Acetylenlampe SAM für Motorrad Oldtimer

  • Du schriebst weiter oben das die Fahrerlaubnis auf das Tageslicht beschränkt ist.

    Deshalb würde ich selber nur das System an der Maschine fertig mit Schläuchen und Rücklicht montieren, und es ansonsten in der Originalität belassen, denn in einem so guten Zustand sind diese Teile wohl äußerst selten zu finden.

    Auf Oltimertreffen hat man dann auch gleich Gesprächsstoff warum eine Wiederbelebung so extrem schwierig ist.

  • Hi Leute,


    ich hatte mich dann wohl durch das fünfte Bild von Achim in die falsche Richtung lenken lassen,

    wenn überhaupt kein Entwickler/Generator mit dabei gewesen ist.

    Es war also nix anderes als eine Gasflasche angeschlossen...

    Habe leider keine Ahnung von Gasflaschen und gebe es auch nicht vor.

    Wäre interessant wie lange so eine Füllung dann hielt.

    Hatte auch nicht genau sehen können ob und wo die Anschlüsse dran sind.

    Bei mir war es halt auch schon spät und ich habe ja schließlich nur gefragt, oder?

    Konnte ja nicht ahnen dass gleich mit so einem Gesülze geantwortet wird.

    Vielleicht weiß der gute Herr Ara aus Paris mehr?

    Er kennt sich ja wirklich gut mit allen französischen Leuchten aus.

    Notfalls hangelt man sich von seiner Webseite aus weiter.

    Achim, ich gebe Dir Recht, es ist aaaaanstrengend laaaaaange Beträge zu lesen, die auch noch mit unangebrachtem Imperativ hochnäsig getränkt sind.

    Da fehlt mir einfach der Dialog und der Respekt dem Hilfe Suchenden gegenüber.Man muss halt vorsichtig sein und ich respektiere Deinen Wunsch, die Lampe wieder so leuchten zu lassen, wie sie mal geplant war.

    Ich hatte auch nicht den Eindruck das Du ein lebensmüder Trottel bist,

    der hier nach Tips sucht, sein Leben mit Gas zu beenden.

  • Hallo Achim,


    Du hast falsch begriffen. Ich habe keine Aversion bzgl. Acetylen. Ich sammle, restauriere und repariere sogar Acetylenlaternen. So Dingerchen halt, wie eines davon auch in meinem Avatar zu sehen ist. Mit etwas Sachkenntnis benötigt man nämlich kein Acetylen zum Flammschweißen. Zum Brennschneiden sowieso nicht. Und zum Flammlöten auch nicht. Und nur aus dem Grund steht in meiner Werkstätte auch keine Acetylenflasche.


    Auch mit deinem "Gefühl ... Ace wird nur von suizidgefärdeten, des Lebens überdrüssigen Dödeln benutzt" liegst du nicht richtig. Denn die NUTZUNG vom "Ace" ist dank ausgefeilter und ausgereifter Technik auch für Dödel weitgehend ungefährlich. Bloss der Versuch des NACHFÜLLEN von "Ace" ist nicht nur für Dödel lebensgefährlich.


    Und glaube mir, ich hätte mir die Zeit nicht genommen, für dich persönlich diese Kenntnisse aufwendig zusammenzufassen. So wichtig ist dein exotisches Anliegen wirklich nicht. Dabei ging es mir einzig darum, zu erklären warum jeder Ansatz so einen Behälter mit "Ace" befüllen zu wollen, ohne dabei über wirklich fundierte Fachkenntnisse zu verfügen, unweigerlich in einem Disaster enden muss.


    Es ist auch niemand gezwungen den Sermon den ich von mir gebe zu lesen. Einfach bleiben lassen, oder nach den ersten Absätzen aufhören. Denn das Wesentliche steht vorweggenommen meist schon mal am Anfang. Nur für die, die dann auch noch WISSEN wollen warum denn das so ist, ist das dann hintennach nochmal mit so einfachen Worten erläutert, dass man das auch ohne große fachliche Vorkenntnisse vestehen kann. In Wirklichkeit habe ich eigentlich ja auch nicht viel zu sagen, bewundere sogar jene Forumsteilnehmer auf eine gewisse Art und Weise, die ihre kostbare Lebenszeit für das Absetzen von abertausenden Beiträgen opfern. Manche davon sogar in mehreren Foren gleichzeitig.


