Posts by Poe

    da alte Fledermaus

    nein, das ist die Neue, ausgestreckte Flügel. Micha hat das schon ganz richtig bestimmt.

    Die Blakermarkungen wurden Anfang der 50er fallen gelassen, dann in den frühen 60ern neu aufgenommen und in den frühen 70ern wieder final eingespart. Es mag Ausnahmen bei diversen Auftragsserien gegeben haben.

    aber das ist ja praktisch der Normalfall das man keine Hersteller Originalkataloge vor 45 bekommt, dem Fragesteller ging es sicher um etwas Allgemeineres.

    Das polnische Museum veröffentlichte mehrere Kataloge und Beschreibungen oft mit K. Gierlach als Autor, mit dem Obertitel " Lampy Naftowe". Einiges davon zweisprachig in Englisch, zB. " By the Light of the Paraffin Lamp ".

    http://www.muzeum.krosno.pl/wydawnictwa/katalogi-wystaw


    Außerdem gibt es ein Album von Teresa Jablonska " Lampy Naftowa".

    Von Pempel gibt es ein Album zu Petroleumlampen aus Meißner Porzellan.


    Im englischen existieren auch Kataloge die sich zB ausschließlich mit Miniaturlampen befassen, falls diese Richtung von Interesse ist, und und und.....


    Fairer Weise muss man aber sagen das eine Menge Bücher nur antiquarisch zu besorgen sind und nicht mehr im Handel.

    Ich zitiere mal ergänzend aus den Anfängen der Chronik:

    "

    When we look back to the past of the today's Lampart Vegyipari Gépgyár, we have to go back in the time to December 1883, when the general assembly was held, which declared the establishment of Fém- és Lámpaárugyár Részvénytársaság (Hardware and Lamp Factory Company Limited by Shares) of Testory through the mediation of Hungarian State Credit Bank. The up-to-date capitalist works replacing the family enterprise, took over the continuously evolving professional culture and used the name "Testory" which has become a good name for decades as a brand name."

    eigentlich Waffenhersteller.

    nein, das stimmt so nicht. Es sei denn du bezeichnest HASAG auch als "eigentlich Waffenhersteller". Der Name Lampagyar kommt nicht von ungefähr, die haben Lampen und Haushaltsprodukte hersgestellt lange bevor sie wie andere Betriebe sich in den 30er/40ern dem Schießpulver zuwendeten.

    Da driften wir aber jetzt zeitlich vom Thema ab, zumal es damals noch weitere Glasoptionen gab. Und die Erzgebirgsler waren bezüglich der Gläser auch nur Besteller, die Hersteller saßen woanders, da möchte ich doch keinen falschen Eindruck entstehen lassen :-).

    Aber richtig, da war noch was, so einen leichten Bernstein/ Gelbton hab ich glaube mal bei den Wartburg Gläsern gesehen. Das waren dann wohl die Welzower.

    Das Problem haben wahrscheinlich viele Sammler...........bei der für eine Elektrifizierung ein Loch in den Glastank gebohrt wurde.

    Ähm, also eigentlich nicht, weil die meisten bekommen das nicht hin :-))))


    Ich sehe das mit dem Epoxy auch so als gangbaren Weg. Man muss nur mit der Viskosität aufpassen damit es keine ungewollten Lufteinschlüsse gibt.

    Hallo,


    ich wollte mal fragen ob jemand zufällig ein WLW oder Ausstellerverzeichnis der Leipziger Messe aus den 30ern greifbar hat und für mich mal was nachsehen kann.


    mfg

    byPö

    Dein Problem ist vermutlich das der Docht auf der inneren Hülse altersbedingt und wegen langer Standzeit festgebacken bzw verklebt ist.


    Fangen wir an mit: Je mehr Gewalt und je weniger Geduld desto größer wird der Schaden. Zerstöre auf keinen Fall die äußere Führungshülse, denn ob du für die benötigte Größe je eine neue bekommst ist .

