Beiträge von Lodjur

    Na, da würde ich auch nicht rangehen. Die Kante mit Wulst ist wohl kaum auszubeulen. Kaum vorstellbar das das deshalb kibbelt. Aber ich denke durch aufkleben von 3 kleinen Filzpads sollte das zu beseitigen sein. Und tut Möbeloberflächen auch gut.

    CU Bernd

    Ich habe es noch nicht probiert aber ich denke das es einfach viel schwieriger ist die Blechkanten auf grössere Länge absolut parallel zu fixieren. Bei so 2-3 cm kann man gut die halbe Strecke mit einer Klemme mit untergelegter Teflonfolie fixieren. Da läuft dann der Lötzinn problemlos unter der Klemme in die feine Naht. Wundermittel wie bei all solchen Arbeiten ist Lötpaste. Ich würde aber aus Stabilitätsgründen bei grösseren Tanks immer hinterlegen.

    CU Bernd

    Kann man leider nicht mehr sehen, ich habe die Kanten stumpf verlötet, dann verputzt und danach vermessingt. Das geht aber nur bei kurzen Flächen. Wenn es ein höherer Behälter werden soll würde ich einen 0.6-0.8 mm Streifen hinterlegen und einseitig hart verlöten. Dann kann man in aller Ruhe den Rest weich löten ohne Gefahr zu laufen das die andere Lötnaht wieder aufgeht. Hier ist die Seite mit der Lötnaht. Wenn man sauber arbeitet ist da nichts zu sehen.

    CU Bernd


    .

    Hi, also das anfertigen von Tanks aus Messing oder Kupferblech ist nicht wirklich schwer. Etwas rechnen und ein bisschen Löten üben dann kannst du dir bauen was du willst. Und rund ist dabei deutlich einfacher als mehrflächige Hohlkörper. Ich habe mir vor ein paar Wochen eine Lampenhalterung zusammengelötet. War zwar nur flach aber es würde höher genauso gut funktionieren.


    CU Bernd




    Nunja, Ehrenrettung ist nicht nötig. Die Kritik an den Dingern ist nunmal berechtigt. Die Dinger sind von schlechter zumindest von sehr wechselhafter Qualität. Wer immer die Teile nun herstellt, egal ob er sich das Wissen wieder aneignen musste oder nicht, sie sind auf den Markt gebracht und nicht gerade preiswert. Es ist ja schön wenn sich da Jemand wieder ranmacht, aber als Kunde muss ich doch nicht dafür büssen wenn der Hersteller seine Hausaufgaben noch nicht richtig gemacht hat. Dann sind die Socken eben zu früh auf den Markt gebracht worden.

    CU Bernd

    Hallo Markus, ja so schaut's wohl aus. War halt erstmal ein Versuch mit dem Material was da war. Socken auf gedröselt und locker auf das neue Gestell gebunden. Unten natürlich nicht befestigt. Dann abgeflammt und mit einer nicht so harten Spiritusflamme/Radius Bunsenbrenner aufgeblasen. Wenn man das richtige Gewebe hätte könnte das so funktionieren. Aber ebet, da komme ich nicht weiter und habe es dann ja auch nicht weiter verfolgt.

    CU Bernd

    Hallo Rolf, ich bin einer derjenigen die so richtig Pech hatten. 3 Socken aus der neueren Produktion zerlegten sich innert 2 Wochen. Wobei es bei mir immer als erstes dazu kam das sich der kleine V-förmige Haltebügel einseitig auflöste. Dadurch sackte der Socken zusammen und war hin. Beim dritten den ich mit Argusaugen beobachtete konnte ich den Beginn sehen und in einer Operation am offenen Herzen gelang es dem ja schon abgeflammten Socken einen neuen Bügel aus Edelstahldraht zu verpassen. Das hielt dann etwa 3 Wochen wobei sich dabei aber der Socken von unten her begann aufzulösen und dann aufriss. Der Forumskollege von dem ich die Lampe gekauft hatte verkaufte mir freundlicherweise einige seiner Brasilien Strahlemänner. Seitdem ist Ruhe. Seit fast 2 Jahren leuchtet nun einer ab November bis in den Januar viele Abende in der Woche immer so 2-max. 3 Stunden. Inzwischen hat sich knapp vor dem unteren Rand ein 5 x5 mm Loch gebildet das aber noch nicht stört. Ich habe noch 2 weitere, könnte also noch einige Zeit gutgehen. Es wäre zu überlegen ob man bei den neuen solange die noch fixiert sind gleich einen zweiten Haltebügel anbringt.Ich habe mich im ersten Frust auch einige Zeit damit beschäftigt einen Socken selber her zustellen. Dazu das Haltegestell etwas modifiziert und mit grossen 500derter Socken experimentiert. Fummelkram und es gelang mir dann auch ein halbwegs herzeigbares Exemplar zu „erschaffen“ :-). Das Leuchtbild war aber nicht so dolle, habe dann die Brasilianer bekommen und das Projekt ruhen lassen.