    Mit Guggel hast du aber recht. Dort findet man eigentlich alles. Ich schätze mal, das etwa 99,99% aller Diplom- und Doktorarbeiten der letzten ...zig Jahre unter zuhilfenahme von Guggel gewachsen sind. Da befindet man sich also in guter Gesellschaft, wenn man diese Möglichkeit nutzt. Es ist allerdings auch so, dass wenn du weißt welche Fragen du wie zu stellen hast, dass du da eigentlich auch schon vorher die Antworten kennst.

    Um es mit den Worten meines ehemaligen Chefs zu sagen: "Schwierig, schwierig ... da müssen die klügsten Köpfe ran ... ich kümmere mich am besten selber darum" (Das ist mir wirklich mal passiert! :wallbash:)

  • Aber kommen wir noch mal auf deine Idee zurück.


    Wenn du schreibst du restaurierst seit 45 Jahren Oldtimer, wirst du mit ziemlicher Sicherheit die entsprechenden Netzwerke alle schon genutzt haben, um eine Antwort auf dein Anliegen zu bekommen. Bist aber bisher kläglich gescheitert, sonst wärst du in deinem Drang das doch noch irgendwie hingebogen zu bekommen, nicht auch hier gelandet. Wahrscheinlich werden dir auch schon alle Profis gesagt haben, wie gefährlich das ist, und das du dir das aus dem Kopf schlagen sollst. Trotzdem versuchst du noch immer primitive Antworten auf ein komplexe Themenlage zu finden. Es ist also davon auszugehen, dass du beratungsresistent bist und es auch in Zukunft nicht bleiben lassen können wirst. Daher zeige ich dir zum Schutz deiner Umwelt auch einen halbwegs sicheren Lösungsansatz auf.


    Trotz gegenteiliger Meinung, gibt es selbstverständlich wirklich gut praktikable Lösungen für dein Problem. Nur sind die halt nicht ganz Idiotensicher. Sowas kann man ganz einfach keinem Dödeldölli in die Hand geben. Da bedarf es dann sachkundiger Menschen, die auf Grund ihrer Kenntnisse ganz einfach WISSEN was sie tun, wenn sie tun.


    Hättest du, statt zu schmollen, wenigstens versucht das von mir in den vorigen Beiträgen geschriebene zu VERSTEHEN, dann wärst du möglicherweise selbst auf entsprechende Ansätze gekommen. Es ist nämlich wirklich ganz einfach:


    "Trennung der Medien im Niederdruckbereich"


    41 Zeichen nur. Und du hast schon DIE Lösung. Ist das die Kürze mit der du was anfangen kannst? Dann sei sie dir auch geschenkt!


    ... ... ... ...


    ... ... ...


    ... ...


    ...


    Denn nun wird es teuer. Es kostet ... AUFMERKSAMKEIT !


    Fassen wir noch mal zusammen. Pures Acetylen ist unbrennbar, Luft ist unbrennbar. Erst gemeinsam wird das zu einer Bombe. Die dabei auftretenden Risken werden allerdings erst unter etwas höherem Druck wirklich unkalkulierbar.


    Schaffen wir es Acetylen und Luft in einem beliebigen Behälter voneinander getrennt zu halten, ist das plötzlich gänzlich ungefährlich. In der Industrie geschieht die Trennung von alternierenden Medien gerne durch bewegliche Membranen, sehr oft als Gummiblasen ausgeführt. Siehe Membranausgleichsgefäß. Diese Gummiblasen kann man in Industriequalität in allen denkbaren Größen um kleines Geld kaufen. Oder sich auch einfach selber machen. Siehe Kondomfertigung. Das können wir uns zunutze machen.


