Beiträge von Poe

    Soweit ich weiß ist das Vorgehen bei gewölbten 3D Objekten etwas anders, auch ist die Schichtdicke zu beachten. Gängige Muffelöfen kenn ich, deren Innenmaß ist aber auch nicht gerade riesig. Aber eine Haube... könnte gerade reinpassen. Die Kunsthandwerker die Blumentöpfe, Deko, usw. brennen haben passende große Öfen, die brennen halt nur bei höheren Temperaturen. Emailefarben und Pulver gibts im Hobbyzubehör. Nur auf, leg los :-)

    Die "Manschette" gab es in verschiedenen Oberflächenqualitäten. Glanznickel war eine davon, ja. Mit der Haube wird es schiewerig werden, die war nicht ohne Grund teuer emailiert. Eventuell sollte man vom Gestell aufwärts alles mit Hitzefester Silberbronce machen wenn die Oberflächen so kritisch sind im Zustand. Fast original :-). Weil eloxieren, vernickeln und emailieren fällt für dich ja vermutlich aus.

    Hope geht durchaus als Koreanische Qualitätsmarke durch. So ein Sammlerlevel wie Winged Wheel aus Japan. Nicht verkehrt, sammelt blos keiner so recht.

    nein , nicht nur. Es gibt auch nichtmenschliche Quellen, wobei ich da jetzt nicht "Contact " meine :-).Prospekte, Kataloge, Archive, Anleitungen usw. Informationen Dritter ist meist mehr so "Hörensagen und abgeschrieben" . Aber Infos Zweiter ist okay :-)))) . Hab das auch nur eingeworfen weil ich mir da auch schon mal den Kopf zerbrochen habe drüber.

    Ich würde da in Frage stellen das die Hitzebeständigkeit des Lackes bei der Haube ausreicht. Und da es unterschiedliche Lacksystem sind würde ich in dem Fall auch überlegen den Tank mit dem selben Lack aufzuarbeiten wie die Haube.

    Auf der anderen Seite war es sowieso normal das die Haube oft nicht 100% zum Tank passt, die RAL Klassifizierung konnte wohl beim Anmischen der Emaile nicht immer verbindlich eingehalten werden. Siehe Bild:

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    gleiches gilt für den Tank über die Jahre:

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    du hast also ein hohes Maß an Freiheitsgraden ohne etwas falsch zu machen :-)

    Das es sich um ein Glas aus der CSSR handelt ist bei dem Name zwar naheliegend, allerdings fällt auf das es gerade in den MEVA Laternen normalerweise nicht auftaucht, auch nicht in den polnischen Jupiter oder den ungarischen Laternen. Bisher konnte das Logo auch nicht als Warenzeichen nachgewiesen werden soviel ich weiß. In der CSSR ist der Begriff Crystal Glas ( mit y) auch zumeist für Pressglas und Kunstglas anzutreffen.

    Hingegen ist bekannt das in der Lausitz auch schon immer Beleuchtungsglas produziert wurde, so das nicht auszuschließen ist das es eine Produktion aus der DDR ist.

    Als Indiz mag die Ausführung und Qualität der Markung gelten, die sich z.B. nicht von dem bekannten Wartburg Label unterscheidet. Die Datierung der Gläser würde ich deutlich nach vorne verlagern, etwa ab Mitte der 1950 bis um 1970, basierend auf der Datierung der BAT158 Laternen in denen man sie zumeist antrifft.

    Sehe keinen Grund warum man sich das antun sollte. Hohl dir eine 405er Basis die noch gut in Schuß ist und restaurier diese. Das Glas ist natürlich ein Supertreffer. Ich glaub ich hab noch einen Boddy.

    Das ist jetzt zwar von einer Kaltluftlaterne aber die PAN waren genauso ausgeführt. Das Sieb ist bei einer PAN überhaupt nicht lackiert. Das betrifft nur die FM Modelle.

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    so, ich verabschiede mich mal in den Urlaub mit einem Trödelfund diesen Sommers, eine Universallampe HASAG 502L aus den frühen Jahren für 2 Fl Bier, mit originalem 14''' Kosmosbrenner. Die Haubenaußenseite habe ich in Originallackierung belassen, die Innenseite mattweiß lackiert. Mit dem Bassin hadere ich noch, es war hauchdünn vermessingt. Wenn da jemand Erfahrung mit abriebfestem Messinglack hat....


    Mal sehen was damit wird, sonst ufert das hier noch aus.



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    Ich bin ja auch nicht so der Hochglanzpolierer, aber ein bischen entrosten wäre noch drin gewesen würde ich sagen. Ansonsten schöne Substanz. Eine Redline Lackierung wäre bei dem Modell auch Original.

    Frankreich Exporte trugen nach meiner Kenntnis traditionell eher die Bezeichnung " Superflam " Aus meinem Repertoire an einer 270 und 275 Nachkrieg. Aber da es sich um eine Kunstwort handelt gibt es keine gezwungene Verknüpfung.

    Aber toller Fund. Allzeit Augen auf :-)

    Also wenn wir hier schon Krümelkacken :-), dann muss ich sagen das BAT keine Firma war sondern nur ein Warenzeichen. Firmen die selbiges, registriert und unregistriert, verwendeten waren in Deutschland in Folge: F. Stügben , HASAG, Sturmlaternenwerk Beierfeld. Jeweils in diversen Betriebsformen über die Jahre.


    Das BAT nichts mit Stübgen zu tun hat ist sehr unglücklich formuliert.

    Ja, da steht HASAG drauf. Das sagt aber nicht das sie auch in einem HASAG Werk gefertigt wurde.

    Ich habe auch nur gesagt das es keine Tankdeckel mit Blume gab von HASAG.

    Bezüglich des DTR hatte ich es bereits eingeschränkt.

    Ich empfehle mal die gängen 10''' Laternen der Zeit nebeneinander zu stellen.....

    Waren komplizierte Zeiten damals.

    Bei der kleinen Baugröße ist ein Bad ja kein Problem. 40% NaOH ist mehr als zu viel. Geh mal runter auf 5-10% und investiere lieber in etwas mehr Wartezeit und dafür höhere Unfallsicherheit.

    Ja alles rein, Glas muss nicht unbedingt sein. Ggf etwas warm stellen.

    Im Original hatte sie in der Regel gar keine Farbe sondern war verzinnt.

    HASAG hat kein Tankdeckel- Blumendesign verwendet nach meiner Kenntnis. Lediglich einige DTR hatten teilweise ein FROWO ähnliches Design, und selbst das hatte .... spezielle Gründe. Aber lasse mich gerne belehren :-)

    1.) Verstehe die Frage nicht , wenn FROWO 45 drauf steht ist es auch eine.

    2.) DIESE ist auf jeden Fall nachlackiert , und wenn weg dann wie immer mit Elketrolyse und oder NaOH Bad.

    3.) Wie mans nimmt, es die korrekte Größe und Form, der Aufruck ist halt vom "Schwestermodell".


    byPö

    Ok, das ist nicht ganz korrekt, möglicherweise ein Übersetzungsfehler.

    Hasag hat die Laterne nicht für Stübgen produziert sondern Stübgen hat die Laterne für die HASAG produziert.


    Stübgen benannte das Modell PAN 699. HASAG benannte das Modell BAT 699, denn die HASAG vereinheitlichte die Nomenklatur. Die Markenbezeichnung PAN wurde nicht übernommen.