um die 2,--€/Fl.), der Rest wurde schon geschrieben

    Ein wenig an der Manometerschraube. Habe sie mal komplett raus und dann wieder reingeschraubt. Danach war es besser.

    Hat dann nichts mehr geblubbert, waren keine Luftblasen mehr zu sehen?

    Wenn der Tank 3/4 voll ist, die Lampe auf Druck gebracht, nach dem Start,

    wie lange dauert es, bis der Druck merklich abfällt?

    Bei neuen Lampen/Vergasern kommt es schon mal vor, daß sie etwas "flackern",

    nicht so krass, wie bei einem Leuchtturm ("Leidenfrost"), aber schon bisserl störend.

    Das gibt sich aber nach ein paar Tankfüllungen.

    Abhilfe schafft manchmal eine Gazestopfung.

    Das Sück Gaze am Fußende mal entfernen

    und ordentlich von oben her mit einem passenden Stahldraht durch popeln.

    Dort unten wurde es nicht so heiß, daß sich da etwas festgebrannt haben kann.

    Meistens hockt dort fest gewordener Bodensatz.

    Viel passieren kann nicht, wenn Du dort mechanisch zu Werke gehst - was denn auch?

    ... und "Dreck" muß man bewegen, vom Anbeten geht der nicht weg.

    Die Heiß-Kalt-Schreckmethode wird in dem engen Fußstück wenig ausrichten, schätze ich.

    Schlimmstenfalls muß man das Stück erneuern oder neu anlöten.

    Alles kein Hexenwerk ...