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    Kannst Du so oder so machen. Hinweise , Erfahrungen und Tips gibts hier ja genug.


    Wie ich es mache:

    Bei Benzinlampen, bei mir Schweizer 250ern Militärs und Coleman, bleibt das Benzin drin.

    Coleman lager ich unter Druck wenn vom letzten leuchten noch drauf war, extra nachpumpen zum Lagern aber nicht. Komplett auch nach Jahren lagern ohne Probleme.

    Andere Benzin-Drucklampen mit Petromaxprinzip: Tankentlüftungsschraube offen und Handrad wegen dem Vergaserventil (sofern vorhanden) auch offen, dh. in Leuchtstellung. So mache ich das auch bei den Vergaser-Petroleumlampen.


    Habe seit Jahrzehnten kein Problem damit und manche Lampen stehen durchaus mal 5 Jahre rum bevor sie wieder leuchten.

    Jeder hat da so seine Erfahrungen, das hier sind eben meine.

    Hängt wohl auch vom Lagerort ab und vom verwendeten Sprit (bei mir Drucklampen innen, trocken, unbeheizter Raum).

    Petroleum ist Franz. Heizpetroleum und oder Grillanzünder.

    Bei den Benzinern acetonfreier Bremsenreiniger.

    Prima.

    Bzgl. Lebensdauer der Graphitpackung wird dir keiner was genaues sagen können. Zu viele Faktoren mit im Spiel wie Anpreßdruck, Häufigkeit der Betätigung usw.

    Generell gilt nicht so oft in kaltem Zustand am Regler drehen.

    Nach dem Einbau und erstem Betrieb mit einer neuen Packung muss evtl. die Überwurfmutter eine viertel/halbe Umdrehung nachgezogen werden, anfangs setzt sich das Material oftmals. Bei kalter Spindel darf es ruhig etwas schwergängig sein,

    Als Ersatz für die Originalpackung eignet sich übrigens sog. Graphitband in 0,5 oder auch 0,75 Dicke, welches z.B. auf Ebay immer wieder günstig auch als Plattenware angeboten wird. Daraus eine Streifen passender Breite schneiden und um die Achse rollen und kürzen.

    Die geschilderten Verschmutzungen sollten sich mit Aceton lösen können, wird sich um Rückstände vom Brennstoff handeln, speziell wenn mal Diesel verwendet wurde. Ansonsten kannst versuchen mit einer Bürste wie sie bei Schreckschußpistolen usw. verwendet wird reinzukommen. Selber habe ich da nie groß rumgereinigt.

    irgendwo hab ich noch so einen Uraltheizer rumstehen.....zum Schlachten fast schon zu schade, denke der ist aus den 20 oder 30er Jahren....und die verbauten Keramikkörper sind mir ca. 30cm recht lang, müßte man dafür auch noch kürzen.

    Solche keramischen Wickelkörper in allen möglichen Varianten gibt es auch noch z.B. von Fa. Rauschert neu zu kaufen, vermutlich aber nur in größeren Mengen

    Danke Thomas für die erweiterete Beschreibung,

    irgendwo kam mir das Keramikteil doch bekannt vor, klar, die alten elektrischen Heizkörper hatten sowas, nur meistens deutlich länger und waren mit Heizdrahtspiralen bewickelt.....auch alte Vorwiderstände für Motoren waren so aufgebaut usw.

    Nicht empfehlenswert!

    So ein Gemisch nimmt in der Summe bei dem Mischungsverhältnis schnell einen Großteil der Eigenschaften des Benzins (z.B. den Flammpunkt) an, sowas in einem Kosmosbrenner und Flachbrenners kann dann schnell mal ausarten. Da spielt man so richtig mit dem Feuer.

    ok, mit 43cm Bauhöhe scheidet die reguläre Verwendung im Führerstand als Schauglasbeleuchtung aus.

    Evtl. war es doch eine im Bahnbereich für alle Fälle vorgehaltene Universal einsetzbare Notlaterne wegen des einen runden Lichtfensters und der Vorsteckmöglichkeit.

    Bahnhöfe, Haltepunkte, Stellwerke, Bahnübergänge etc. Die Blechdicke ist ja eher robust gehalten.

    Bei kalter Lampe mal schauen, ob nach dem Pumpen ausreichend Brennstoff oben aus der Düse rausspritzt.

    Evtl. ist das Ventilgummi aufgequollen oder öffnet nicht weit genug (Excenter richtig justiert?) und bremst den Durchfluß. Bei sehr hohem Druck reichts dann gerade so.

    Rüdiger,

    in der Doku waren das gut über 100 Jahre alte Dampfloks aus Schweizer Produktion. Je nach Laternengröße eine Möglichkeit oder auch nicht.

    Für den geschilderten Zweck würde ja auch eine kleinere Handleuchte mit Befestigungsmöglichkeit reichen.

    Da de Lichtaustritte nicht alle gleich (ein runder) sind und eine Vorsteckscheibe angewandt werden kann, ergibt das zusammen mit der Vierkantaufnahme auch wieder Sinn, um verschiedene Lichtsignale auf dem Halter in die korrekte Richtung und fest auszurichten. Soweit meine Vermutungen.

    Klein und zierlich...evtl. auf dem Führerstand einer Dampflok verwendet um das Schauglas für den Wasserstand bei Dunkelheit (lange Tunnel, Nachts) zu beleuchten?

    Habe sowas ähnliches schon in einer Dokumentation von historischen Museumsdampfbahnen in der Schweiz gesehen.