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    Dazu noch eine FRage: es wird ja damit geworben dass diese Lichte rußfrei etc. brennen.

    Sicher hängt das vom Öl mit ab; wie sind denn Deine subjektiven Eindrücke; Du hast ja durch deine spezielle Sammlungsausrichtung einiges an (Rüb) Öllampen die nicht mit Petroleum und Co. laufen?

    Die Helligkeit dürfte gefühlt einem "halben oder gar viertel Teelicht" entsprechen.

    Ich finde diese Lichte inzwischen irgendwie sympatisch, nicht zuletzt auch eine gute Lösung wenn denn der Lebenssaft doch mal für längere Zeit fehlt.

    Besser jedenfalls, als eine Dochtlampe mit reduzierter Leistung (und entsprechenden Ausdünstungen) die Nacht durchbrennen zu lassen.

    Natürlich ohne Kleinkinder und herumlaufende Haustiere

    Hoi Till,

    diese Glafey Nachtlichte gibt es seit gut 150 Jahren und waren damals schon in jedem besseren Geschäft zu haben.Sind heute auch noch zu haben.

    Bis auf die geringe potentielle Feuergefährlichkeit genial einfache Teile und in Zeiten ohne sonstige verfügbare Lichtquellen wie Taschenlampen usw. konkurrenzlos und sparsam; nützlich wenn man mal raus muß und dann ggfls. die nächste Kerze gleich fand.

    Hatte irgendwo mal was von 10mL für 2h Brenndauer gelesen; auch wenn Öl seinerzeit nicht so billig wie heute war dennoch die erste Wahl für den Zweck.

    Hm, Vergaser dicht? Wendel oder evtl. vorhandene Stopfung zugekokt?

    Was sagt die Düse, spritzt es ordentlich und gerade unter Druck raus?

    Ist die Düse sicher gaanz fest angezogen?

    Ausreichend lange vorgeheizt? MAl mit einer Schale mehr probiert?

    Allgemein, weil die Strümpfe zur Neigung gehen:

    Innenmantel läßt sich vorsichtig ohne ruinieren des Strumpfes abnehmen und wunderbar auf dem ausgebautem Glas parken.

    Übrigens läßt sich der flüssige Grillanzünder für 1,99/l zum Bsp. vom Lidl sehr gut verleuchten, aber dei eine Lampe läuft ja mit dem bislang verwendeten.

    Den Mischrohrabstand kann man ruhig mal ein paar mm hoch oder runter verändern; die Vorgaben sind eine Richtgröße dass amn nicht komplett blind unterwegs ist.

    Grischa,

    erzähl mal mehr.


    Gehts da um die Verkrustungen im Innenleben? Bei der Version mit der Pappröhre stell ich mir das schwierig vor.

    Viel Druck auf dem Kessel wäre demnach ggfls. über Kompressor und Co im ausgebautem Zustand und quasi gleichzeitigem ausglühen möglich; ich gehe davon aus dass der ausgeglühte und hoffentlich veraschte Dreck bei abgeschraubter Düse vorne rausgepustet werden soll ode wie geht das?

    Die immer wieder zu findende Bezeichnung Universavergaser für den ohne Wendel ist eher verwirrend. Für mich ist das der Wendelvergaser der sowohl als auch geht.

    Einige Mitglieder haben Lampen mit dem Vergaser ohne Wendel mit einem "Staublech" ausgestattet um mehr Wärme an das Vergaseroberteil zu bringen.

    Grund war, dass es bei Verwendung von Waschbenzin/acetonfreiem Bremsenreiniger schon bei niedrigen Umgebungstemperaturen, -noch keine Minusgrade-, Probleme gab. Beide Stoffe sind deutlich zündunwilliger als Tankenbenzin.

    Rüdiger (ABurger) berichtete, das mit dem Staublech auch Petroleum verleuchtet werden konnte. siehe Beitrag 34 hier

    Was ist das denn nun wirklich ? Multikulti bei einer Bundeswehr PX ? Wie kann man das sicher identifizieren ?

    Kein Benzin da: ok, hol dir eine 1l Flasche Aspen 4T oder vergleichbares Fabrikat aus dem Baumarkt, Raiffeisenmarkt und dergleichen. Das ist Alkylatbenzin und ähnlich Waschbenzin usw.

