Posts by HWJ

    Hallo Fiesie,


    oh je - an der Galerie hat aber jemand schwer gebastelt. So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen.


    Die Galerie sollte wie auf dem beigefügten Bild aussehen. Der Rest des Brenners ist aber offensichtlich original.


    Auf der anderen Seite erzählt die Galerie auch eine eigene geschichte!


    An Farben kann ich nur Messing- und Nickelpatiert belegen. In der DDR-Zeit waren dann offensichtlich viele dieser Lämpchen grün lackiert.


    Grüße


    Hans-Werner

    Moin Sirko,


    wenn ich mir den Zapfen an deiner Lampe so ansehe, dann war er mit Sicherheit nicht dafür gedacht, eingegipst zu werden. Dafür ist er zu gut gearbeitet. Ein Glaszapfen hätte für diesen Zweck gereicht.


    Ich denke im Moment an Klavierlämpchen. Alte Klaviere haben links und rechts über den Tasten Kerzentüllen. Könnte der Zapfen deiner Lampe dort hineinpassen?


    Oder einfach gefragt, passt der Zapfen, um in einen Kerzenleuchter gesteckt zu werden? Wenn ja, denke ich das wir die Aufgabe des Lämpchens gefunden haben.


    Ich finde Jörgs Überlegung richtig - nur sie engt den Einsatzbereich ein.


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Silvio,


    mit deinen Verbrauchsberechnungen liegst du in dem im Prospekt für den L41 angegebenen Rahmen - da war man bei Meyer und Niss offensichtlich ehrlich :))


    Welchen Zweck die Abdeckplatte hat, habe ich auch nicht nicht herausgefunden. Auf jeden Fall wird sie immer im Prospekt abgebildet. Wahrscheinlich dient sie wirklich der Luftverteilung. Der "Kochrost" sind auf jeden Fall die kleinen "Ärmchen", die unter der Abdeckplatte liegen.


    Zum Einsatzzweck dieser Petroleumöfen habe ich auch eine schöne Stelle gefunden. Camping kommt so ziemlich als Letztes. Petroleumöfen wurden weder ursprünglich für den Armee-Einsatz noch als Zeltöfen gebaut. Sie waren als zusätzliche Wärmequelle in Gebäuden vorgesehen, um zum Beispiel im Frühjahr oder Herbst an alten Tagen für Wärme zu sorgen. Zusätzlich kamen sie zum Einsatz, wenn man gezielt zusätzlich Wärme brauchte (z.B. Samstag nach dem Baden :tongue: ).


    Aus diesem Grund kann der Schutz von Zeltplanen kein ursprünglicher Zweck der Platte sein. Beim Armee-Einsatz in der Schweiz wurden die Öfen wahrscheinlich auch nur in großen Zelten eingesetzt. Sich im Zweimann-Zelt um einen Petroleumofen zu kringeln, kam sicher nicht vor. :besserwisser: Dazu müssten die Schweizer hier im Forum aber etwas sagen können.



    Viele Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Julian,


    das Glas passt sehr gut. Der im Kaufzustand vorhandene Schutzkorb passt besser.


    Zeitliche Einordnung von Frowos kann leider nur immer grob erfolgen. Auf deinen Bildern kann ich jetzt nur Vorkriegszeit - eher früh - erkennen.


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Remko,


    ich habe eben nochmal meine Frowo 50-Laternen durch gesehen. Ich habe ca.40 Stück davon und nur eine hat keine Markung - und diese eine sollte eigentlich mit Frowo 770 gemarkt sein.


    Ein toller Fund - Glückwunsch!


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Mikolaj,


    verstanden :))


    Die Rinne gab es während der gesamten Produktionszeit der Frowo 105. Sie diente zur Verstärkung des Tanks.


    Die geraden Tanks waren - nach meinem Wissensstand - für die Prägung von Namen in den Tank vorgesehen. Offensichtlich sind solche Tanks aber immer wieder auch ohne Prägung in den Handel gekommen.


    Deine beiden 105 auf dem Bild sind ungefähr im gleichen Alter (Nachkrieg um 1950/60). Die ohne Rinne vielleicht etwas älter.


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Mikolaj,


    deine Frage verstehe ich nicht wirklich. Was meinst du mit Tankrinne?


