Bleuet-Stechdornkartuschen für Bleuet Campingaz Kocher

  • moin


    ich kenne nur die kleinen 90g gt kartuschen 80g sagen mir gar nix.
    die 90'er sind ja schon selten aber die die du suchst, viel glück ich drück dir die daumen.


    :done:

  • Ich habe die 80g aus den genanten Katalog entnommen. Tatsächlich kann ich mich noch an die kleineren flachen Stechdornkartuschen, die du mit 90g angibst, erinnern. Die gab es ja noch in den 90-igern zu kaufen. Leider gibt es nur noch die 190g Stechdornkartuschen (C206) im Handel.
    Ich befürchte leider auch das in den alten Bleuet Kocher nicht einmal die alten 90g Stechdornkartuschen passen. Aber vielleicht sind sie doch baugleich, und wurden später, möglicherweise durch bessere Produktionsgenauigkeiten, -tolleranzen, mit 10g mehr Butan befühlt.
    Zum austesten würde mich auch eine 90g Stechdornkartusche interessieren.
    Ich hoffe mir kann jemand helfen.


    Danke fürs Daumendrücken gonzo.


    Gruß Juwelier

  • Die 90er sind ein Stück zu lang, aber der Durchmesser ist Gleich. Du wirst vermutlich die 3 Klipse länger machen müssen, oder noch ein paar schrottige Bleuets kaufen in der Hoffnung darin eine leere 80er zu finden.


    Die leeren Kartuschen kannst Du dann aus einer 2,8Kg Flasche neu füllen.


    tschüss Peter

  • Moin Peter



    Frierst du beide Kartuschen vorher ein oder einfach bei Raumtemperatur?


    Und wie stellst du das Gewicht der zu füllenden Kartusche fest?
    Einfach auf eine kleine Küchenwaage oder nach "gut dünken"?


    Mein größtes Spielzeug:
    MAN KAT1 5t mil glw - 12,7 Liter V8 DIESEL

    Einmal editiert, zuletzt von Jonas ()

  • Zitat

    Original von Jonas
    Frierst du beide Kartuschen vorher ein oder einfach bei Raumtemperatur?
    Und wie stellst du das Gewicht der zu füllenden Kartusche fest?
    Einfach auf eine kleine Küchenwaage oder nach "gut dünken"?


    Darf ich mal Lachen? Wenn man beide einfriet passiert Nichts mehr.


    Die Kartusche kühlt sich binnen Sekunden durch die Verdunstungskälte vom Butan ab und die große Pulle sollte gut Zimmertemperatur haben, damit ordentlich Druck drauf ist.


    Dann den "Rüssel" in die Kleine und Gas marsch und wenn sie Voll ist den Kocher oder die Lampe draufgedrückt und die Klipse einrasten.


    Dann kann man wieder für 2-3 Stunden leuchten.


    tschüss Peter

  • Naja, wenn die Große kalt ist, dürfte das Gas doch wie Wasser rausfließen...
    Aber wenn es auch ohne Einfrieren geht, umso besser.


    Und ich mein wenn die kleine randvoll ist, und sie dann im Kocher/in der Lampe heiß wird, ohne das das Gerät an ist, dürfte das auch nicht so schön sein. Nicht umsonst steht da ein (max) Füllgewicht drauf?

  • Naja da könnte man ja die Lampe leer mit Kartusche und Socke und alles was dran gehört wiegen , 80 gr dazurechnen und dann falls zuviel reingekommen ist einfach schnell abblasen lassen bis aufs Idealgewicht.


    Professionell gefüllt wurden die normalen Propflaschen auf einer Waage stehend , bis das Füllgewicht erreicht war , dann Ventil zu , Füllvorrichtung ab , Ventil nochmal kurz auf (wegen evtl. staub ) , Kappe drauf und fertich !

  • Danke Peter für deine Auskunft! Das hilft mir doch schon ein Stück weiter, wenn auch erst einmal nur theoretisch. Klipse länger machen kommt erst einmal nicht in Frage! Original ist Original. Zumal ich, auf Grund deiner Fotos, annehmen muss das mein Rechaud Bleuet in einem besseren Zustand ist als deiner (neidisch machen!). Aber wenn ich deinen Lampenaufsatz sehe wird mir wieder ganz anders (neidisch gucken!). Und ja, du hast eine Kartusche (noch mehr neidisch gucken!).
    Da habe ich gleich mal ein paar Fragen.
    War der Lampenaufsatz gleich zum Kocher Original dazu, bzw. zusammen erworben? Aus welchen Teilen besteht er genau? Glas, Sockenhalter, …und?
    Bis wann wurde dieser Kocher in etwa gebaut?
    Gibt es noch andere Campigaz Geräte die diese Bleuet Kartuschen benötigen?
    Hast du den Fülladapter selbst gebaut? Wenn ja, wo ist die Düse her? Von einer Ballpumpe?
    Oh, ich hoffe ich muss jetzt nicht noch Ewigkeiten einer solchen Originalen Bleuet Kartusche hinterher rennen.