    Der Tank hat an der Seite eine fette kreisförmige Schweißnaht mit innenliegendem Innensechskant. Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine "Inbusschraube" sondern ein Verschlußstopfen mit konisch dichtendem Gewinde. Ähnlich einem Dampfkesselverschlußstopfen. Damit das auch ordentlich dicht werden kann, bedarf es einer gewissen Länge des Gewindes. (Warum das so ist kann man auch unter Überlegungen zur Herstellung steilkegeliger Brenndüsen-Gewinde mittels Schneideisen und Gewindebohrer (ein Paradoxon) nachlesen) Wir können also davon ausgehen, dass das konische Innengewinde eine entsprechende Länge hat um das Gewinde konstruktiv nutzen zu können, um durch das Loch jedenfalls eine Gummiblase einbauen zu können. So weit so gut, aber was nützt das?


    Gehen wir davon aus, wir haben die Gummiblase von der Seite her dicht verbaut und können durch die Öffnung über Ventile und einem proprietären Übergangsstück wechselweise Luft und Acetylen mit geringem Druck in den Kessel bzw. die Blase drücken. Wir täte da der "Workflow" aussehen ?


    • Die Entnahmeöffnung mittig wird geöffnet. Druckluftventil seitlich wird geöffnet. Etwa 2bar Druckluft wird seitlich in die Blase geleitet. Die Blase dehnt sich aus. Die gesamte vorhandene Luft wird aus dem Kessel gedrückt.

    • Das Druckluftventil wird geschlossen. Wir haben 100% Luft in der Blase, 0% Luft im Kessel. Wir beobachten das Manometer, fällt der Druck auch nach einer gewissen Zeit nicht ab, wissen wir die Blase ist dicht und die Sicherheit deshalb gegeben. Die Entnahmeöffnung kann nun geschlossen werden.

    • Nun erst wird Acetylen mit 1,3bar seitlich in den Kessel geleitet. Das Acetylen kann aber noch nicht in den Kessel gelangen, da die Blase den Kessel noch vollkommen ausfüllt und unter höherem Druck steht als das einzufüllende Azetylen.

    • Das Druckluftventil wird geöffnet, langsam entlüftet. Sobald der Druck in der Blase unter 1,3bar sinkt, wird Acetylen in den Kessel gelangen, solange bis ein Druckausgleich hergestellt ist.

    • Der Vorgang setzt sich fort, bis die Blase durch den Azetylendruck vollkommen plattgedrückt wurde. Danach haben wir 100% Acetylen mit 1,3bar im Tank und 0% Luft in der Blase.

    • Das Azetylenfüllventil wird nun geschlossen.

    • Das Luftventil wird nun wieder geöffnet und nun Luft mit 1,4bar in die Blase geleitet.

    • Es erfolgt nun durch die Ausdehnung der Blase ein Druckausgleich. Sowohl Gas- als auch Luftseitig beträgt der Druck noch immer unkritische 1,4bar.

    • Das Luftventil kann nun geschlossen werden.

    • Der Füllvorgang ist abgeschlossen.

    • Bei der Gasentnahme strömt nun Acetylen, auf Grund des Überdrucks des Acetylens als auch auf Grund des Überdrucks der Druckluft, aus der Entnahemöffnung. Der Druck wird, je nach Blasengröße, über einen langen Zeitraum relativ konstant bleiben, da sich bei abnehmender Acetylenmenge die Blase auf Grund des Druckluftdrucks auszudehnen beginnt und dabei wieder den Azetylendruck erhöhen wird.

    • Auf Grund des Überdrucks in der Luftblase wird auch das Acetylen ständig unter Druck gehalten, es kann daher bei Öffnung er Gasentnahme keine Luft in den Tank strömen. Es kann sich daher auch kein zündfähiges Gemisch bilden, wir bleiben ständig unter 1,5bar, wir haben ein technologisch halbwegs sicheres System.

    • Dieser ganze Prozess kann jederzeit innerhalb von Minuten wiederholt werden. Und man hat jedesmal genug Brenngas für stundenlanges Leuchten zur Verfügung.


