Einflammig vs. zweiflammig

  • Hallo Forum!


    Mir ist so aufgefallen, daß Coleman bei den neueren Lampen, z.B. der Powerhouse (Coleman 295), zwei kleinere Leuchtkörper verwendet, während nach "altem Muster" einer üblich ist.

    Hat das irgendwelche Vorteile oder eher Nachteile?


    Zwei kleine Glühstrümpfe kosten sicher mehr als ein großer.


    Soweit ich weiß ist eine 400 Watt Leuchte (jetzt unabhängig von Starklicht) heller als zweie mit 200 Watt.


    Hat jemand womöglich Erfahrungen mit beiden Typen?



    Alles gute!


    Ramses226.

  • Erfahrungen: Ja.

    Kosten: Eigentlich egal, weil der Sockenverschleiß der Colemänner gering ist.

    Einsatz der 1 und 2 Glühkörperlampen als Terrassenbeleuchtung.

    Wenn Du mehr Licht brauchst die 2 Strumpfversion. Mußt nur 1x Pumpen statt in 2 Lampen.

    Mit einem improvisierten Reflektor aus Alufolie halb ums Glas ist die 2 Strumpflampe etwas universeller einzusetzen wenn sich die Einsatzzwecke ändern sollten.

    Wenns um die Ausleuchtung der Grillgutteller und Gläser am Tisch geht, reicht für 4 Personen auch eine 7" Dochtlampe wie z.B. die "OTK" Russenlampe gut aus.

  • Hallo Forum!


    Danke für die Antwort!


    Wenn Du mehr Licht brauchst die 2 Strumpfversion.

    Soweit ich weiß, haben die Zweistrumpflampen 150 HK je Strumpf, also zusammen um die 300 HK.

    Wäre dann nicht eine 350 HK angebrachter?

    Da müsste man doch auch nur einmal pumpen.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Machs einfach wie du willlst oder was ist Deine Erwartungshaltung?

    Das ist für mich eine müßige Diskussion, da ich alle aufgeführten Lampen einschl. der 350er habe ist das für mich Pillepalle.

    Ich nehm sie so in der Menge und Lichtleistung wie ich zum jeweiligen Anlass denke und fertig.

  • Hallo Andy!


    Machs einfach wie du willlst oder was ist Deine Erwartungshaltung?

    Ich bin da vielleicht falsch herübergekommen!

    Mir ging es nicht darum, was besser oder schlechter ist, sondern mich hat der Grund interessiert, wieso ein Hersteller Lampen mit zwei Glühkörpern baut, wenn er die gleiche Leistung mit einem realisieren könnte. Es geht ja nicht um zwei 500 HK Leuchtkörper.

    Und natürlich auch, welche praktischen(!) Erfahrungen es damit gibt.


    Die Frage war rein akademisch gemeint, nicht als Grundsatzdiskussion.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Coleman hat halt die 2 Strumpfversion entwickelt. Eine 350er haben die meines Wissens gar nicht.

    Ich finds ok, und da ich selbst erfahren wollte wie die 2 Strumpflampe geht, hatte ich mir auch eine zugelegt und bin zufrieden damit, wenn es mal mehr Licht bedarf..

    P.S. die Colemänner sind,-bis auf wenige Ausnahmen-, Benziner.

  • Hallo Forum!



    P.S. die Colemänner sind,-bis auf wenige Ausnahmen-, Benziner

    So wenige sind das gar nicht! Es sind sogar verdammt viele!

    Aber zumindest bei der 214 habe ich gelesen, ist es so, daß man ihr 1/3 Benzin unters Petroleum mischen sollte. Finde ich etwas inkonsequent.


    Vom Design gefallen mir die Coleman Lampen. Was mir nicht so gefällt, zumindest bei meiner 226, ist die Konstruktion aus v.a. gepresstem Blech.

    Vielleicht findet mal eine 214 zu mir, wer weiß?



