Posts by winnie

    2002...


    Wenn du schon meine Verlinktungen nicht liest: https://petro.fandom.com/wiki/MEVA - hier nochmal die Schlüsselsätze:


    - Die Firmenbezeichnung lautete zunächst Prag Smichow.// Ab 20.05.1921 firmiert der Betrieb offiziell als MEVA.

    - Die Produktion endete um 2006. Bis zum Schluß waren 3 Lampenmodelle im Angebot.

    und

    - Die Meva fertigte auch Bat 158 Sturmlaternen im Aufrage des Hamburger Anwaltes Klaus Alpen GmbH, Hamburg, der das Warenzeichen Bat ab 1998 inne hatte.


    Micha.

    "Tischlereimuseum" vom 15. Mai:

    Geplenke wie im Original.


    "

    Bin nicht beratungsresistent ...probiere gern viel aus …. Es ist richtig das die Zylinder die richtige Form haben müssen , habe schon einige Lampen mir Runddocht-Brenner . Die Zylinder haben aber fast alle eine bauchige Form ..sind dann wohl alle falsch ?

    Es gibt ja Kosmos-Brenner und viele die nahezu gleich aussehen ...wie finde ich die passenden und richtigen Zylinder ?

    "


    In diesem Sinne,

    Micha.

    > Wie bekomme ich das Dochtrohr am besten sauber? Mit welchem Werkzeug und welchem Reiniger?


    Also, ich reinige meine Messingbrenner zuerst in kochendem Essig. Das macht sie schön blank und löst auch die ersten Rußpartikel im Innern ab. Für versiffte Innenrohre kommt dann das Bref Sprühzeugs für Angebranntes und Öfen zum Einsatz. Mechanisch entweder Wattestäbchen oder kleine Zylinderbürsten (gibt's bei hytta in verschiedenen Größen) .


    https://hytta.de/zubehoer/Zylinderputzbuersten,616.htm


    Micha.

    Moin, namenloser Lampenmann!


    Rost auf Eisenteilen entsteht immer in Verbindung mit Feuchtigkeit. Wenn du nicht gerade in einer Tropfsteinhöhle haust, dann ist Rost für Laternen im Wohnbereich kein Thema, weil das Raumklima dort zu trocken ist.

    Ich hatte den Tip schon mehrfach gegeben: die entrostete Laterne mit NevrDull (Polierwatte) behandeln. Die Laternen bekommen damit einen matten, grauen Überzug, der innerhalb der Wohnung jedenfalls den Rost verhindert.

    Ich hab' einige Laternen auch schon mit hochprozentiger Phosphorsäure behandelt. Die entstehende Phosphatschicht ist ebenfalls ein wirksamer Rostschutz (Passivierung) und verleiht einer Laterne den gewissen "rat-look". :S


    Micha.

    Moin zusammen!


    Ich kann mich noch erinnern, als ich vor fast 45 Jahren die erste eigene Sturmlaterne benutzt hatte. Es war eine BAT 158, allerdings hier in Kiel gekauft. Damals war das Lapenöl (es hieß auch so) ziemlich teuer (6 bis 8 Mark), wenn ich mich recht erinnere. Dieses Brennöl roch eigentlich genau wie das "Petroleum", was man heute im Malerbedarf für Reinigungszwecke kaufen kann, nur war das Leuchtöl in verschiedenen Farben zu bekommen. Ich habe immer schon die klare Variante bevorzugt. An verschiedene Düfte kann ich mich nicht erinnern, das kam erst ein paar Jahre später auf, und damals waren solche Sorten nur in kleinen Flaschen (¼ oder ½ Liter) zu kriegen. Solche "Düfte" haben dann immer meine Migräne angeheizt, und ich habe es jahrzehntelang gelassen, meine damals einzige Laterne überhaupt nochmal anzuzünden.


    Das heutige Lampenöl bzw. die flüssigen Grillanzünder bestehen aus hochgereinigtem Paraffin, theoretisch von allem befreit, was üble Gerüche verursachen könnte (aromatische KW-Stoffe, Stickstoff- oder Schwefelverbindungen). Meine Erfahrung bezieht sich dabei auf die im Handel vorkommenden 1-Liter-Flaschen. Von den 20-l-Großgebinden, von denen öfters die Rede war, habe ich noch nichts ausprobiert. Die sind mir zu teuer. (Und nein - Petro an der Tanke gibbet hier nicht!)


    Micha.

    > "Normale" Gläser zur Luciole (und auch zur Marine) gibt es vielerorts


    Dann mal raus mit der Sprache: Wo denn? Die Betonung liegt dabei auf "hierzulande"!

    Bin gespannt! :applaudit:


    Auf frz. Militärshops bin ich auch schon gestoßen, auch in der frz. Bucht werden die Laternen z.T. dutzendfach rausgetan. Aber in welchem Zustand?

    Eher unbefriedigend.


    Micha.

    Matte Gläser für die FH 275/276 sind ganz regulär im gängigen Handel zu bekommen, Preis 8,49 EUR.


    https://www.pelam.de/de/lampen…s-matt-feuerhand-276.html


    Ich hab' eins davon in einer weißen FH 276 "Eternity" - das ergibt ein angenehm diffuses Fernsehlicht.


    Luciole-Gläser sind dagegen hierzulande gar nicht aufzutreiben. Von mattierten Versionen gar nicht zu reden. Da muß man sich in Benelux oder FRA umschauen. Da wiederum sind sie recht günstig. Ein klares Luciole-Glas kostet unter 5 EUR, selbst ein Ersatzglas für meine Royalux war noch für unter 10 EUR aufzutreiben.


    Micha.