    So einfach kann Technik sein ;-)


    Die SICHERE Umsetzung des Ganzen ließe sich sogar auf Grund des reichlich vorhandenen Platzes so lösen, dass man von außen KEINERLEI Veränderungen an dem System bemerken würde. Man nutzt dazu einfach die volle Länge des Verschlußstopfens. Dieser wird zweigeteilt. Der schlankere, also der innere Teil davon, dient zur Aufnahme der Befestigung für die Blase und für die selbstschließenden Ventile bzw. für miniaturisierte Schnellschlusskupplungen sowie ggf. von zwei Miniatur-Drucksensoren. Alle Teile sind glatt verrundet und poliert damit die Blase sich bei ihren dauernden Bewegungen nicht beschädigen kann. Der äußere Teil davon dient dann nur mehr als Verschlusskappe um die Mechanik zu verbergen. Lediglich der innere Teil muss noch im vorhandene Kesselinnengewinde dichten, der äußere Teil kann mit der Fingerkuppe undicht festgedreht werden. Die Platzverhältnisse erlauben es sogar im Inneren noch bequem kleine Drucksensoren zu verbauen, über die man den ganzen Entlüftungs und Füllvorgang mittels µc (Raspi, Arduino) automatisieren und absichern könnte. Für die Ventilmechanik könnte man kleine Industriestandardventile (z.B. aus Kaffeevollautomaten) entkernen und die rostfreien Federn sowie die ultraleichten Flatterventilteller verbauen. Durch kluge Wahl der Ventiltellergrößen ließe sich wahrscheinlich sogar der ganze Prozess teilweise gegen Fehlbedienung sichern. Welche Überlegungen man dazu in etwa konstruktiv generell anzustellen hätte, kann man ansatzweise auch unter Neue 7½L Brenndüsen für Einheitslaternen / Eisenbahnerlaternen / Karbidlampen (eine bebilderte Erzählung) nachlesen. Wir sind da bei dem konkreten Problem allerdings eher schon in der guten alten christlichen Feinwerktechnik.


    Letzlich könnte das Ganze dann so aussehen, dass man eine kleine 5L Acetylenflasche mit DM, einen kleinen Kesselkompressor mit DM und je nach Ausstattungsvariante auch noch eine kleine Steuerbox mit dem Controller, Display, Signal-Led's und einer kleinen elektronischen Hupe, in einem hübschen, vielleicht sogar fahrbaren, Transportgestell verbaut hat. Zur Befüllung des Tanks dreht man dann nur mit der Fingerspitze die Tarn-Schraube am Tank raus, steckt zwei Stecker an die in dem Kessel befindlichen unterschiedlichen Schnellschlusskupplungen an und steuert dann die Entlüftung und Befüllung entweder manuell oder automatisiert an. Abgesehen von der Gasflasche und dem Kompressor für die Funktionsteile alleine ein Materialaufwand von insgesamt unter 35,- Euros, würde ich mal sagen. Für die Drucksensoren, den µc und andere Elektronik vielleicht noch mal 15,- Euro dazu. Da guggen se dann obba, die Sammlerkollegas!


    Allerdings sollte derjenige, der bereit ist das konstruktiv anzupacken, über ausreichend Kenntnisse und Erfahrungen im Gasarmaturenbau verfügen. Die meisten handelsüblichen Blasen bestehen nämlich aus EPDM (für Luft/Wasser), wir benötigen aber zumindest NBR (für Kohlenwasserstoffverbindungen), damit die Blase nicht undicht werden kann. Daneben könnte es noch von Nutzen sein, zu wissen, dass auch nicht jedes Messing als Ventilmaterial und für die Blasenbefestigung geeignet ist, da das Kupfer im Messing unter gewissen Bedingungen Acetylide mit sprengstoffähnliche Eigenschaften bilden kann. Und noch viele andere Kleinigkeiten halt ...