    Die Frowo-Blume auf dem DSR wurde bis in die frühe Nachkriegszeit verwendet. Allerdings kann man dieses Merkmal nur schwer für die Datierung verwenden, da Brenner häufig einfach ausgetauscht wurden.


    Viele Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Remco,


    die Frowo 250 gefallen mir auch immer wieder gut.


    Leider ist es mit der Datierung von Frowo Lampen immer etwas schwierig. Es gibt kaum datierte Prospekte.


    Relativ datiert findest du sie in dieser Reihenfolge (links alt; rechts neu). Neben den Tragebügeln, kann man sie auch am Blaker unterscheiden. Die älteren haben keine Markung; die nächste Version ist mit Frowo gemarkt und die neuste Baureihe hat zusätzlich zwei kleine Löcher.

    Für die neuste Variante habe ich einen Beleg aus 1963; für deine Version einen aus ca. 1935 und aus 1938.


    Viele Grüße


    Hans-Werner

    Hallo,


    die richtige Stopfung auszutesten, ist gar nicht schwer - egal ob Ofendichtschnur oder Baumwollgarn.


    Einfach die doppelte Länge einer Menge nehmen, die passen könnte. Dann um die Mitte den Draht einmal wickeln und beide Enden so lange lassen, dass man die Stopfung problemlos damit handhaben kann.


    Dann rein damit und testen. Wenn richtig- Top, wenn nicht rausziehen, aufwickeln und ein Strang weg oder dazu. Dies so oft wiederholen bis der Kocher sauber läuft.


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Julian,


    das mit der Typenbezeichnung ist schwierig. Diese Öfen wurden über Jahrzehnte in sehr ähnlichen Ausführungen gebaut. Mir liegen leider nur einige wenige Prospekte aus dieser langen Zeit vor.


    Dein Ofen könnte aber ein EM 30aa sein.

    Bei diesem Ofen sollte ein 30''' Baumwolldocht passen. Du bekommst sie bei Jürgen in seiner hytta ;)


    Schönen Sonntag


    Hans-Werner

    Hallo Karsten,


    auch wenn die Wiener passen, sind sie aber leider doch falsch. ich denke, sie erzeugen für die Kerzen zu viel Zug.


    ich füge als Beispiel eine Seite aus einem Katalog der Fa. Bing bei. Die originalen Gläser waren vielfältig, aber hatten nie die Form von Wiener-Zylindern.

    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Julian,


    ja, es fehlt die kleine Hutmutter auf der Führungsstange.


    Der Docht schiebt das Brenneroberteil nach oben bis dieses an die Mutter stößt und ein zu hoch drehen des Dochtes verhindert.


    Patentiert wurde dies in der Schweiz 1913 ( Nr.: 65996). Das passende deutsche Patent dazu habe ich noch nicht gefunden. Eine Schnittzeichnung aus dem Patent füge ich bei.

    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Torsten,


    ich habe mal zwei ungenutzten Frowo 50 in den Tank geschaut. Bei beiden kann ich mit gutem Willen einen dünnen gelben Rand erkennen. Wovon dieser stammt kann ich nicht sagen. Es ist aber gut möglich, dass es eine Art Dichtung ist.


    Wie Frowo genau produziert hat, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich entsprach das Vorgehen aber dem von Nier. Dort wurden die Böden nach dem Verzinnen der Lampen angerollt. Der Boden hatte am Rand eine Dichtmasse aufgebracht (Jörg, berichtige mich).


    Es könnte somit sein, dass man hier Reste sieht. In dieser Menge aber eher ungewöhnlich.


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Sven,


    gute Frage!


    Diesen Sorte Schutzkorb hatten alle namhaften Hersteller im Programm - fast immer ohne Markung.


    Du kannst somit frei wählen, welcher passenden Laterne du ihn zuordnest :baby:


    Bisher ist nicht klar, ob es einen Hersteller gab und alle bedienten sich oder ob jeder für sich das gleiche Grundmuster verwendete.


    Grüße


    Hans-Werner

    Hallo Andreas,


    ja - es trifft noch zu. Es gibt zu diesen Lampen keine neueren Infos. Zumindest der Brenner ist eindeutig Frowo und ich habe einen schriftlichen Nachweis, dass Frowo von Nier Gasmaskenteile und Halbfertigprodukte gekauft hat.


    Viele Grüße


    Hans-Werner