    Die äußere Hülse ist mit Krampen an paar Stellen in den Docht gehakt . Mit Glück kannst du die zurückbiegen und die äußere Hülse schon mal runterdrehen mit dem Verstellantrieb. Wenn die auch festklebt.....


    Du kannst versuchen das Ding im ganzen einzusperren und den Docht Lösungsmittel ziehen zu lassen in der Hoffnung das es sich löst.

    Du kannst versuchen einen Schneiddraht durchzufädeln und das ganze nach und nach rauszubröseln....

    Du kannst den alten Docht quasi wegzubrennen. Wenns geht ohne den Rest zu schädigen.


    Wenn du dann soweit bist.... es gibt einen Onlinehändler der eine größere Auswahl dieser Schlauchdochte hat.


    Auf den ersten Blick dürfte Petroleumofen POD 8K das geeignete Stichwort für eine weitere Suche für dich sein. Wenn nicht ist es zumindest ein naher Verwandter, PODs sind nicht so meine Abteilung.

    Einige Tankdeckel der DDR BATs passen halbwegs, vor allem die frühen. Ist etwas Lotteriespiel mit dem Gewinde, und über das Logo muss man hinwegsehen, wobei, es ist zumindest der gleiche Betrieb.... :-)

    Ah! Räusper räusper, Luft holen, Anlauf nehmen...


    die Verkaufsbezeichnung war: "Patent Wandlampe mit Messingbassin, Ausführung mit Spiegelblende" gefolgt von der Baugröße die ich am Bild nicht recht abschätzen kann. 10''' oder 12''' würde ich denken. Es gab auch eine Herstellernummer dazu, je nach Ausführung, aber dafür müsste man die Größe wissen. Am einfachsten den Reflektordurchmesser messen, in diesem Fall ist das ausreichend. Normalerweise misst man natürlich den Brenner.

    Mal abgesehen von dem Glaszylinder sind alle Teile korrekt original zusammengehörend.

    Ausgehend von ein paar Details an der Lampe ist auf um 1909 eine gute Datierung.

    Da hätte ich auch Interesse, viel zu oft muss man sich sowas aus 3 überteuerten Ruinen wieder zusammenbasteln....

    Der Glasschutz wurde von K&T auch an anderen Laternen verwendet. Da dieser ohne Prägungen scheint ist er vermutlich eher aus der 2 Hälfte der 191x Jahre oder Anfang der 1920er. In Verbindung mit dem Glas von K&T liegt die Vermutung nahe das hier mal eine K&T als Spender für die Fledermaus Laterne verwendet wurde.


    Die Laterne mit Fledermaus auf dem Kamin oben datiert normalerweise auf die Zeit um 1918.

    Ich finde Jörgs Ausführungen auch in mehrfacher Hinsicht plausibel. Eine Werkslampe ist das Einzige wo die Bezeichnung Sinn macht. Außerdem passt es das man in den letzten Kriegsjahren, dafür spricht die Verwendung das zylindrischen Glases, Eigenbedarf an Beleuchtung hatte. Luftschutzverdunklung und Stromausfälle düften recht häufig gewesen sein.


    Bzgl. des Glases kann ich nicht viel mehr beitragen als bereits Jörg sagte. Es gab 1941 Beschwerden das Schott nicht ausreichend Gläser liefert, aber das war nur ein kurzzeitiger Engpass. Ich sehe dies daher nicht als Auslöser auf die einfacher herzustellenden Gläser aus Röhren umzuschwenken.


    Die Korrespondenz von Schott 1941 - 43 mit Nier sowie diversen ausländischen Großhändler zeigt keinen Hinweis auf eine Änderung der Glasform.

    1943 reisen die Aufzeichnungen bei Schott weitgehend ab, ab dann lief wohl alles im Notbetrieb, so das ich auch die Gläser in die Zeit danach datieren würde.