Posts by winnie

    Ja, aber der Glasheber ist auf der falschen Seite und deine Laterne hat Löcher im Kamin, außerdem ist der Blaker nicht mit Laschen befestigt, sondern verpreßt.


    So sehen die ersten BAT 158 aus:


     


    Ich hab' noch eine aktuell im Bestand, hier allerdings mit klarem RASOTHERM-Glas.


    Micha.

    Theatermaler - die können was! Seht euch mal die Reflexionen im Glas an! Auf Entfernung ist das schon bald Fotorealismus.


    Micha.

    Gute Ideen! :respekt:


    Für etwas größere Gläser nimmt man eher welche, die breiter als hoch sind, dachte ich mir. Wegen der Dochtförderhöhe.

    Das gezeigte Apfelmusglas ist eher leicht kugelig, solte aber bis zum Schluß funtionieren.


    Micha.

    Ahja, dann hast du aber etwas besser gearbeitet als die Leute, deren Ergebnisse ich in Händen hielt. Hier war der Lack auch eher opak als transparent.

    Gute Arbeit! (ich bin leider nicht so der Farbglas-Fan und habe die Rotlichter nur an, wenn ich mit dem Teleskop auf Exkursion bin)


    M.

    Ja, gute Idee! :done:


    Ich hatte letztens zunächst mit einer kleinen 50-ml-Schnapsflache angefangen (das war auch die Prepper-Lösung, die in den meisten YT-Videos zu sehen war).

    Die kleine Luchte brennt erstaunlich lange - mindestens 10 Stunden. Ein hübsches, kleines Beistell-Licht...


    Gibt es eigentlich solche kleinen Messinghülsenhalter irgendwo zu kaufen oder muß man da doch jemanden an die Drehbank stellen? Any ideas?


    Micha.

    Diese rot durchgefärbten Gläser findet man eher bei den BAT 158/159 Laternen als bei den 276er Feuerhänden. Passen tun sie in beide Modelle. So findet man diese roten Gläser auch einfacher bei eBay - sie sind dort noch recht häufig, aber es werden oft Mondpreise verlangt.

    Lackierte Gläser gibt es wie oben auf dem Foto zu sehen, aber vielfach (gerade für die gelben Baustellenausführungen der 276) nur schlicht außenlackiert und oft mehr oder weniger zerkratzt. Manchmal werden solche Gläser en masse auch direkt aus alten Fabrikkartons heraus verkauft. Aber auch hier muß man auf den Preis achten, viele sind einfach unverschämt.


    Glühbirnenlack kann man nehmen - das sieht aber nicht so toll aus, weil man jeden Pinselstrich erkennt. Das Tauchen wird auch eher unregelmäßig und unschön aussehen. Ich hatte solche Gläser schon in der Han - das sieht nach nix aus. Für den Farbeffekt auf einer versteckten Glühbirne mag das gehen, aber nicht bei einer Laterne, wo man aufs Glas guckt.


    @Luxi: Transparentes Glas macht in dem Fall "schöneres Licht" (bitte außerhalb der Weihnachtszeit keine rote Laternen ins Fenster stellen!) 8o - die opaken Gläser sind mehr auf Erkennbarkeit ausgelegt (für Baustellen-Laternen wie geschrieben).


    Micha.

    Moin Loide!


    Ich hatte in letzter Zeit einige Prepper-Videos auf YT gesehen und bin dann auch auf den Trichter gekommen, mir eine Petroleum-Notbeleuchtung zu basteln, die (nach meinen Berechnungen) etwa eine Woche hindurch brennen kann.

    Man nehme: ein ausgewaschenes, leeres Apfelmusglas (das man so vor dem brutalen Ende im Glas-Container rettet), einen Messing-Dochthalter (für Keramiktanks bspw.) und ein Ende 4-mm-Runddocht.

    Mit einem Dorn wird die Deckelmitte vom Schraubglas durchbohrt und passend für die Messinghülse gemacht. Das Glas faßt standardmäßig 650 ml Lampenöl.

    Öl einfüllen und den Docht mit Pinzette in etwa so einstellen, daß eine kerzengroße Flamme (ohne zu rußen) entsteht - fertig! :done:


    Diese minimalistische Leuchte brennt hier nun die zweite Nacht ohne zu flackern ruhig vor sich hin...



    ...in diesem Sinne: einen schönen ersten Advent!


    Micha.

    Schlecht ist nur, daß Neulinge die Tauschbörse in der Forenanzeige nicht zu sehen bekommen. Deshalb landen die Anfragen nach Teilen natürlich hier (oder in der Sammlerecke). Besser fände ich es, wenn auch Neulinge in der Tauschbörse Anfragen stellen können, natürlich nur nach vorheriger Freigabe durch die Moderation.


