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    Vielleicht interessant für Anwender, denen die Markung/das Logo nicht unbedingt wichtig sind oder die schnell mal Ersatz brauchen:


    das in der Regel günstigere Glas für die 350/500er Petromax passt prima in diese CL1 "Arbeitstiere" von Coleman, (es entspricht von der Größe dem "Globe 110) z.B. bei CL1 /282, CL2/288 und sollte auch für die 214 (Petroleum/Kerosene), 285, 286, 321, 325 usw. gut gehen.

    Das Colemanglas für diese Lampen geht natürlich umgekehrt auch in der 350/500er Geniol/Petromax

    Aceton und wieder viel Geduld (Tage)

    Dann ggfls. die Splitnummer falls immer noch schwarz.


    Schlüsselweiten sind immer etwas kritisch. Zum Teil passen Inchschlüssel besser. Ist ein eigenes Thema.

    Bewährt hat sich ein "Engländer" oder besser der Knipex-Zangenschlüssel. Eine Anschaffung fürs Leben und die Erben.


    Ergänzung:

    Beitrag von Oliver vom Oktober 2012:



    Maulschlüssel 13/32 Zoll für Montagen an dem Handrad bei neueren Petromax und Geniol


    Maulschlüssel l 9/16 Zoll für Montagen an dem Rapidvorwärmer und am Vergaser bei neueren Petromax und Geniol 150.


    Maulschlüssel 10 mm für Montagen an dem Handrad bei Modellen bis etwa 1974.


    Maulschlüssel 14 mm für Montagen an dem Rapidvorwärmer bei Modellen bis etwa 1974.


    Maulschlüssel 15 mm für Montagen an dem Vergaser bei Modellen bis etwa 1974.

    Klar, versuche ob sie gescheit läuft. Es gab wohl auch längere/kürzere Vergaser und dito Traggestelles. Manchmal wurde passend ausgeliefert, manchmal wohl nicht. Ich kann das auch nur aus den früheren Erfahrungen diverser 150er Besitzer wiedergeben, beim ausgiebigen suchen finden sich viele Aussagen dazu.

    Falls was bei Dir nicht so läuft wie gewünscht können wir ja mal die Längenmaße von Vergaser und Gestell austauschen.:juggle:

    Hallo Oli,

    ich tausche gerne mein zu kurzes Traggestell (Original Camel Edition) mit Deinem, da Du ja über 7mm Mischrohrabstand einstellen kannst.

    Ich brauche zum gescheiten Leuchten einen Distanzring, der mir 4mm Höhe spendiert....oder eben das etwas längere...habe wohl den langen Vergaser mit dem kurzen Gestell.

    Auf den Button "Forum" tippen dann rechts oben unter der Suchlupe Mischrohrglühen eingeben.

    Von der ausgenudelten Düse, Unterschieden in den Mischrohren, Abstand, Mischpaddelart, Brennstoffeinfluss ist dort alles Mögliche als mögliche Ursache aufgeführt.

    Da dachte ich auch schon dran, wobei dort der Zylinder durch Hochschieben in den Kamin noch rausnehmbar sein muss und deshalb nicht groß länger sein kann.


    Bei einem der wenigen Firmen ("Toplicht"), die solche baugleichen Schiffslaternen, allerdings in Kupferausführung, mit Brenner und Zulassung noch anbieten, habe ich nun eine Angabe gefunden, dort steht: Ersatz Zylinder10"' kurz - 200mm-; nur stimmt die Artikelnummer auf seiner Seite wiederum nicht, was aber ein Druckfehler sein kann.

    Habe dann mit einem vorhandenen wirklich 200mm langen probiert (der andere war doch etwas länger als 200mm wie ich zunächst geschrieben hatte), damit lief das Teil jetzt längere Zeit durch.

    Die 200mm Länge scheinen bei dieser Lampe das Äußerste für störungsfreien Betrieb zu sein, damit steht der Zylinder aber schon weit im Kamin.

