Neuzugang Rhewum ST1

  • Mein neuster Zugang - Rhewum ST1



    Leider ist sie ganz schön schief. Und die Luftrohre wackeln ganz schön rum.


    Die ganze Lampe schein verkupfert.




    Die Luftrohre im Tank. Große Lücken und keine Hinweise das die jemals verlötet waren.


    Der Brennerhut und der Brenner weisen die gleiche kupferne Farbe auf.




    Und auch das Glas schein original und ist in einem tollen Zustand.


    Meine Frage. Wie kriege ich die Luftrohre wieder fest bzw. wie klemten die Original?

  • > Und auch das Glas schein original und ist in einem tollen Zustand.


    Das ist doch kein Rhewum-Glas, so mit dem Flattermann drauf...! 8|


    Micha.

    >> No brain - no headache! <<

  • Meine Frage. Wie kriege ich die Luftrohre wieder fest bzw. wie klemten die Original?

    Ich hole das noch mal hoch weil die ST1 jetzt dran ist.

    Da Lötfähigkeiten bei mir nicht vorhanden sind denke ich an verkleben mit Metallkleber. Oder habt ihr andere Ideen.

  • Meine Frage. Wie kriege ich die Luftrohre wieder fest bzw. wie klemten die Original?

    Verlötet waren die Luftrohre wahrscheinlich nicht. Die Lampen wurden wohl in Zinn gebadet, dadurch kam eine gewisse Stabilität zustande, nehme ich an. Durch den Gebrauch in all den Jahren sind die Aussparungen für die Luftrohre ausgeleiert, deswegen wackeln sie jetzt.

    Ob der Auftrag von Lötzinn oder Metallkleber da die ehemalige Stabilität wieder herstellen kann, vermag ich nicht zu sagen. Habe in dieser Richtung nie etwas unternommen - aber vielleicht meldet sich ja noch jemand mit mehr Erfahrung?

    :)

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Hallo, Löten ist die erste Wahl, die Vorarbeit muss auch penibel ausgeführt werden, metallisch blank.Ist allerdings nicht so dein Ding.

    Also loeten lassen, oder mit 2 Komponentenkleber, zum Beispiel Uhu endfest verkleben. Da kommt dann schon genug Festigkeit rein. Die Lampe ist jetzt ja auch in Sammlerhänden, da wird sie pfleglicher behandelt, denke ich.

    Das klappt schon.

    Lothar

  • Es gibt da einen 2-k Kleber von Uhu, nennt sich 'Flüssigmetall'. Hat eine gute Konsistenz für solche Zwecke und ist relativ unauffällig mittelgrau gefärbt. Hält sehr fest. Ich nutze diesen, wenn die Spalten zu gross sind zum Löten. Grosszügig auftragen, 24 Stunden aushärten lassen und dann mit Feilen, Dremel und Schleifpapier schön formen. Soll aucv hitzefest bis ca. 175° sein.

  • Hallo, Löten ist die erste Wahl, die Vorarbeit muss auch penibel ausgeführt werden, metallisch blank.Ist allerdings nicht so dein Ding.

    Eigentlich schon. Aber ich bin da eher der Grobmotoriker. Bei dem hauchdünnen Materialien habe ich immer Angst alles unwiederbringlich zu zerstören.

    Mal sehen ob ich mal jemanden finde der mir Löten beibringen kann.

    Und jetzt noch mal zum Objekt der Begierde.

    Da daran so ziemlich alles locker ist habe ich mal überall dran gewackelt und gezogen.


    Das Luftrohr ließ sich oben am Kamin raus ziehen. Wie es aussieht ist die Lampe tatsächlich verkupfert.



    Zumindest oben waren sie wohl mit den Punkten angeheftet.


    Sie ließ sich dann weitgehend wieder richten. Ich werde wohl tatsächlich kleben und nach passender Farbe suchen.

    Vorher wird sie natürlich noch gereinigt.;)

  • Eigentlich sollte sich Löten doch gut machen lassen, wenn da Kupfer vorhanden ist?

    :)

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Bei einem ähnlichen Fall habe ich passende Messingrohre bzw. gebogene Blechstreifen von innen reingeschoben und verlötet, was viel Stabilität brachte.

    Viele Grüße aus

    Sachsen-Anhalt

    Andreas

  • Eigentlich sollte sich Löten doch gut machen lassen, wenn da Kupfer vorhanden ist?

    Bei meinen Fähigkeiten leider nicht.


    Bei einem ähnlichen Fall habe ich passende Messingrohre bzw. gebogene Blechstreifen von innen reingeschoben und verlötet, was viel Stabilität brachte.


    Wenn ich, hoffentlich in Kürze, bei Aschersleben wohne komme ich mal für einen Kurs vorbei. ;)

    Ein passendes Getränk bringe ich mit.

  • sowas nachträglich zu verlöten ist was für Experten. Besser Zinnpulver kaufen und in Epoxy einmischen . Das überschüssige Epoxy kann man mit Isopropanol abwischen

  • ...wenn man kein Isopropanol im Haus hat, geht auch Spiritus, um überschüssigen Epoxy-Kleber zu entfernen (solange der nicht hart geworden ist).

  • Es gibt da einen 2-k Kleber von Uhu, nennt sich 'Flüssigmetall'. Hat eine gute Konsistenz für solche Zwecke und ist relativ unauffällig mittelgrau gefärbt. Hält sehr fest. Ich nutze diesen, wenn die Spalten zu gross sind zum Löten. Grosszügig auftragen, 24 Stunden aushärten lassen und dann mit Feilen, Dremel und Schleifpapier schön formen. Soll aucv hitzefest bis ca. 175° sein.

    Kann ich bestätigen! Das Flüssigmetall lässt sich gut ver- und bearbeiten. Zudem ist es, so wie die meisten Epoxy-Kleber auch, petroleumbeständig. Hab damit u. a. vor Jahren mal einen neu gefertigten Tankboden in eine Rhewum eingeklebt. Hält bombenfest und ist dicht.

    Gruß, Sven