Posts by Poe

    Üblicherweise wird, wie auch am Vasenring, der Messingzapfen, welcher jetzt noch im Sockel steckt, auf das Glasbassin gegipst, und dann auf den Fuß gekittet.

    Wie man in so einem Reparaturfall verfährt ohne größeren Schaden anzurichten.... naja, schlußendlich zählt auch irgenwie das Ergebnis - das es hält und gerade sitzt.

    Früher wurde das oft eingegipst, wie auch die Vasenringe für den Brenner, heutzutage würde ich für diese Verbindung eher zu einem Silikon neigen weil die Haftung auf Glas da einfach besser ist.

    Das Logo sagt mir was, aber ich hab den Hersteller dafür nicht im Kopf. Zwei Figuren die sich gegenüber stehen und einen Stab kreuzen oder so was.

    Das Glas läßt aber keinen Rückschluß auf den Lampenhersteller zu. Dem quasi ungemarkten Brenner nach war es eher ein unbedeutenderer Anbieter.

    Ansonsten ein sehr klassisches Modell ohne Spirenzchen.

    In dem einen oder anderen franz. Blechwaren / Haushaltswarenkatalog sieht man solche Lampen, ohne eine Draht / Blechverbindung zwischen unterem Bereich und Haube, was ein Indiz für eine Schraubverbindung ist. Aber das waren oft Reseller ohne Herstellerangabe, es mag lediglich als Anhaltspunkt gelten das Fronkreich vielleicht nicht so falsch ist als Ursprung.

    Das ist nicht Teile eines ... das ist das Ganze, zumindest fast. Der aufschraubbare Verschlußdeckel fehlt, dafür ist die Ablage noch da.


    Sowas liegt auch bei mir im Keller.


    Das ist aber nicht für Petroleum, sondern für Spiritus oder Alkohol.


    Nennt sich Desinfektionsdose. Wurde verwendet zum sterilisieren von Rasiermessern und Klingen welche mit der Schneide über der Flamme lagen. Hat mir mal jemand erzählt der alt genug war um sich an sowas zu erinnern... :-)

    Theoretisch auch für andere (medizinische) Instrumente, aber in dem Umfeld bevorzugte man edlere Materialien.

    Ich teile deine Meinung auch vorher schon :-))))))


    Glas mit Schraubgewinde. Interessant. Das gabs dann bestimmt nicht nur an dem einen Modell des Herstellers.


    Zumindest fallen mit dem Logo schon mal all jene weg welche bekanntermaßen immer ihr Logo prägten.


    Und man kann nur gebetsmühlenartig drauf hinweisen das dieses Logo keinen Schutzstatus besaß, es ist also immer ein "möglicherweise" vor das T&B zu setzen.

    Ich antworte mal stellvertretend mit einer möglichen Variante: 2K Resin mit 4min Aushärtzeit. Gibts auch in kleineren Gebinden in der Bucht.


    Die 4min sind ein optimaler Kompromiss wenn man es noch etwas ausschwenken will. Der Nachteil - es ist weiß nach Aushärtung. Und ja, es gibt noch andere Möglichkeiten je nach Lochgröße....

    Von mir ein klares "Vieleicht".


    Du bist mit deiner Identifizierungsanfrage hier übrigens im falschen Thread.

    Ich sehe hier die Reste dessen was mal in einen Brenner gehörte. Also Dochtstellrad, Triebwelle und die Stellräder für den Dochttransport. Und eventuell noch einen Rest des Dochtkanals / Dochtscheide.


    Die Zahnräder stehen zu nah beisammen, aber die eigentliche Frage ist - wo ist der Rest des Brenners ? :-)


    Ich versuch jetzt mal zwischen den Zeilen zu lesen - du hast sie gekauft weil du vermutest hast das es eine ungemarkte FH251 oder Coeur ist, hast aber ansonsten keine Kenntnisse der Materie. Vielleicht hatte ja jemand Dollarzeichen in den Augen :-) ?


    Für eine klassische Feuerhand 251 entsprechend der COEUR fehlt der spezielle federbelastete Glasheber mit Schutzkorb welcher sich an den seitlichen Luftrohren abstützt. Trotzdem sind die Parallelen zur FH251 recht deutlich. Ich kann ab da aber leider nicht weiterhelfen ob das jetzt eine ungemarkte Feuerhand ist deren Nummer ich nicht auf dem Schirm habe, oder ob es die FH251 später auch in der Version gab oder ob das ein Nachbau/Plagiat/ SEHR ähnliches Modell/ wieauchimmer eines anderen Herstellers ist. Sagen wir so. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß.


    Im besten Fall meldet sich jemand aus der Feuerhand-Liga der was passendes im Regal hat....

    Nun ja, das waren dann aber durchaus auch offiziell verschiedene Modelle.


    Die GL770 mit Halter hinten und somit auch nach hinten Lichtdicht geschlossen war wohl eigentlich für die Vorderseite von Gespannen und hatte ein weißes Licht.


    Die GL(s) 770 war für seitliche Montage und strahlte in beide Richtungen.


    Für hinten gab es die Lösungen mit roter Vorsatzscheibe, oder roten Glas, und den erforderlichen zusätzlichen Reflektoren.


    Soweit die Theorie, praktisch war das sicher etwas laxer....

    Okay. Frowo ist jetzt nicht mein Kerngebiet, nur ambitioniertes Randgebiet, aber die Variante hatte ich auch nicht. Verstehe deinen Unmut ob der Konstruktion. Das ist ja genau falsch herum wie ursprünglich gedacht. Da waren wohl mal wieder die Teile für den Heber alle :-).

    Sieh es als interessanten Konstruktionsbeleg und besorg irgendwann eine richtige :-)


    es ist auch noch nicht die oben vermutete einfache Kriegsvariante.

    Das ist Quatsch, Die Jenaer waren nie eine Kriegsvariante. Das war einfach optional für Erstausrüstung und Ersatz und wurde paar Pfennig günstiger angeboten. Geht so aus Orderlisten hervor.


    Wenn ich die aktuellen Bilder sehe - da müßte viel mehr Farbe übrig sein, wird wohl doch eher ein Vorkriegsmodell sein.

    Auf jeden Fall voll cool mit der Anleitung. Unten in der Ecke ist bestimmt eine Printers Mark, die dürfte Auskunft über die Drucksetzung der Anleitung geben.