    Konstruktionsaufwand etwa 20 Stunden, Anfertigungsaufwand etwa 10 Stunden, Änderungsaufwand an vorhandenen Teilen etwa 5 Stunden, Materialbeschaffung etwa 5 Stunden. (Nur für Mechanik) Schulung und Beratung nach Aufwand. Mit normgerechter und abnahmefähiger Dokumentation und Prozessnachweis das doppelte. Mit Individual-Schulungsnachweis sowie TÜV und obligatem Abnahmezertifikat etwa das Zehnfache. Aufwand für Elektronik und Programmierung nicht berücksichtigt, da nach oben offen. (Z.B. Prozessvisualisierung über WiFi auf Laptop, Smartphone oder Tablet oder mit Beamer auf Leinwand, Prozessdokumentation zur rechtlichen Absicherung, u.s.w.) Patentrechte, damit die Kollegas sich fürs abguggen dann auch an den Kosten beteiligen dürfen, etwa das Fünfzigfache.


    Aber was schwätze ich da eigentlich, das kann man ja alles mit Guggel finden oder in weniger als 280 Zeichen lange Tweets rein pressen.

    Um es mit den Worten meines ehemaligen Chefs zu sagen: "Schwierig, schwierig ... da müssen die klügsten Köpfe ran ... ich kümmere mich am besten selber darum" (Das ist mir wirklich mal passiert! :wallbash:)

    Edited 5 times, last by Schmiedinger ().

  • Hi

    Ja stimmt, in meinem KfZ Brief steht" darf nur bis Einbruch der Dunkelheit in Betrieb genommen werden"

    Von daher hat Rolf wohl Recht, original anbauen und gut ist's.

    Aaber der Anspruch, sie auch vorführen zu können lässt sich einfach nicht abstellen:wallbash:

    Ich habe aber auch schon eine neue Idee, die ich durch Anregung eines Mitgliedes meines Motorrad Oldtimer Forum's bekommen habe.

    Ich lasse euch auch hier teilhaben, wenn ich die ersten Fotos einstellen kann. Dann brauche ich nämlich wieder Hilfe von Euch, den Funzelprofis, ob ich das auch Lampentechnisch so umsetzen kann.


    Ich weiß, als Neuling hier, nicht was die Forenregel dazu sagen, aber ich kann auf die Beiträge von Schmiedinger gerne verzichten.

    Das er mich falsch zitiert ist mir relativ egal aber dass er im zweiten 300 Zeilen Beitrag Vorschläge macht, die er im ersten Beitrag als selbstmörderisch und verantwortungslos bezeichnet hat, nämlich das Laien an Acetylentanks basteln um sie zu befüllen ist, nach meiner Wahrnehmung, widersprüchliche Selbstdarstellung.

    Von daher Schmiedinger, such dir bitte einen anderen Faden in dem du dein Patentrecht nach entsprechender Prozessvisualusierung TÜV - Abnahme und Zertifikatserteilung via WFi kundtun kannst.


    Bis dahin gut Licht oder immer ne handbreit Petroleum unterm Docht oder wie immer man auch sagt

    Achim

  • Hallo Achim

    Dir fällt der Unterschied zwischen der Druckbefüllung eines Tanks mit einer explosiven Brenngasluftmischung und einer Niederdruckseparierlösung nicht mal auf? Das es so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Dir kann man nicht helfen. Du wirst solange nach einer billigen Pfuschlösung suchen, bis dir die Sache um die Ohren fliegen wird. Hoffentlich ziehst da niemanden mit ins Elend.


    Ansonst, ich mag dich auch und mit "Da bedarf es dann sachkundiger Menschen, die auf Grund ihrer Kenntnisse ganz einfach WISSEN was sie tun, wenn sie tun." warst auch nicht du gemeint.

    Um es mit den Worten meines ehemaligen Chefs zu sagen: "Schwierig, schwierig ... da müssen die klügsten Köpfe ran ... ich kümmere mich am besten selber darum" (Das ist mir wirklich mal passiert! :wallbash:)

  • So isses, und mir juckt es in den Fingern, bei so einem profilierungssüchtigen und herablassenden Geschreibsel, Beiträge zukünftig auf 500 Zeichen zu begrenzen.

    Das trifft dann aber leider alle Nutzer, darum sehe ich noch davon ab.


    Sinnvolle und prägnante, kurze Erklärungen sind ja weiterhin erwünscht, für fachchinesische Aufsätze darf es gerne ein Link zur Fachlitetatur sein.