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Interessante Betrachtungen ...


    Aus Stahlblech gepreßt sind seeeehr viele Coleman-Lampen.

    Warum auch nicht?


    Über die Kosten von Glühstrümpfen habe ich noch nie nachdacht.

    Wenn einer hin ist, muß ein neuer dran - sonst bleibts dunkel.

    Und warum Socken hin werden, hat viele Ursachen ...


    Die 214 ...

    Okay, habe derer drei Stück im Bestand, eine davon ungebrannt.

    Die beiden genutzten hatte ich jetzt zum Treffen mit.

    Mich gefragt:

    Kannste auch drauf verzichten, falls Du nicht aufs Sammeln aus bist,

    denn der praktische Nutzen erschließt sich mir nicht wirklich.

    Siehe die üblichen Macken mit ihr ...

    Selbst pur mit Waschbenzin betrieben, möffeln die mir für'n Indoor-Betrieb zu stark.


    Warum zwei Socken statt einem? Gegenfrage: Warum nicht?

    Die Coleman gibts seit jeher mit einem und mit zwei Brennern.

    Lag wohl an der Kundschaft, daß man bei Coleman beide Linien fuhr/fährt.

    Wäre eine Sorte davon nichtgekauft worden, hätte man das nicht getan.

    Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.

    Soviel zu meinen akademischen Gedanken dazu.

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Zum Thema ein oder zwei Socken: Ich meine, vor einigen Jahren auf einer amerikanischen Seite/einem Forum, was auch immer, gelesen zu haben, dass es bei der Entwicklung der Zwei-Socken-Varianten nicht nur um mehr Helligkeit sondern auch um eine gleichmäßigere Ausleuchtung ging! So sollte ein möglicher "Schattenwurf" durch Generator etc. vermindert/vermieden werden. Ob das der realistische Ansatz war oder ob nur eine Annahme des Verfassers, konnte ich leider nicht wirklich "herausinterpretieren".


    Also, nur die Wiedergabe einer gelesenen Meinung, keine fundiert belegbare Aussage meinerseits.


    Gruß

    Berthold

  • Hallo Forum!



    Wäre eine Sorte davon nichtgekauft worden, hätte man das nicht getan.

    Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.


    Soviel zu meinen akademischen Gedanken dazu.

    Ja, danke! So habe ich es gemeint!


    Hat jemand zu gleichmäßigerer Ausleuchtung evtl. Erfahrungen?



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Hat jemand zu gleichmäßigerer Ausleuchtung evtl. Erfahrungen?

    Also Messungen ojektiver Natur habe ich noch nicht durchgeführt.

    Das, wovon ich rein über den Daumen gepeilt, berichten kann:

    Pi geteilt durch 3,14 ... hmm, ja ... geht so ... Macht Licht ... mal heller, mal dunkler ...


    Worauf willst Du hinaus?

    Ahh ... Kaufberatung?

    Kauf Dir je so eine und so eine ... führt eh kein Weg dran vorbei.

    Oder willste bei einer einzigen bleiben?


    Wo Licht ist, muß Schatten auch nicht weit sein ...

    Je nachdem, wie man sich oder die Lampe hinstellt.

    :rofl:

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Hallo Forum!


    Worauf willst Du hinaus?

    Ahh ... Kaufberatung?


    Kauf Dir je so eine und so eine ... führt eh kein Weg dran vorbei.

    Oder willste bei einer einzigen bleiben?

    Äh! Klingt ja ziemlich fatalistisch. Ich frage ja, damit ich nicht "unnötig" kaufen muss. :)

    Nein, eine Kaufberatung sollte es nicht sein!


    Es war mir gar nicht richtig bewusst (kein Scherz!), daß meine Frage v.a. deswegen kam, weil ich kürzlich eine 282 ergattern konnte.

    Diese hat ja eine Einstrumpfbeleuchtung.


    Naja, wer weiß, vielleicht findet auch mal eine 295 mit zwei Strümpfen den Weg zu mir.