    Tankdeckel verschwinden wie Socken in der Waschmaschine - nur sammeln die sich nicht irgendwo an, sondern werden immer seltener und schwieriger zu bekommen, gerade wenn es sich um alte Modelle handelt. Die 201 wird immerhin seit fast 80 Jahren nicht mehr gebaut - und jedes Jahr werden es weniger...


    Micha.

    > die Antwort steht ja in deiner Signatur.


    42...? :hail:


    Na siehste, da kommen ja schon die plausiblen Erklärungen. Sehr interessant, das mit den Notbeleuchtungen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, daß in Kriegszeiten so eine Tankprägung wie bei der kleinen roten 175 als Gag zu verstehen war.

    Apropos "rot" - ich besitze eine 276-STK (DBP), die ebenfalls sehr professionell rot lackiert wurde. Der Brenner ist allerdings auch hier "natur".


    > Ich hab mir für die 175 ein zylindrisches Glas der "Primus Micron" besorgt,


    Ich hatte seinerzeit Glück und noch ein bauchiges Glas aus der Zeit in Reserve. Das Primus-Glas hatte ich damals auch im Blick, es war mir aber nicht authentisch genug.


    Micha.

    Tja, ihr beiden: Paßt bloß gut auf das Glas auf! Ich hatte vor einiger Zeit auch so eine 175er, die eines Abends munter vor sich hinleuchtete, bis es dann plötzlich ein vernehmliches "Pling" im Raum gab... - das Glas war gesprungen - und bestimmt nicht wegen der zu hohen Flamme. Ich vermute da eher Mängel in der Glasproduktion, denn diese Gläser waren ja praktisch die letzten Exemplare vor Einstellung der Produktion während der Kriegszeit.


    Die Tankprägung ist ja interessant! Kennt jemand die Geschichte dahinter?


    Micha.

    Moin Thorsten!


    > Kann es sein das es das erste 420er Modell ist was auf den Markt gekommen ist?


    Die 420 kam nach frowo.info schon 1930 auf den Markt. Damals trugen die Laternen alle das sogenannte "Hund-mit-Laterne-im-Maul"-Logo auf Tank und Glas.

    Einige Nachkriegsmodelle hatten zunächst auf dem Tank ein Pfeilkreuz ("Windrose") als Logo, später gar keins mehr.

    Auch die Tankdeckelprägungen änderten sich. (siehe: frowo.info --> Erkennungsmerkmale)


    Die 420 gibt es übrigens mit und auch ohne Kurbelheber-Mechanismus.


    Micha.

    Vorletztes WE hatte ich eine FH 275 in der Mache, die ebenfalls kosequent nach altem Petro stank. Ich bin dann ebenfalls mit Bref (für Eingebranntes) *** und warmen Wasser an die Sache heran gegangen. Die Laterne hatte ich danach fertig gemacht und sie brannte gleich darauf neun Stunden in meinem WoZimmer. Geruch war keiner mehr zu bemerken (und ich bin Ex-Raucher mit der Nase eines Adlers!)... 8|


    *** nach dem Super-Tip von Rolf vor Monaten hier im Forum! :thumbup:


    Micha.

    In Skandinavien haben viele Freiparker in ihren Carports wenigstens eine Steckdose. Das Gegenstück ist hinter einer Klappe im Kühlergrill und führt zu einer elektr. Heizung mit Umwälzpumpe für das Kühlwasser. Auch hier die Zeitschaltuhr dazwischen und schon hat man morgens warmes Wasser im Auto. Das ist auch gut für den Motor und den Verbrauch auf den ersten Kilometern. Außerdem kommt auch gleich warme Luft aus den Ventilationsdüsen und ist nicht eiskalt wie bei der simplen Innenraumaufheizung.


    Micha.

    Natürlich "Patriotismus": Eisernes Kreuz (auch wenn's hier falsch dargestellt ist) mit Eichenlaub (der "ur-deutsche Baum")...

    Die Zeit "Kaiserreich" bis Ende 1. WK dauerte immerhin schlappe 47 Jahre. - und selbst danach gab es weiterhin starke nationalistische Bewegungen in D.

    Das kann also auch aus den 20er/30er Jahren stammen, wer weiß?!


    Micha.

    Moin!

    ...nur was zur Bezeichnung der Abbildung:

    - Das sogen. "Ritterkreuz" leitet sich vom Eisernen Kreuz ab und hat keine an den Balkenenden eingekerbten Mitten. Das kennt man eher vom Johanniter- oder Malteserkreuz.

