Handrad / Vergaser undicht

  • Guten Morgen allerseits,


    ich habe ein Problem mit meiner 250er. Und zwar ist sie seit dem letzten Betrieb direkt wo der Doppelnippel vom Handrad in den Vergaser geschraubt wird undicht. Noch dazu ist mir beim Ausmachen auch aufgefallen, dass sie an der Bleidichtung ebenfalls undicht ist.
    Also zerlegt, den Vergaser an der Stelle wo das Handrad eingeschraubt wird mit Stahlwolle etwas geschmirgelt ebenso den Doppelnippel. Mit neuer Bleidichtung wieder eingebaut ---> Ergebnis: Jetzt suppt sie noch mehr als vorher! Am Handrad sowie bei der Dichtung ... :traurig: :traurig: :traurig:


    Zu erwähnen ist noch, dass man das Handrad direkt am Vergaser ziemlich festknallen musste, damit das dicht hielt. Aber jetzt traue ich mir nicht fester anziehen...


    Vielleicht kann mir ja jemand helfen! :traurig:


    Vielen Dank schon mal im voraus!


    Viele Grüße
    Matthias

  • Hallo Matthias


    Oder kann es sein, dass sie an der Graphitpackung suppt?
    Denn das läuft der Leuchtstoff auch manchmal raus und dann den Vergaser nach unten und erweckt den Anschein, dass noch was anderes Undicht ist.


    Ziehe die Überwurfmutter am Handrad auch mal etwas fester an.


    Viele Grüsse, Ernst

    Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

  • Hallo Ernst,


    nein, die Graphitpackung ist neu und auch fest angezogen. Es tritt direkt an der Schraube am Vergaser Petro aus. An der Bleidichtung sogar im kalten drucklosen Zustand wenn ich die Lampe kippe. Der Vergaser an sich sitzt aber bombenfest. Und ich glaube, dass ich ihn auch nur noch eine Viertelumdrehung weiter drehen kann.

  • @alle


    Ja, die alte Bleidichtung habe ich entfernt.


    Ich habe das Vergaserunterteil zuerst ohne Dichtung eingeschraubt, da waren es neun Umdrehungen bis zur richtigen Endstellung des Handrades und noch ca. eine Viertel bis Anschlag. Mit Dichtung habe ich ebenfalls neun Umdrehungen eingedreht. Es ging schon ziemlich streng am Schluss. Vielleicht habe ich mich ja verzählt. Werde ich heute abend mal testen, ob noch eine Umdrehung geht.


    Bleibt aber noch das Problem mit dem undichten Handrad. Hält ein Teflonband die Temperaturen dort aus? Andere Lösungen? Bzw. wo liegt wirklich das Problem? Ich kann nämlich keinen Grat oder ähnliches erkennen. Die Schraube ist so fest, dass "kurz vor ab". :traurig:

  • Hallo fiesie,


    Dreck oder ein Grat dürften nicht drinn sein. Ich hab ja den Vergaser ausgebaut und mit Stahlwolle die "Auflagefläche" poliert. Anschließend mit Druckluft ordentlich ausgeblasen.


    Ich fahre die 250er mit ner 150er Düse. Kann es evtl. daran liegen, dass sich dann im Vergaser zuviel Druck aufbaut? Nee, oder? :explode:

  • Hm, das weiss ich nicht - die Bleidichtung verleiht dem ganzen Geschraube ja noch mal extra Festigkeit, das hast du beim Teflon garantiert nicht.
    Ich nehme das mittlerweile immer für so Handradgeschichten, Vergaser Ober- und Unterteil und auch für das Einschrauben des Tonbrenners - der lockert sich dann nicht mehr so und lässt sich auch ohne Brösel wieder rausschrauben.
    Also allgemein für Verschraubungen, wo sonst keine Dichtung vorgesehen ist, aber nicht schadet.

  • ich habe bei einer 150er den vergaser mit teflonband abichten müssen, da die bleidichtung einfach nicht dicht werden wollte.
    ich hab einfach das teflonband richtig dick um das gewinde des vergasers gewickelt, und diesen ganz normal eingeschraubt.
    hat seither schon 2 tankfüllungen überlebt und ist auch mechanisch recht fest geworden.

    Irgendwie haben es mir die Österreichischen Hersteller angetan:
    Brünner, Ditmar, Halbaerth, Phoebus, immer her damit...


    Beste Grüße


    Sven

  • Zitat

    Original von fiesie
    Ich nehme das mittlerweile immer .... auch für das Einschrauben des Tonbrenners - der lockert sich dann nicht mehr so und lässt sich auch ohne Brösel wieder rausschrauben.


    Hallo,


    Du weißt schon, daß das nicht gesund ist ???

  • Hallo Jörg


    Guter Ansatz ........


    Ja wenn es da leckt nützt die Bleidichtung natürlich auch nichts.


    Aber ich denke das wurde ja genau geprüft wo es leckt ......, oder???


    Viele Grüsse, Ernst

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  • Hallo fiesie


    Wenn es an der gelöteten Mutter undicht ist, kannst Du reinstopfen was Du willst.
    Da hilft nur Austausch wenn die Lampe neu gekauft wurde oder löten wenn sie gebraucht ist.


    Viele Grüsse, Ernst

    Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

  • Ja, wenn die Lötstelle undicht ist, hilft nur nachlöten - aber ist ja auch nicht sooo das Problem.



    >Hallo,


    >Du weißt schon, daß das nicht gesund ist ???


    Also das bischen Trifluoressigsäure, das beim ersten Starten entsteht, nehme ich mal locker in Kauf. Fenster auf, anschmeissen, fertig. Ich wickel das Zeugs jetzt ja nicht grammweise um die Teile.

  • Hallo allerseits,


    nein, die aufgelötete Schraube ist dicht. Wie gesagt, ich hab die Leuchte gerade nicht da, werde sie aber heut abend nochmal in die Mangel nehmen. Vielleicht bekomm ich auch noch ein Teflonband irgendwo her.


    Danke schon mal an alle!


    :applaudit:

  • FUNZT!!!


    Dank Teflonband ist sie jetzt am Handrad wieder dicht. Seltsam war die Undichtigkeit an der Bleidichtung.Ich hatte noch mal nachgezogen, aber der Vergaser lies sich max noch eine dreiviertel-Umdrehung weiter drehen, dann war Ende. Mit einer neuen Dichtung hat sich das Problem jetzt erst mal erledigt.


    @alle :done: :respekt: Dankeschön!!