    Bei der aktuellen Witterung hier ist die Kondenswasserbildung in meiner verzinkten Lampe übrigens ziemlich stark, erst nach ca. 3h ist das dicke Fresnellglas einigermassen warm und beschlagfrei gewesen.

    Hallo,


    ich habe in obiger Laterne den Original Kosmosbrenner mit Kupfertank 0,7l drin.

    Die Laterne ist die übliche 48cm hohe Ausführung mit dem 360°Fresnell-Glas

    Beim Kauf war die Lampe ohne Zylinder.

    Inzwischen habe ich 2 Testläufe mit einem 255mm und 200mm langem Kosmoszylinder gemacht.

    In beiden Fällen wird die Lampe nach einiger Zeit (zw. 15 und 45 min) dunkler und verhält sich unwillig, rußt etc..

    Zuletzt heute Abend bei Aussentemperaturen um die 0°C getestet.

    Nach Öffnen der Haube geht es nach einiger Zeit wieder einigermassen zufriedenstellend, nach dem Schließen stellte sich wieder Verdunkelung ein.


    Unterschiedliche Dochthöheneinstellungen wurden ebenfalls getestet.

    Ähnliche Effekte kenne ich von den Eisenbahn-Zugschlußlaternen und den Sh-Bahnwärterlampen, die auch gerne zu warm werden und anfangen zu spinnen.

    Bei diesen läuft allerdings alles ordnungsgemäß sobald man die richtige Dochteinstellung erwischt hat.

    Bei diesem Toplicht verhält es sich leider anders.


    Sämtliche Zu und Abluftöffnungen der Laterne sind übrigens frei.

    Der Brenner mit den beiden vorh. Zylindern ausserhalb des Lampengehäuses betrieben, zeigt total normales Brennverhalten eines Kosmosbrenners ohne Probleme.


    Der Grund für den erneuten Test war, dass die Lampe bei einem Grillfest im Sommer nach ca.3 Stunden Brennzeit ausgegangen war, damals war der 255mm lange Zylinder drauf.

    Damals habe ich nicht lange rumgesucht und die Lampe auf die Seite gestellt.


    Mein Verdacht ist dass meine vorh. Zylinder zum Verbau in dem Toplicht zu lang sind und sich ungünstige Wärmestauverhältnisse mit den geschilderten Folgen einstellen.


    --> Frage: weiß jemand, welche Zylinderlänge original in diesen Laternen zu verwenden ist? <--

    Ich habe leider in dieser Richtung keine Angaben ausfindig machen können.


    Danke vorab für Informationen dazu.

    Hallo Rolf,

    danke für Deine Einschätzung, die ich teile.

    Der Gedanke Luxusausführung kam mir beim betrachten des Prospektblattes aus Beitrag 1, weil eben von den beiden Griffvarianten jeweils auch Versionen mit glatten Scheiben bzw. die gemischte Version glatt/geschliffen angeboten werden und diese sicherlich etwas günstiger erworben werden konnten.

    Habe selber eine alte Kutschenlampe mit Facettenglas und konnte dort außer der gefälligeren Optik auch keinen eindeutigen technischen Vorteil der Kanten erkennen.

    Es sind ja nun keine Fresnellinsen oder Brechungslinien (vgl. Autoscheinwerfer) die einen technischen Sinn bei der Lichtstreuung/Bündelung ergeben würden.

    Die Lichtbündelung an den facettierten Kanten sieht eben einfach schick aus.

    Ich finde diese Lämpchen auch optisch sehr ansprechend.

    Weiß jemand etwas mehr über die Facettengläser bze. deren Funktion zu berichten?


    Ich meine damit, war das eher eine Frage des wertigen Aussehens / der Optik insgesamt oder gab es handfeste technische Gründe (die Fertigung ist ja um einiges aufwendiger)?.