    Einen Fehlkauf gibt es eigentlich nicht, wenn man eine vernünftige preisliche Obergrenze setzt und auch etwas basteln kann, um die Lampen wieder zum Laufen zu bekommen.

    In der heutigen Zeit bekommt man soetwas dann ja auch bei Nichtgefallen ganz gut wieder veräußert.


    Die 282 habe ich gestern rudimentär getestet. Sie läuft zumindest prinzipiell. Benzinstart geht wohl nicht ohne Ruß vonstatten.


    Ach ja, ganz vergessen:


    Also eher etwas für hartnäckige Fans?


    Ich habe mir mal gestern die 214 in zerlegtem Zustand angeschaut - bei einem Teilehändler.

    Der Vergaser unterscheidet sich gar nicht so sehr von den Benzinlampen, von meiner 282.

    Bei den Petromaxen wird vergleichsweise ein Riesenaufwand in Form des Wendelvergasers betrieben, damit das Petroleum auch wirklich auf Temperatur gebracht wird.

    Da wundere ich mich nicht, wenn es bei einem Quasi-Benzinvergaser und Petroleum schwieriger ist, die Lampe sauber zu starten und zu betreiben.


    Die Petromaxen und ihre Nachbauten sind ja wirklich praktisch rußfrei zu betreiben.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Ich frage ja, damit ich nicht "unnötig" kaufen muss.

    Sagen wir mal so ...

    Es kommt halt darauf an, aus welcher Intention heraus Du Dir überhaupt solche Lichtmacher kaufst.

    Müssen tust du ja nicht. Licht kann man komplikationsloser und billiger machen, sogar autark und zeitgemäßer.

    Kaufen "müssen" tun ja eigentlich nur Sammler und Messies ...

    :rauch:

    Benzinstart geht wohl nicht ohne Ruß vonstatten.

    Benzin als Vorwärme-Medium rußt, ganz klar.

    Aber Benzinlampen kann man auch rußfrei starten - hier macht die Übung den Majestro.


    Also eher etwas für hartnäckige Fans?

    Würde ich so unterschreiben.


    Der Vergaser unterscheidet sich gar nicht so sehr von den Benzinlampen

    In den entscheidenden Details dann aber schon.

    Wobei es User gibt, die den Vergaser noch optimiert haben - mit Erfolg.


    Da wundere ich mich nicht, wenn es bei einem Quasi-Benzinvergaser und Petroleum schwieriger ist, die Lampe sauber zu starten und zu betreiben.

    Zustimmung. Siehe oben ... man kann nachhelfen. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn der 214.


    Die Petromaxen und ihre Nachbauten sind ja wirklich praktisch rußfrei zu betreiben.

    Die Kerosin-Coleman auch, nur gewußt wie.

    Dafür sind die Petromaxen & Co. auch ein Stück aufwendiger gebaut und manchmal zickiger bis sie anständig laufen.

    Die feinen Unterschiede zwischen Theorie, Praxis und Werbeversprechen halt.

    - Nicht zu vergessen die Erwartungen mancher Neu-Einsteiger.

    Vor allem, wenn sie merken, daß die Euphorie und Faszination sowas auch haben zu wollen,

    dort endet, wo erst ein bissel Bastelwillen und intensive Beschäftigung mit der Materie

    den Garant für tolles Licht ergeben ...


    Aber hier im Forum hilft man eigentlich gerne, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Hallo Forum!



    Aber Benzinlampen kann man auch rußfrei starten - hier macht die Übung den Majestro.

    Ich hatte vorgestern meine 282 offen gestartet, also ohne "Ventilator" - nennt sich die Haube wohl? - und ohne Glas.

    Der wohl originale Socken von Coleman (hatte ein Drähtchen an der Halterung, wohl Instant Clip) ein kleines Loch, da wollte ich kein Risiko eingehen.