    Achtung, das gibt es auch als 2-Takter Mischung mit etwas Öl drin (2T)

    Bevor Du weiter mechanisch rumexperimentierst ruhig mal den Liter versuchen. Und die Dichtungen faulen Dir da nicht gleich ab, keine Sorge.


    P.S. zur Bauzeit Ende 50er Jahre deiner Lampe und der damaligen Bundeswehr Benziner war "Viton" also FKM, ein sehr teurer Werkstoff. Man verwendete benzinfeste Dichtungen aus NBR (nehme ich heute noch auch bei Benzinern ohne irgendwelchen Probleme).

    Das gilt auch für die speziellen Schweizer Armee 250er Benziner. Überall NBR drin.


    Da inzwischen das FKM deutlich günstier zu haben ist und natürlich noch bessere Eigenschaften bzgl. Beständigkeit aufweist ist das heute das Mittel der Wahl, speziell im Hobbbybereich mit kleinen Mengen. Wenn meine NBR Platten aufgebraucht sind hole ich mir auch FKM.

    - Softstart mit Anfangsdruck (vorher aufgepumpt) oder drucklos (erst kurz vorm Verlöschen der Spiritusflamme gepumpt) durchgeführt?

    --die Beschreibung der diversen Effekte (reinpusten=hell) deutet auf überfettetes Gemisch, also zu wenig Luft und Kraftstoffüberschuß hin. Oder es vergast nur ein Teil dort wo es sein soll.

    Mit Benzin würde ich auch als nächstes mal probieren. manche laufen mit dem Benzinvergaser auch mit anderen Brennstoffen, viele nicht.

    Bei der Umstellung auf Petroleumbetrieb wurden die Benzinvergaser nicht ohne Grund auf Wendelvergaser umgewechselt.

    Deine Lampe wird eine der "vielen" sein.

    Besser dort wo der Docht läuft, nicht mit Vlies schleifen, das gibt feine Kratzer und Riefen in denen sich wieder unerwünschte Ablagerungen festkrallen können.

    Die Oberfläche sollte nicht rauher/gröber werden als sie das Dochtrohr von Werk aus hatte, wenn wie in deinem Brenner ein Zehntel mm oder sogar weniger über "Geht-Geht nicht" entscheidet.

    Nach dem Bild in Beitrag 1 könnte da so ein "Grablicht" bzw. eine Kerze oder deren heutige Ersatzmöglickeiten von DM oder Ikea, wie sie auch bei der FH Kerzenlaterne verwendet wird. Was anderes als Kerze kann ich mir nicht so recht vorstellen.

    Verkehrssicherung war der Einsatzzweck.

    und in welchem Forum schaust Du nach? Unter Dochtlampenforum.de jedenfalls ist es nicht zu erreichen.

    Vielleicht liegt irgendwo eine Kopie wie bei der Seite von Bruder mit den DSR aber da kenn ich mich nicht weiter aus.


    P.S. habe hier gerade gelesen, dass das D L Forum nur noch Zugang für ausgesuchte Mitglieder hat und umgezogen ist.

    Sofern Du Zugang hast solltest direkt dort nachfragen.

    Lösungsmittel in Form von Waschbenzin, Nitroverdünnung oder auch Petroleum sollte helfen. Der Belag dürfte von irgendwelchem Öl oder verranztem Petroleum stammen.

    Das Ganze Dochtrohr erst mal komplett eine Weile einlegen das löst schon mal fürs erste.

    Am besten wird sich wohl entweder ein alter passender Docht bzw. in Dochtbreite zusammengefaltete Baumwollstreifen sofern die sich durchziehen lassen anbieten. Immer schön mit dem Mittel deiner Wahl tränken und durchziehen.

    Wenn es so nicht befriedigend geht würde ich es tatsächlich mit dem neuen Docht machen und diesen nachher wieder auswaschen.

    das ausgegaste Karbid , der Karbidschlamm, besteht zum größten Teil aus Calciumhydroxit.

    Dieses reagiert mit der in der Luft enthaltenen Kohlensäure dann zu Kalk und, sofern noch Schwefelsäure ins Spiel kommt, zu Gips.