    Gruß Juwelier

  • Hallo Juwelier,


    diese Nachfülleinrichtung besteht aus einem alten Kocher der auf die 901-907er Flaschen passt, einem Stück Schlauch, einem Kupferrohr und ein dahinein gelötetes Messingröhrchen aus einer Feuerzeugnachfüllflasche.
    Aus dem Kocheraufsatz wurde die Düse entfernt damit genug flüßiges Butan durchkommt.


    Jonas , nachgefüllt längere Zeit stehen lassen ist nicht so gut denn auch CG-Dichtungen werden nach 50+ Jahren nicht besser :-)


    Diese Bleuets gab es meines Wissens nicht sehr lange, vielleicht weiß Achim dazu mehr? Die Brenndauer ist mit 80gr. doch sehr begrenzt.


    Der Kocher den man auch zur Lampe umstecken kann, war das einzige wo diese Kartuschen passten.


    So ein "Neuzustand" macht mich richtig neidisch, aber ich bin zufrieden mit dem was ich habe und vielleicht finde ich auch mal ein paar Teile die ich dann im Koffer austauschen kann.


    tschüss Peter

  • Zitat

    Original von Peter Bendel
    Hallo Juwelier,
    ...
    Diese Bleuets gab es meines Wissens nicht sehr lange, vielleicht weiß Achim dazu mehr? Die Brenndauer ist mit 80gr. doch sehr begrenzt.
    ...
    tschüss Peter


    Hallo Peter,


    nicht ganz einfach, CGI ist da noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt.


    Hat keiner Lust sich dem Thema mal so richtig anzunehmen und zu forschen?


    Diese Bleuets dürfte es nur in den (frühen?) 50er gegeben haben,


    ~1957 war dann ja schon das neue Logo, und das habe ich auf einen solchen Kocher noch nicht gesehen.


    Aber wie immer alle Angaben ohne Gewähr.


    Gruß Joachim

  • Hallo,


    das Thema hat sich ja ganz schön entwickelt.


    Peter , du hast also die komplette Box! Meine Gratulation zu diesem guten Stück. Mein Neid wird dich verfolgen! Nun steht es 3:1 für dich das hole ich nicht mehr auf. ;-)
    Und gleich wieder eine Frage: Der blaue Packriemen gehört aber nicht Original zum Kocher?
    Zusatzfrage: Was ist den das für ein kleines CG Pappröllchen?

    Die Gastankstelle werde ich im Auge behalten, ist ein interessantes Projekt. Auch der Tipp mit dem Primusadapter ist gut, obwohl ich das Teil schon kannte.
    Inzwischen habe ich mir auch überlegt das ich ja die Bleuet-Kartusche mit einer Feuerzeuggaskartusche (Inhalt ca. 60g Butan) auffüllen könnte. Ist zwar nicht ganz billig, aber ich habe die Dosierung problemlos im Griff. Und so oft werde ich ja die Bleuet-Kartusche, wenn ich den mal eine habe, auch nicht auffüllen. Mir geht es ja nur darum einen funktionsfähigen Kocher zu haben, der bei Gelegenheit auch mal angeschmissen werden kann.



    Joachim , danke für die Zeitangabe. Das ist doch schon mal was. Gerade das mit der Logo Veränderung 1957 ist sehr interessant. Ich habe immer den Wunsch mehr über meine Kocher zu erfahren.


    Das CGI ein ungeschriebenes Blatt ist hätte ich bei einer solch großen Firma nicht erwartet. Aber ähnlich geht es mir auch mit der Fa. G. Barthel für dessen Benzinkocher ich mich besonders interessiere. Nach anfänglichen Erfolgen bei meinen Informationsrecherchen, versiegen sie nun zusehends. Habe ich so auch nicht erwartet gehabt, da der Juwel 34 ja doch sehr bekannt ist. Gleichzeitig liest man auch viel Unfug über diesen Kocher.
    Denn Bleuet-Kocher habe ich mir eigentlich vor allem wegen den äußerlichen Gemeinsamkeiten zum Juwel 34 zugelegt.
    Also, ich werde nicht so schnell zum CGI Forscher, auch wenn mich noch einige Teile von dieser Firma interessieren. Ich versuche mich mal lieber weiterhin bei der Fa. Barthel. Äh...Fachgebiet Benzinkocher…muss ich noch dazu sagen. Von den Lötlampen habe ich keine Ahnung, und bei den Spirituskochern nehme ich nur einiges nebenbei mit.



    Aber um auf die gesuchte Bleuet-Stechdornkartusche zurück zu kommen. Ich hoffe weiterhin auf eure Hilfe bei meiner Suche.
    Gerne auch Tipps per PN oder Mail, wenn jemand irgendwo fündig wird.


    Dank und Gruß
    Juwelier


  • Hallo,


    nun CGI ist im Sinne das dort anscheinend noch keiner tiefer geforscht hat,


    noch ein unbeschriebenes Blatt.


    Es ist zumindest bislang noch nichts dergleichen öffentlich geworden.


    Eigendlich gibt es dort auch nicht viel zu forschen,


    die Firma gibt es ja erst seit 1949, aber die Typen vielfalt...........


    Es gab auf campingaz.ch eine sehr schöne Entwicklungsgeschichte zu CGI,


    aber die Seite ist wohl zurzeit im Umbau... :-(


    Gruß Joachim