    Draußen war es allerdings wegen des Luftzugs schwierig, die Lampe zu zünden, weshalb ich es halbdrinnen gemacht habe.


    Gestern zog ich einen 150 HK Socken auf, brannte den in der offenen Lampe ab, setzte anschließend das Glas ein und die Haube auf und startete die Lampe dann.


    Es sind mir dann einige Dinge aufgefallen.


    Zunächst einmal scheint schon laut Anleitung die Startprozedur eine andere zu sein als bei der 226.

    Bei der 226 dreht man den Regler 25 % auf, so daß erst einmal das Benzin-Luft Gemisch kommt, was sich über dem Benzinspiegel befindet. Wenn die Lampe dann ein Weilchen gebrannt und den Vergaser erwärmt hat, dreht man voll auf.

    Die Nadel kommt bei dieser Lampe auch irgendwo bei 75% aus der Düse.


    Ganz anders bei der 282. Die Nadel schaut wie bei der Petromax bei geschlossenem Regler aus der Düse.

    Daher dreht man den Regler auf, während man eine Flamme neben den Socken hält. Fängt dieser an zu leuchten, dann dreht man den Regler voll auf.

    Soweit die Theorie.


    Die Theorie klappt eigentlich auch sehr gut in der Praxis!

    Meine 282 zumindest hat ein sehr gutmütiges Startverhalten!


    Aber dennoch habe ich etwas Spezielles beobachtet.

    Ich drehe den Regler auf, irgendwann zündet das Benzin im Socken und bringt Letzteren zum Leuchten.

    Drehe ich dann aber weiter auf, dann wird die Lampe zuerst etwas heller, dann aber wesentlich dunkler, droht scheinbar sogar zu verlöschen.

    Zurückdrehen des Reglers und wieder aufrehen bringt die Lampe immer besser zum Leuchten. Drei oder vier Male gemacht und die Lampe leuchtet wie gewünscht.


    Mich würde mal interessieren, ob sich da eine smarte Mimik in der Lampe befindet. Oder bewirkt das schlichte Nadeln die Verbesserung?


    Zunächst pulsiert meine 282 ziemlich stark, mit mehr Druck, aber wahrscheinlich durch die zunehmende Erwärmung lässt das aber dann völlig nach. Die Lampe leuchtet recht ruhig.

    Sie ist mir ihren 150 HK eigentlich heller, als es meine Butterfly mit den Problemsocken zunächst war.

    Und sie brennt lauter als zumindest meine Butterfly. Wirklch störend laut empfinde ich sie aber überhaupt nicht.


    Ich weiß nun, warum die Colemans durchaus geschätzt werden.

    Das Starten verläuft wesentlich sauberer als ich es erwartet hätte.

    Kein Vorwärmen wie mit Petroleum nötig - fast wie elektrisches Licht!


    Die Verarbeitung und v.a. Konstruktion der 282 ist solider als die meiner 226.


    Was weniger gefällt. Die Innenbeschichtung des Tanks löst sich.

    Der Vorbesitzer der Lampe hat nach eigenen Angaben gerade mal den Tank leergemacht, also nie nachgefüllt, was den Schluss erlaubt, daß sich im Tank Coleman Fuel befand.

    Roch stark, aber doch etwas anders als Tankstellenbenzin.


    Schöne Lampe für einen Stromausfall. Ich habe den wenigen Sprit in der Lampe gelassen und den Tank wohl knapp zu einem Drittel mit Wasch- Katalytbenzin befüllt. Die Abgase waren zumindest für die Zeit, in der ich die Lampe betrieben habe, innenraumgeeignet.


    Verglichen damit, ähneln die Petromaxen einer japanischen Teezeremonie.

    Dafür erfordert deren Start aber wohl weniger Fingerspitzengefühl, solange man geüngend vorwärmt.



    - Nicht zu vergessen die Erwartungen mancher Neu-Einsteiger.

