Beiträge von Poe

    Es gibt noch weitere Merkkmale als in meiner Liste, aber da liegen mir keine belastbaren Jahreszahlen vor. Ausführung Zugring und Ausführung Blechhalter für Zugring sei mal genannt. Von dem gabs nach 1952 glaube 3 Varianten.

    Vieleicht mal ein guter Zeitpunkt zur Überarbeitung nach genau 2 Jahren :-).


    Ich bin jetzt keine FH Spezi, kann aber wie folgt ergänzen:

    Das Patent zur Sturmfest ist von 1959. Aus dem Patent geht die Gestaltung der Bleche nicht klar hervor. Also wenn das parallel zur Stumfest eingeführt wurde, dann schon 59. Meine Sturmfest Modelle haben jedenfalls auch die Halter ohne Sicke.


    Normale Lampen- Ausführungen mit geraden Blechen ohne Sicke kann ich bestätigen. Ich setze damit die Einführung unter Vorbehalt erst mal auf 1959, sofern andere Belege auftauchen kann man das ja ändern.


    Mein FH 175 Fundus ist jetzt nicht unendlich. Haben späte 175er alle keine Sicke ? Oder betrifft das nur den Zeitraum in der auch die Sturmfest gefertigt wurde ? Meine relativ jung eingeschätzten StK Modelle haben nämlich Sicken.

    die eigentliche Wirkung sieht man an dem Bild gut an den ersten cm des Strahlkegels direkt vor der Laterne. der ist durch den unteren Facettenschliff deutlich heller, da sieht man quasi richtig die Facette.

    Und wie immer top Bild. Ich investiere einfach nicht genug Aufwand in sowas, leider......

    Also die Gesetze der Optik gelten schon noch, selbstverständlich erzeugen Laternen mit Facettenglas eine andere Abstrahlcharakteristik. Und eigentlich kann man das an Rolfs Aufnahme auch ansatzweise erkennen. Allerdings ist der Ansatz die Wirkung der Facetten mittels einer Projektion in der Standebene der Laterne sichtbar zu machen zwar optisch reizvoll, jedoch nicht optimal. Man müßte einen Zylinder mit etwa 0,5-1m Durchmesser hinstellen, aus halbtransparenten, wenig streuenden Material, dann könnte man das visualisieren. Oder man nimmt halt ein Goniometer.....wie uncool :-)


    @ Rolf: Übrigend hab ich ein Foto von dem Zeiss Linienspektographen gemacht. Ist wohl doch nicht so alt, dem Qualitätszeichen nach. Muss ich mal ans Smartphone für. Dem Kasten nach war er mal Eigentum der Experimentalphysik der TU Dresden.

    ich hab mich schon gefragt wer da wieder im Bieterbattle ist, also günstig war was anderes. Hätte befürchtet sie ist überlackiert, aber schön wenn der Originalzustand doch so gut war, vor allem die Scheiben sind gut in Schuß!

    Was ich sehe ist das ein Nachkriegsmodell, und zwar das Letzte. Dein Nachfolger wird also eher ein Vorgänger sein :-))

    eieieiei....


    also das Glas hat da natürlich nix drin verloren, aber wer wird sich schon beschweren auf so ein Glas zu treffen.........


    Ansonsten sieht das Lämpchen nach etwas zu heftiger Säure und zu wenig Zwischenreinigung aus, aber ich will nicht meckern, ich kenn den Ausgangszustand ja nicht.

    Manchmal muß man im Vorfeld überlegen ob man das Teil in die Säure wirft oder nur auf Konservierung setzt. Aber das lernt jeder Sammler erst mit der Zeit, normales Lehrgeld, keine Sorge.

    ja, im Englischen liest es sich aber für die meisten leichter :-). Sie haben die Maschinen umgesetzt und die Leute angelernt. Die Produktionseinstellung geschah angeblich auf Grund von Auflagen seitens der Stadt. Die Sache bei solchen Dingen ist halt immer das solche traditionellen Produkte auch von ihrer Herkunft leben.....

    Da bin ich ja mal gespannt welches Werk die produziert, und wie eine Luciole ankommt die nicht aus Frankreich stammt. Auf jeden Fall gute Nachrichten.

    Ich kürz die Sache jetzt mal ab.


    Das von dir gezeigte Glas inkl. Rand unten taucht auf im Glaskatalog von STS Abel 1936. Selbiger fertigte Sturmlaternengläser für FH, Stübgen, Eigenmarke, und weitere.....

    Weitere Produktionsquellen kann ich jedoch nicht ausschließen. Gläser mit Rand unten kamen auch aus Dänemark, hier fehlt allerdigns der FH Nachweis.

    Feuerhand Gläser wurden auch von ausländischen Glasmanufakturen in Lizenz hergestellt. ( Und dazu wohl auch immer mal welche ohne Lizenz wenn Nier nicht dazwischen kam ).

    Gläser mit unterer Glaswulst kenne ich zB auch aus Nordeuropäischer Produktion.