    - Das "Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz" wurde als Orden erst anläßlich des Kriegsbeginns und Überfalls auf Polen 1939 gestiftet. Die Balkenenden sind zwar verbreitert, aber wie bei allen Eisernen Kreuzen gerade.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…reuz_des_Eisernen_Kreuzes


    Micha.

    Moin zusammen!


    Ich konnte letztens in der Gr. Bucht eine ALG No. 1 ergattern. Ich wollte eigentlich keine Mischluft-Modelle mehr anschaffen, aber an dieser nahezu 100jährigen frz. Laterne konnte ich nicht vorbei. Ich mag die ALG-Laternen wegen ihrer Stabilität. Damals wurde noch auf Qualität geachtet.

    Das Äußere sah bei der Auktion noch sehr brauchbar aus. Eine Flugrostschicht macht wenig aus, aber vor allem im Bodenblech "steckt man nicht drin", und da kann man ja so manche Überraschung erleben. Zum Glück ist das Blech bei diesem Exemplar einwandfrei. Der Tank ist dicht, die Laterne unverbeult, so mag ich es am liebsten...

    Frage war nun: wie aufarbeiten? Am Blaker bzw der Hebevorrichtung oben erspähte ich zwei glänzende Nieten aus Aluminium. Ein Z-Säurebad kam also nicht in Frage. Glück hatte ich aber mit den Anbauteilen. Die ALG-1 hat zwei filigrane Schraubdeckel, die man sich bei flascher Handhabung schnell verhunzen kann. Tank-und Luftrohrdeckel gingen 10 Min. nach WD-40-Behandlung ab. Die Deckel waren in Ordnung, der Tank selbst zeigte im Innern noch glänzende Spuren der Verzinnung. Den Brenner mußte ich ebenfalls mit Kriechölhilfe abnehmen, das ging aber auch besser als gedacht. Der empfindliche Zwischenboden mit der Brenneraufnahme war fest (hier gammelt es meist mit zuerst). Im Brenner selbst steckte noch ein 10 cm, kaum angebrannter Docht, ein zweiter fand sich im Tank selbst.

    Die beiden Brennerteile und die Deckel wanderten für drei Tage in die Säure (hier war ja kein Alu verwendet worden). Die Laterne selbst habe ich dann mechanisch vom Rost befreit. Das ging recht einfach und an vielen Stellen zeigten sich noch darunter Spuren der Verzinnung. Konserrviert habe ich dann alle Blechbauteile mit 5%iger Phosphorsäure. Die hellen Ausblühungen verschwinden nach einiger Zeit, wenn man ein paar Mal drübergewischt hat.

    Ich wollte vor allem die 100jährige Patina so gut es mir möglich ist, erhalten. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

    Die Laterne hat letzte Nacht auch schon 8 Stunden geleuchtet. - Das Glas ist übrigens ohne Markierungen - wie oft bei ALG - und alt mit Schlieren und Luftblasen. Ob's original ist, weiß ich nicht.


    Ein paar der beliebten Vorher/Nachher-Fotos... -->


     


    Details vorher:


     



    ...und nachher:


     



    ...und das "Leuchtebild"... :done:



    Micha.

    Ich hab' meine beiden Katalyt-Taschenöfen seit über 25 Jahren immer mal wieder bei astronomischen Einsätzen in Betrieb. Die Dinger (NoName) gab's bei uns mal für 'nen Heiermann im Army-Shop. Ich kann mich nicht erinnern, daß mich in der langen Zeit jemals einer der Ofenköpfe im Stich gelassen hätte. Ich brauchte sie nie auszutauschen.

    Die Öfen haben mir und mindestens ein paar weiteren Hobbayastronomen quasi das Leben gerettet. Sonst wären sicher schon ein paar Finger abgestorben. Auch auf Teleskoptreffen im Schlafsack haben die Öfen schon gute Dienste geleistet und einem das Einschlafen erleichtert. Gibt nichts Schlimmeres als in so einer Situation zu frieren. Wenn die Nacht zu feuchkalt wurde, habe ich die Taschenöfen in den Okularkoffer gelegt. So blieb die Optik klar und beschlug nicht gleich wieder in der Kälte. Außerdem ließen sich die Okulare angewärmt besser handhaben. (Man kann schon mal an dem kalten, feuchten Metall anfrieren - nicht sehr angenehm.)

    Bei Kälte spirngen diese Öfen übrigens besser an, wenn man den Tank zunächst in der Hosentasche anwärmt und dann erst den Ofen zündet. Wenn man den Ofen dann so voll wie möglich anmacht und auch schön drauf achtet, daß wenig Sauerstoff drankommt, dann arbeitet so ein Ofen auch schon mal fast 24 Std.


    Micha.