Fehlersuche Petromax 523/821 Schweizer Armee

  • Moin alle.


    Nachdem ich schon Hilfe für meine Dochtlampen bekomme habe, versuche ich es jetzt mit meiner Petromax der Schweizer Armee.


    Die Lampe habe ich im Netz gekauft, der Zustand ist fast ungebraucht.Es ist ein Benzinvergaser verbaut, das Ding läuft mit Aspen 4 Takt.

    Die Lampe zündet nach kurzer Vorheizphase (2 Schalen Spiritus) sofort und brennt leise und rund für gut eine Stunde. Nach einer Stunde verliert die Lampe an Helligkeit und Flammen schlagen aus dem Glühstrumpf bis in die Haube. Ich habe das Gefühl, dass die Lampe nicht genug "Luft" bekommt.


    Den Benzinvergaser habe ich gereinigt,

    die Düse ist frei,

    nadeln bewirkt nichts,

    das Vergaserventil habe ich zerlegt, gesäubert, mit neuer Dichtung versehen,

    den Tank habe ich gesäubert,

    Tonbrenner ist neu,

    Tonbrenner und Mischkammer sind fest,

    Abstand Mischrohr-Düse nach Abstandslehre (fast) passend.

    Schraube am Mischrohr steht auf 12/6 Uhr.

    Glühstrumpf ist neu (Einloch, die Halterung habe ich entfernt).

    Druck ist auch nach einer Stunde noch genug drauf.


    Hat jemand noch eine Idee, was ich machen könnte? Bin langsam ebenso überfragt, wie genervt!


    Danke in die Runde!


    Asemi

  • Hallo Thomas, das kann ich noch mal probieren. Beim Ablassen des Drucks, nach einer Stunde, pfeift das Ding lange nach, Druck müsste genug drauf sein.

    Ich probiere das aber mal aus.

    Danke!

  • Asemi  

    2 Probleme:

    * Drück? Wie Tommy2051 erwähnte...
    * Spritmangel?

    Versuchen Sie es, nachdem die Lampe etwas abgekühlt ist, ohne Haube und Innenmantel, ob die Benzinversorgung ausreichend ist.
    Muß ordentlich und relativ weit rausspritzen.

    Von Zündquellen fernhalten, da Sie sonst einen Flammenwerfer haben. :pfui:

    Es wurden ohnehin benzinresistente Gummidichtungen (also Viton) verwendet? Da sie sonst möglich aufquellen und das Vergaserfußventil zusetzen können...
    (es sei denn, der Tank ist ständig gefüllt).

    Zu Hause habe ich noch einen Coleman 275 mit den gleichen problemen. Hier erlischt die Lampe nach weniger als 5 Minuten nach dem Einbau eines neuen Schrader-Ventils. Dicht ist sie schon und richtig eingestellt so weit ich beuteilen kann, aber das ist eine andere Geschichte...

    (Ich möchte Ihren Thread nicht verwenden, um mein Problem zu lösen).


    Viel ERfong!

    MfG,
    Christophe :rauch:

    :thumbsup: * * * Feuerhand, Petromax, POD, Aladdin, Tito-Landi, Coleman, Turm, AGA, SMP, Ditmar, Wilba, MeWa, Veritas, Osmeka* * * :thumbsup:

  • Nadel zu lang (...bzw zu hoch eingestellt) ?

    Nadel im Nadelhalter fest ?

    Mich irritiert das "brennt leise" - auch wenn es eine 250er mit Benzin ist.

    Meine 250er (Petroleum) ist ein echter Fauchi.

    Vielleicht kühlt sie einfach auf Dauer zu stark ab...

    „Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten,
    die die Dunkelheit auf Abstand halten"
    (Mithrandir a.k.a Gandalf, "der Hobbit")

  • Moin zusammen,

    Die Lampe wird im Betrieb zu kalt!

    Wenn dann die Flammen kommen, ist es bereits zu spät.

    Der Vergaser kommt dann nicht mehr auf eine ausreichende Betriebstemperatur.

    Wenn Benzinfeste Dichtungen verbaut sind, einfach Testweise Motorenbenzin verwenden.

    Durch den niedrigen Siedepunkt des Benzins dürfte das Problem nicht mehr auftreten.

    Ergänzend kann das Manometer mit Butangas geprüft und justiert werden.


    Gruß Thomas

  • So, guten Morgen. Durchaus interessant, dass die Schweizer nicht quasi "ab Werk" mit benzinfesten Dichtungen ausgestattet waren. Ich habe die Dichtungen letzte Woche alle auf benzinfest umgestellt.

    Bei der Fehlersuche habe ich in der Tat festgestellt, dass der Sprit alle war. LOL. Nachgefüllt, angemacht, gefreut.... Problem nicht gelöst. Mehr Druck aufgebaut: Keine Wirkung. Ich tanke Aspen 4 Takt.


    Etwas ist mir noch aufgefallen. Als ich die Lampe zum ersten Mal begutachtete, fiel mir auf, dass der Vorbesitzer einen Teil des Innenmantels mit einer dünnen, gummiartigen Graphitplatte abgeklebt hatte. Ich schicke mal ein Bild. Warum? Keine Ahnung, ich erreiche ihn auch nicht mehr. Es war locker, darum habe ich es abgemacht.


    Ich checke mal die Nadel und das Manometer. Danke an alle für die Unterstützung!! Melde mich!


    Asemi

  • Martin ,

    hatte zwischenzeitlich den Wendel einer 827 aufgebaut und Petroleum benutzt. Ging auch nicht, daher Rückbau auf den originalen Benzinvergaser. Die Lampe bekommt jetzt Aspen 4 Takt.

  • Moin


    warum nicht den Wendelvergaser mit Aspen betrieben ? dann hätte man das Vermeindliche auskühlen

    erst mal ausschließen können. Das sieht nach auskühlen aus, aber nicht im Benzinbetrieb . Das kann ich mir nicht vorstellen.

    Spritzufuhr kontrollieren .


    Gruß Oliver