    > Die Lyswas ist super...besonders für Linkshänder


    Naja, vorm 2. WK hatten fast alle dt. Laternenmodelle den Glasheber genauso rechts.


    -M-

    Moin Till!


    > Ist die wirklich deutlich heller als FH?


    "als FH" kann man so nicht sagen: sowohl die Luciole als auch die FarEast sind 7-linige Laternen (die Royalux übrigens auch, dafür ist sie aber nur so hoch wie eine 276er). 15 mm gegen 12,5 mm Dochtbreite also. Ist klar, wer das hellere Licht hat... Feuerhand hatte nach dem Krieg nur ein 7-liniges Frischluft-Laternenmodell, AFAIR - die FH 252 - und die nur sehr kurz im Angebot.

    Die frz. Modelle kommen immer schön mit großen Tanks daher, das finde ich gut.

    "Hell" ist im Übrigen auch die russische Lyswas (LMZ) - und die hat auch einen Halblitertank!


    Das ist meine...


    Bei der Lampenorgie oben auf dem Foto wäre ja mal schön zu wissen, wann die erste Laterne mittendrin wegen Wärmestau hochgeht... :explode:


    Micha.

    Jaaa - super! :bounce: Auf dem Foto fehlt nur der schwere Marmor-Ascher, den man seinen Leibeigenen so herrlich hinterherwerfen kann!

    Dein Lämpchen paßt größenmäßig aber gut in die Kollektion!


    Schönen Abend!

    Micha.

    ...um mal zurück zum Topic zu kommen...


    Die Laterne ist wirklich klasse geworden - mich wundert immer wieder, wie schnell einige so etwas hinkriegen! Sehr schön! :done:


    Wie ich sehe, ist Bootslack in kleinen Gebinden aber auch sehr teuer. Ich zahle für meine 150-ml-Dose Moped-Tanksiegelharz 12 EUR inkl. Versand (keiner Höker im Osten). Das Zeug hat die Konsistenz von Honig, dichtet sehr gut und ist nach 3-7 Tagen fest.


    Micha.

    Moin Rolf!


    Die Zigarrenraucher hatten damals vielfach ein Rauchset, bestehend aus Zigarren-Aschenbecher und schwerem Tischständer für Streichhölzer (!), dazu auch noch ein Zange mit V-förmigen Schnitt zum Abkniepen des Mundendes... - Das war noch "Raucher-Kultur"! :rauch:


    Diese Streichholzständer sind auch ein Sammelgebiet! (falls du noch was suchst) :S


    Micha.

    Nein, natürlich nicht aus Edelstahl, sondern wie gewöhnlich aus verzinntem Stahlblech. (Zinn, nicht Zink!)


    Micha.


    Ich bin das Hinterherrennen hinter der teuren Luciole leid und hab' mir vorhin eine "Royalux" für 12 EUR in der frz. Bucht geschossen.

    Das ist im Grunde auch die interesantere Laterne (ich hab' schon eine).


    -m-

    Moin Manfred!


    > eine dunkle, fesche, graublaue Lackierung kommt zum Vorschein.


    Na, ich würde das eher nennen: die ursprüngliche Verzinnung... Was du da auf der linken Seite wegrubbelst, nennt man in Fachkreisen "Patina", quasi die Oxidation der obersten Metallschichten. Sowas ist immer ein Anzeichen von Alter eines Gegenstands und sollte - nach meinem Empfinden jedenfalls - lieber erhalten werden.

    Um es vielleicht krass zu sagen: eine Laterne blankschrubben kann jeder, aber ein altersgemäß aussehendes Stück ist in Sammlerkreisen sicher begehrter.

    Ich rede nicht von dreckigen Laternen, sondern von zu viel bzw. überrestaurierten Beispielen. Das ist jedenfalls mein Eindruck.


    @namenloser Till-SO:

    Immer die Quelle nennen! Auf deutsch: Wo kriegt man sowas noch?


    Micha.

    Moin Basti!


    Willkommen im Forum! :done:


    Glückwunsch zum Fund! Schön ist, daß das Glas noch heil ist und mit den Emblem zur Laterne paßt. Das Logo hatte ich schon einmal gesehen. Schau mal auf die Seite feuerhand.info / Geschichte / Zeit 1906 -1914 . Da tauchen zwei Laternen auf den Fotos auf, die dasselbe Emblem (Mond und Sterne) tragen.


    > wohl eine alte Nier Lampe so um 1911


    Das könnte sehr gut sein. Was steht oben auf dem Deckel? Auf dem winzigen Foto erkennt man nix...

    Das Saubermachen und Entrosten war schon richtig, die Schleiferei hättest du sein lassen sollen (aber nun ist es zu spät).

    110 Jahre alten Laternen sollte man ihr Alter durchaus ansehen dürfen...


    Diese hohlen Schraubdeckel sind sehr empfindlich, was den Einsatz von Zangen angeht. Wenn, dann engsitzende Arbeitshandschuhe anziehen und zwischen Schraubverschluß ein Autoleder zur Polsterung legen. Dann kann man mal versuchen, den WD-40- oder wärmebehandelten Deckel aufzuschrauben. Zwischendurch mit einem kleinen Holz vorsichtig draufklöppeln (der Tip ist brauchbar). Das kann dauern.


    Bitte weiter berichten!

    Micha.

    M.M.nach sind solche Basteleien eher was für "unter Deck", eben weil nichts anderes verfügbar war. Für'n Hausboot, Binnenschiff oder ähnliches.

    Außenlaternen in der Schiffahrt müssen genormt und geprüft sein (früher: DHI-Nummer).

    Außerdem glaube ich nicht, daß so eine 305 viel Wind an der freien See aushält.


    Micha.