    Ich hatte es schon geahnt und deswegen gleich dazugeschrieben.


    Oberteil immer abschrauben bei den Campingaz Teilen, alles andere geht in der Tat sauschwer....

    und tröste Dich, vor gaanz vielen Jahren hatte ich mich auch gewundert warum das so fast unmöglich ist mit dem Kartuschenwechsel....inzwischen -gewußt wie-, kein Thema. Kinderleicht :baby:

    Hallo Stefan,


    da ich auch etliche dieser 200er Kartuschen Lampen aus gut 6 Jahrzehnten habe noch einen Tip (gilt auch für die Kocher).

    Ich hatte schon Exemplare, die vermeintlich undicht waren obwohl der Gummi gut aussah. Meist war noch die leere Kartusche drin.

    Der "Stempel" mit dem "Locher und dem Gummi war fest! Er muss aber über gut 5..10mm beweglich sein und wird mit Federkraft auf die Dose gedrückt.

    Nach Anwendung sanfter Gewalt wurde die bislang 4 Exemplare mit diesem Effekt wieder gängig. Mit ein paar Tropfen Ballistol wurde es vollends wieder funktionsfähig und federte wieder schön. Siehe da, Kocher und Lampen waren dadurch wieder einwandfrei dicht und einsatzfähig.


    Nebenbei:

    Drei Hände zum Kartusche wechseln? Der "Trick" ist lediglich, das Lampen/Kocheroberteil zuerst vom Kartuschengehäuse abzuschrauben.

    Dann Kartusche einsetzen, Boden Verriegeln und Oberteil wieder drauf schrauben. Dabei wird das Loch in die Kartusche gestochen und über den Gummi via Federdruck des Stempels gedichtet..

    Je nach Sorte kann, muß nicht. Schlechte Sorten (kann da aber keinen wirklichen Indikator für gut oder schlecht nennen) neigen mit der Zeit zum Zustopfen der Kapillaren des Dochtes und dadurch zu höherem Abbrand durch schnelleres Verkoken des Dochtrandes.

    Namentlich das unter der Bezeichnung "Lampenöl " zu kaufen ist: es gibt in diesen Lampenölflaschen durchaus Grilli/Petroleum und anderes, was dann o.g. Effekte verursacht. Sobald das Warnsymbol mit der explodierenden Lunge drauf ist und auch kein BIO erwähnt wird ,bestehen Chancen was brauchbares zu haben

    Aber: Im Zweifel besser nicht für Lampen nehmen wenn man nicht Dochtwechselliebhaber ist.

    Vorschlag:

    Einfach zu "unfairen " Preisen in die Tauschbörse einstellen.

    Sollte was Interessantes dabei sein und jemand es haben wollen, ergibt sich die PN Diskussion über den Preis von selbst.

    Ansonsten gibt es ja genug Händler, Verkaufsplattformen usw. die man zur Preisbildung mit heranziehen kann.

    Hallo,


    in gebrauchten Lampen (und Öfen) mit größeren Brennern (meist ab 10"') finden sich oft Dochte, die tankseitig gewollt ausgefranst sind.

    Beim stöbern in älteren Forenbeiträgen finden sich ebenfalls Hinweise darauf, daß man die Saugfähigkeit durch Ausfransen des unteren Dochtendes verbessern sollte.

    Ob das nun einfach altes Wissen ist, welches weitergegeben wird oder eine bloße Annahme, geht daraus nicht hervor

    In erster Linie betrifft dies wohl Lampen und Öfen die sowieso schon durstig sind und einen hohen Petroleumdurchsatz/h haben.


    Dass es nicht schadet, das Dochtende auszufransen ist klar, nur bringt es denn tatsächlich eine merkliche Verbesserung oder kann man sich das auch sparen wenn ein neuer Docht montiert wird?


    Ist aus alter Literatur o.ä. bekannt, ob Versuche bzw. Tests mit Dochten gemacht wurden, in denen dieser Effekt näher untersucht wurde? In den im Internet zugänglichen einschlägigen alten Werken und Publikationen (u.a. Goldberg, Polytechnisches Journal) bin ich nicht fündig geworden.