    CU Bernd

    Wenn es einen einmal gepackt hat :-) Dann auch noch eine Vorstellung hier im Forum. Ich hatte beim surfen mal eine Optimus 253 mit einer Deckenhalterung gesehen was mir sehr gefiel. Sowas zu finden, naja mit viel Geld und noch mehr Geduld….Habe ich aber beides nicht wirklich ;-) Also mal wieder selber Hand angelegt. War diesmal eine richtige Blechnerarbeit mit viel Löten. Auch wenn ich langsam Übung bekomme mit der Rohrbiegerei, ist es doch immer wieder eine Herausforderung wenn man kein entsprechendes Werkzeug dafür hat. Ich habe die Halterung im Maß an eine Optimus 930 angepasst die der 253 ja bis auf die Haube recht ähnlich ist aber vor allem das richtige Glas hatte. Das Original kann man sich unter dem eingefügten Link anschauen.

    https://classicpressurelamps.c…mwiYzm8L4tdbCa8I3F7C8m_qo


    CU Bernd

    Hallo Harald, das schaut sehr nach einer Indischen „Parkash“aus. Ich habe auch eine. Eine sehr wertig verarbeitete massive Messinglampe die sauberer verarbeitet ist wie heutige PXen. Der Bügel, das segmentierte Glas und das Handrad sind schonmal gleich. Die Ansicht der Lampe auch. An meiner ist allerdings auch ein Tankverschluss mit Manometer. Alle Teile die gross genug sind sind säuberlich mit Parkash gemarkt. Einziger Fehler ist eine etwas verrutschte Stanzung zweier der Langlöcher in der Haube. Die Lampe hatte anscheinend nur einen fehlgeschlagenen Startversuch hinter sich. Der Socken war über der Mischkammer angebunden :-) Sie startete und leuchtete nach der Grundreinigung und Dichtungscheck völlig problemlos. Da scheinen nicht viele von Unterwegs zu sein.

    CU Bernd




    Und es ist geschafft. Nach 24 Stunden immer noch 4 Bar. Wasser raus, Tank säubern und trocknen und Franzosenpippi rein. Auf 1.5 Bar gepumpt und zur Sicherheit 3 Schälchen Spiritus abgebrannt. Dabei den Socken mit abgeflammt. Vorsichtig den Brennstoffhahn ein bisschen geöffnet und 2 Sekunden später bläht sich der Socken völlig unspektakulär auf und leuchtet hell und flackerfrei. Perfekt. Auch das Nadeln funktioniert und man könnte die Lampe auch damit löschen. Macht man ja nicht so :-) Wie erwartet beginnt sich die Haube nun Messingfarben zu verfärben. Nach 30 Minuten erstmal Stop. Nachher im Dunklen nochmal zünden. Bin gerade ziemlich happy ;-).



    Hallo Lothar, im Beitrag von Mittwoch ist die ganze Lampe zu sehen, fehlt nur noch das Manometer und die Aussenbefüllung. Bezugsquelle hast du eine PN. Ich denke der Tank wird nicht so warm. Beim Nachbau der Petromax 818 den ich im letzten Herbst gemacht habe wird der Tank etwas mehr wie Handwarm. Die schaut ja recht ähnlich aus. Das nächste Bild wird dann ein Leuchtbild sein. Der Tank hängt im Moment noch mit Wasser gefüllt und 4 Bar Druck drauf zum Langzeit Druck und Dichtigkeitstest in der Werkstatt. Will da ganz sicher gehen.

    CU Bernd

    Und es ist geschafft. Alle Bohrungen gelungen, für den Lyra Anschluss ein 1/4 Zoll Gewinde eingeschnitten und alle Stutzen, Aufhängeschraube und Pumpenschacht eingelötet. Jetzt noch den Tank verkupfern und der Lampe noch eine Vorwärmschale spendieren. Denke das wird noch eine Schönheit :-) Das nutzbare Tankvolumen entspricht ca. 1.6 l

    CU Bernd



    Gestern kam endlich der bestellte kleine Kugelhahn an. Der Hahn unten unter der Lampe zum abstellen des Brennstoffflusses hat ein Messingküken. Das war damals Stand der Technik. Ich werde den Teufel tun den bei einer Drucklampe zu benutzen. Der wird in Stellung „auf" weich dichtgelötet. Unter den Tank setze ich nun ein modernes absolut dichtes Kugelventil mit Teflonlagerung. Wenn schon Frankenstein dann aber richtig. :-) Der Edelstahlventilkörper wird natürlich auch vermessingt. Nun kann ich ja keinen Plastikhebel da dran lassen, also habe ich einen neuen gebaut der im Stil dem am unteren Ventil gleicht. Natürlich aus Messing. Dafür in eine M6 Hutmutter innen eine ovale Öffnung gefräst die dann auf den entsprechenden Stutzen des Ventils passte. Den Hebel aus Flachmaterial ausgesägt und in Form gefeilt und hart mit der Mutter verlötet. Das Rohrstück das in der Messingkugel am oberen Ende der Lyra an dem der Tank angeschlossen wird musste raus. Erster Test der Haltbarkeit der Messingbeschichtung. Das Rohr war mit Hanf und irgendeinem Kleber eingeschraubt und liess sich mit grösster Anstrengung nicht ausdrehen. Also das Rohr und die Messingkugel mit der Flamme erhitzt. Die Verklebung löste sich und der Messingbeschichtung an den Lyrarohren passierte nix. Hält und es gab auch keine Verfärbung. Die 300 Grad scheinen also zu stimmen. Nächste Woche kommt die Stahlkugel, dann kann es weiter gehen.

    CU Bernd


    Mist, ich bekomme die doppelten Bilder nicht weg :-(