    Aus dem Prospektbild von Rolf geht hervor, dass mehrere Varianten angeboten wurden, heißt, der Markt fragte dies auch nach.

    Ich selbst tendiere dazu, daß es keine technischen Vorteile bot sondern eben die "Luxusvariante" darstellte (mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Lampe!)

    Mir sind die Dinger aus BW Zeiten im Dienstzeitraum 1976-1977 als Funker gänzlich unbekannt , auf den beiden 400W und den 3 150 W HF-Schreibfunktrupps war da nichts dabei, ebensowenig war etwas im Zughallenlager vorhanden

    Das hätte ich gewußt, da ich zbV mit Sonderinstandsetzung beauftragt war und die Ausrüstung bis ins Detail kannte.

    Vielleicht hatten die Rifus oder Bongos sowas dabei; gesehen habe ich bei denen allerdings auch nichts davon.

    Der Fliegerfunktrupp unserer Kompanie hatte ebenfalls nichts in dieser Richtung dabei.

    Evtl. hatte die Inst. Truppe sowas, der normale Funker durfte offiziell ja eh nur bis Mat. Erh. Stufe 2 am Zeug flicken; inoffiziell war das natürlich was anderes....

    ok,ok, die Fasnetsaison hat hier im Süden heute begonnen......


    Also, das ist bei dieser Bauart überall dasselbe simple Funktionsprinzip.

    Die in Beitrag 18 und 19 zu sehende dritte Löla hat natürlich eine, die anderen beiden aber nicht.

    Schau mal im Beitrag 1 das Bild von Rolf an:

    In dem Rohr mit der radial angebrachten Bohrung ("Düse") steckt ein Docht. Das Rohr ist unten ganz offen

    Aussen herum ist nochmal einer.

    Alles zusammen steckt im mit Spiritus gefülltem Tank.

    Der äußere Docht heizt das Rohr auf, der im Rohrinneren durch Vergasung gebildete Spiritusdampf tritt aus der Düse aus und brennt.

    Der Blechtank selbst baut an sich gar keinen großartigen Druck auf, der würde durch den äußeren Docht entweichen.

    So in etwa ist die Funktion der ganzen Lötlampe.

    Ohne die Maße zu kennen:

    der Brenner sieht aus wie aus der Einheitslaternenkiste der BW, die sehen bei meinen beiden sehr gleich aus; mit Tanks aus Stahlblech.

    Weiteres Zubehör (Glas etc.) gibt es dafür nicht.


    Der Zugring spricht ebenfalls dafür, dass der Brenner in einer Lampe mit beidseitiger Klammerhalterung (wie eben bei der Einheitslaterne) befestigt wurde.

    So ein Teil in Weißblech, ohne Markung habe ich im Erbbestand vom Schwiegervater auch gefunden.

    Dabei mehrere kleine Kupferlötkolben, Größe ungefähr wie ein halber 100...200 gr Hammerkopf.

    Es liegt nahe, dass man hier mit diesem Brennerle und den Kolben weich gelötet hat. Hat sicherlich eine Weile gedauert bis der Kupferkopf die notwendige Temperatur hatte


    Frage: da gehört Spiritus rein oder doch Benzin?

    Info Petropreise in F:

    Heute im Elsass im Brico Depot die Standardqualität Heizpetroleum mit <0,1% 1% Aromaten geholt: 20,90€/20l.

    Das gleiche (Marke und Qualität) kostet in anderen Märkten (z.B. Carrefour Hypermarche) bis zu 24,90 wie ich gesehen habe.


    Nachtrag : Diese Qualität leuchtet bei uns indoor auch in Kosmosbrennern und das "müffeln" merkt man nur kurz beim entzünden und löschen der Lampen. Auf der Terrasse in Flachdochtlampen je nach Lampe nicht wahrnehmbar; in Vergaserlampen auch nicht.

    Also für mich tut es diese Qualität absolut schon seit Jahren.