    Beste Grüße, Björn

  • Hallo Gemeinde

    wie angekündigt hier eine Idee meines Oldtimerkumpels.

    Er hatte sich für den Bau eines Auspuffsammlers

    ( Nachbau kostet ca 300€) ein Rohr und Endkappenbesorgt. Diese Teile waren dann leider zu klein und jetzt stehen sie bei mir.

    Der Rohrdurchmesser ist nur ca 8mm größer als der von originalen Tank meiner Lampe und es könnte also ein neuer Tank gebastelt werden.


    Da ich mich, Dank vieler kurzer Beiträge mit Warnungen bzgl der Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit von Acetylen, von diesem Projekt verabschiedet habe, jetzt Plan B.

    Im Handel gibt es jede Menge Propan/Butan Gaslampen für den Outdoor/Campingbereich. Dieses Exemplar ist sogar ohne Glühstrumpf, mit einer Düse.



    ANMERKUNG: Das ist bisher alles nur eine Idee und ich bitte Euch, falls ich irgenwo Gedankenfehler habe, mich darauf hinzuweisen.


    Ich habe jetzt von meinem Rothenberger Mini-Autogenschweißgerät den Anschluß der gelben Maxigasflasche abgemacht. Der Schlauchanschluß hat ein eingebautes Rückschlagventil. Den habe ich an dann eine Rothenberger Multigas 300 (Propan/Butan) angeschlossen und am Schlauchende den Brays Luna Brenner mit !!28l von meiner Lampe eingeschraubt.




    Mein Plan ist jetzt, die Flasche in den neuen "Tank". Am Tank müsste ich natürlich eine Armatur/ Absperrventil anbauen, der dem Original ziemlich nahe kommt.

    Hier der original Anschluß mit Absperrventil


    Die Gewindegrößen und Steigungen muß ich noch ermitteln, aber so eine Anschlußarmatur mit dem Innengewinde1=8,4 mm suche ich noch. Da würde dann das Teil mit Gewinde 2 reingeschraubt werden, wobei die Überwurfmutter 3 lose bleibt.

    Diese Überwurfmutter 3, nimmt dann den Lampenfuß auf und so wird die Lampe dann festgeschraubt.



    Für die Konstruktion im Tank, würde ich einen befreundeten Heizungsinstallateur ins Boot holen, denn ob noch eine Rückschlagsicherung und/oder Druckminderer/Regler dazu gehört, muß der mir dann sagen.


    So, ist diese Projekt realistisch? Muß ich mir evtl. so einen Brenner, wie den von der Campinglampe besorgen?

    Prämisse ist für mich hierbei, die Lampe soll ausschließlich bei Oldtimerveranstaltungen oä. zum Vorführen in Gebrauch genommen werden und nicht während der Fahrt als "Fahrbahnbeleuchtung".


    Der Tank würde dann vernickelt werden, die Halterungen passen vom Original und eine Typenschild lasse ich mir anfertigen.


    Bis dann

    Gruß Achim

  • Achim, müßte sich Butangas über einen Adapter nicht auch in den Originaltank einfüllen lassen?

    Zur Demonstration der Lampe muß der Tank ja nicht voll sein.

    Wenn da nach all den Jahren noch eine Restmenge Acetylen vorhanden war muß der Tank an sich noch dicht sein.

  • Moin.

    So ein Gaslicht habe ich hier stehen.

    Sofern man da überhaupt von "Licht" sprechen kann.


    Der Name "Ambiance" spricht da schon aus, was es an Licht spendet.

    Wie eine Kerze beim Candle-Ligth-Diner ...


    Es sei denn, man gibt dem ganzen Teil richtig "Feuer", indem Sauerstoff dazu geblasen wird oder so,

    damit aus dem Teelicht ein "Scheinwerfer" wird - zumindest als Demo beim Oldie-Treff.


    Schon gespannt bin, was Du Dir da austüftelst.