    Was ich sagen will ist - ich würde nicht darauf spekulieren das dieses Glas für eine bestimmte Laterne gedacht war,sondern eher vermuten das es ein originalgemarktes Ersatzglas ist.

    Sofern jetzt nicht jemand aus dem FH- Lager das Glas einer Nierschen Produktionscharge zuordnen kann :-) ...

    Ich will jetzt nicht für Tränen sorgen....

    Das Einzige was man sagen kann ist das der Brenner von T&B ist. Ich hab auch ein Teil mit Brenner von T&B, das Problem ist aber: Es gibt nach meiner Kenntnis keinen Nachweis das T&B je selber komplette Laternen fertigte. Hingegen sind sie bekannt dafür Ausrüster gewesen zu sein, sprich kleine Hersteller haben vermutlich Brenner dort eingekauft. Und die Eineindeutigkeit dieser speziellen DTR-Zuordnung ist in letzter Zeit auch etwas ins wanken geraden wenn ich nicht irre.

    Ich kann nur soviel sagen das ich den Hersteller dieser Laterne nicht in Erfurt oder Thüringen im allgemeinen suchen würde, meiner bescheidenen Einschätzung nach.

    Ja, das hatte ich oben schon erwähnt: Schott/Jena bzw. VEB Jenaer Glaswerk (ab 1948) fertigte für die BAT-Laternen nach dem Krieg die Gläser weiter unter dem Label "Rasotherm". Ich hab' entsprechende Gläser in Laternen von 1955 und 1968.

    ...ich kann es auf etwa 1951 erweitern, wobei davon auszugehen ist das das Sturmlaternenwerk vom Nachkriegsproduktionsanfang an weiterhin Glas aus Jena bezog, dies aber nicht die einzige Quelle war. Ich betone vermutlich kamen all jene Gläser mit festem Logo bis etwa 69 aus Jena.


    Bezüglich der Jenaer Gläser in Frowos.... Hypothese wäre das Bestände vom Sturmlaternenwerk einfach um die Ecke an FROWO durchgereicht wurden. Mitnehmen konnte sie Nier nicht, das StLW brauchte sie nicht, Feuerhand stand nicht drauf.... also was solls.

    Des weiteren kann ich nicht erkennen was dagegen sprach das Jena für FROWO Gläser fertigte ab 1950.

    @ stonewasher... Die Frage ob Schott Jena nach 45 überhaupt Gläser fertigte war wohl eine Fangfrage was ? Das mit dem Rasotherm Logo war ja eigentlich bekannt. Na wir werden sehen. Ich hoffe das im Januar noch im Archiv recherchieren zu können.

    Tja, bei wilden Hypothesen muss man auch mal bereit sein Kontra einzustecken. Bei einer Diskussion kann man nicht damit rechnen das alle nur Beifall klatschen. Der einzig datierte benannte Beleg in dem Artikel ist nicht haltbar, wir sind gerne bereit weitere Belege zu prüfen.

    Du kannst nichts dafür das dir die Informationen fehlen wie es zur Namensgebung von Bee und L'Abeille zu DDR Zeiten kam. Wie gesagt durfte ich auch schon diverse Hypothesen beerdigen. Da ist nichts schlimmes dran. Das akzeptiert man, lernt daraus und macht weiter. Nimm es wie ein Mann und gib nicht die Mimi.

    Insbesondere der Kontext zum zustandekommen der Markenanmeldung des VEB ist reine Phantasie, nicht mal Indizien dafür sind vorhanden.

    Die Erstanmeldung von L'Abeille erfolgte durch den VEB Sturmlaternenwerk 1959, und zwar für Sturmlaternen. Das Foron das auch anmeldete hängt mit der Kurz darauf erfolgten Betriebsübernahme zusammen. Und soweit bekannt gibt es da auch keinen Zusammenhang zur französischen Biene, oder, wie auch schon interpretiert wurde, zu einem ähnlichen Insekt welches K&T mal angemeldet hatte.


    Aber ich bin auch schon mit diversen Hypothesen gestartet die ich dann beerdigen durfte, insofern....kann ich nur empfehlen in solchen Fällen inflationär die Worte "vermutlich" , "könnte" , "eventuell" und "möglicherweise" zu verwenden.

    Es kann möglicherweise konstruktive Gründe geben das das Teil nicht geeignet ist. Ich denke da an den Abstand von Brenner und Tank. Ewärmung dessen führt bei Benzin leicher zum Verdampfen und Druckaufbau. Ich würde mal denken die Hersteller hätten das Betriebsmittel sicher freigegeben wenns kein Problem wäre.

    Ich schwafel aber nur, das ist nicht wirklich mein Gebiet. Nur das keiner dann hier erzählt das das Teil nicht schlecht lief bevor das Garagendach weg war....

    Beugungsgitter sind heute natürlich besser. Aber die liesen sich damals nicht fertigen in dieser Größe. Heute gibts teilweise noch nicht mal mehr separate Beugungsgitter. Wir haben Miniaturspektrometer, so ca 2x5 cm, da sind die Beugungsgitter quasi auf die Linsenoberfläche gearbeitet. Das ist schon ganz schön schräg.