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • hallo hab hier schon von Anfang an mitgelesen und muss leider sagen das ich da nix von halte. Hab selber paar karbid Lampen und die machen helles weißes Licht und funzeln nicht gelb Rum. Lieber dann kein Licht und schöne original Lampe wie so nen kläglichen versuch. Das ist dann wie E-Schwalbe fahren, das geht aber hat nix mehr mit Kult Zutun. Mfg Thomas

  • Hallo,

    Wunderschöne Sachen hast du da, Motorräder und Karbidlampen.

    Ich habe auch eine Karbidlampe mit Tank, scheinbar von der Bahn, als der Tank alle war, habe ich auch niemanden gefunden, der ihn füllt.

    Und das du die auch zum Leuchten bringen willst, wenn auch nur zur Demo, kann ich verstehen. Und natürlich auch die Skeptiker, denn Acythelen ist nicht ohne.

    Ich habe mal eine Flasche, die aus dem abgerissenen Schlauch am Druckminderer brannte,

    durch abdrehen des Ventil gelöscht, die Feuerwehr hat sie dann gekühlt.

    Allerdings, als ich jetzt gesehen habe, wie du die Düse in den Gasschlauch gedreht hast,

    möchte ich doch wissen, welche Gegend ich meiden muß, also wo du bastelt.

    Viel Spaß noch und dein Schutzengel sollte keine Pause einlegen.

    Lothar

  • Hallo und Danke für die vielen Reaktionen

    also ja, die Ambiente Lampe funzelt wirklich nur und ich bin über das Teil im Netzt nur gestolpert, da ich zum ersten mal gesehen habe, dass so eine Lampe mit Düse funktioniert. Nun bin ich auch nicht der Lampenprofi, aber das hat sofort meine Fantasie angeregt, ob ich so eine Düse evtl. verwenden kann.

    Und ja, natürlich ist das Ace-Licht schön weiß/hell und nicht so ein gelbes Schmuselicht, aber ich sammel ja noch Vorschläge und Hinweise und werde dann weitersehen.

    Allerdings bin ich inzwischen an einem Punkt angekommen, wo ich Kompromisse zwischen Original und Nachbau, zwischen Originalzustand und dem Zustand der mir gefällt mache. (nicht selten auch aus Kostengründen)

    Ich muss mir auf jeder Oldtimerausstellung von mindestens 2-3 "Profis" anhören, dass die FN Baujahr 1927 ohne Lampe gebaut und ausgeliefert wurde und dass Karbidlampen erst später durch die Besitzer selbst angebaut wurden. Stimmt, aber mir gefällt es mit Lampe. Und die SAM- Lampe mit Gastank gehört da eigentlich auch nicht ran, aber es gefällt mir. Und vielleicht kann ich auch mit gelben Licht leben. Mal sehen.

    Und Rolf ,die Frage ob man evtl. Butan in den Originaltank (wenn dieser geleert wurde) einfüllen kann hatte ich schon an Anfang mal gestellt und bin von "Netzwerk" gewarnt worden, dass bei dieser Variante auch zuviel zu beachten ist.

    Ich bleibe jedenfalls am Ball und lasse euch weiter an meinen Fortschritten teilhaben.

    Bis dahin

    Gruß Achim

  • ...Und Rolf ,die Frage ob man evtl. Butan in den Originaltank (wenn dieser geleert wurde) einfüllen kann hatte ich schon an Anfang mal gestellt und bin von "Netzwerk" gewarnt worden, dass bei dieser Variante auch zuviel zu beachten ist.

    Na ja, diese Rothenberger - Flaschen werden z.B. auch über gesteckte Silikonschläuche mit den Brennern von Modell - Dampfmaschinen direkt, oder mit damit befüllten Gastanks betrieben, was beim niedrigen Druck dieser Flaschen kein Problem darstellt.



  • Hey, wieder was dazu gelernt.

    Aber unabhängig davon bin ich natürlich auf der Suche nach einem Absperrhahn/Ventil welches ich in meinen neuen Tank einbauen lassen kann.

    Hier mal Fotos von dem Original.


    Falls jemand weiß wo ich so ein Teil, oder was vergleichbares herbekommen, wäre das sehr hilfreich.

    Also bis dann

    Gruß Achim