    Vor allem, wenn sie merken, daß die Euphorie und Faszination sowas auch haben zu wollen,

    dort endet, wo erst ein bissel Bastelwillen und intensive Beschäftigung mit der Materie

    den Garant für tolles Licht ergeben ...

    Also mich fordern solche Probleme eher heraus - v.a. ihnen auf den Grund zu gehen.

    Allerdings sollte das natürlich seine Grenzen haben. Wenn man nur herumbastelt, weil es am Material oder an der Konstruktion hapert, dann macht die Sache aber auch irgendwann keinen Spaß mehr.


    Und mich beeindruckt es, wieviel Energie in diesen Brennstoffen steckt. Das merke ich v.a. bei den Petromaxen, deren doch massiver Aufbau innerhalb weniger Minuten sehr, sehr heiß wird und die Hitze wegen der Masse doch recht lange anhält.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Man verzeihe mir schon im Voraus die folgenden teilweise süffisanten Kommentare.

    Manche mögen das, manche mögen mich deswegen weniger ...

    :rauch:

    Zunächst einmal scheint schon laut Anleitung die Startprozedur eine andere zu sein als bei der 226.

    Eigentlich nicht.

    Auftanken, aufpumpen, aufwärmen und Feuer frei.

    Beginnend mit ein wenig Herantasten an den Punkt, wo das Gas langsam strömt,

    den Socken füllt und sich an der Pilotflamme entzündet.

    Dann den Regler sachte nach links weiter drehen, bis man am Anschlag ist.

    Dabei immer darauf achtend, daß das Medium aus dem Tank kommend

    und noch unvergast, nicht für aus dem Hut (Ventilator) schlagende Flammen sorgt.

    Das Putzen verrußter Hüte und Gläser nervt ....



    Die Nadel kommt bei dieser Lampe auch irgendwo bei 75% aus der Düse.

    75% von ???

    Die Nadelmimik der neueren Colemänner und -frauen ist dergestalt aufgebaut,

    daß die Nadel nur nach einem Rechtsdreh (über AUS bis zum Anschlag) die Düse nach oben verläßt.

    Sollte sie (die Nadel) bei Deiner Lampe bei einer Linksdrehung des "Reglers"

    (der IMHO eigentlich keiner ist; lediglich bei den Adjustable-Versionen war das so vorgesehen, daß man regelt)

    bei 75% aus der Düse emporsteigen, dann wurde die Nadelstange bei Montage des Vergasers wohl falsch eingehängt ???



    bei der Petromax bei geschlossenem Regler

    Die Petromaxen besitzen keinen Regler.

    Das Handrad, welches fälschlicherweise (von Newbies) für einen solchen gehalten wird,

    soll lediglich die Nadel oben und analog das Fußventil im Tankboden bedienen.

    Daß bei Zwischenstellungen die Lampe sozusagen "gedimmt" werden kann,

    liegt in der Sache der Natur, ist aber nicht absichtlich als Regler zu mißbrauchen!

    Die Helligkeit regelt man über den Druck im Tank.

    Auch abstellen tut man nicht mit dem Handrad - das geschieht mittel Druckablassen!

    Mißbräuchliches "regeln" läßt Düse und Nadel schneller verschleißen <-> unnötig!

    Manche User haben schon ihre Nedel in der Düse festgebrannt.

    Merke: Prinzipiell wird nur genadelt, wenn es sein Muß

    - weil Rußflocken/Ölkohle in/auf auf der Düse sitzen und für schlechten Lauf sorgen!!!



    Mich würde mal interessieren, ob sich da eine smarte Mimik in der Lampe befindet.

    Oder bewirkt das schlichte Nadeln die Verbesserung?

    Siehe oben - auf Linksdrehung ist nix mit Nadeln. Auch keine smarte Mimik.

    Eher schon die Vorzeichen eines demnächst sich verabschiedenden Vergaser

    oder verbogene Nadelstange oder einfach nur zu wenig Druck auf dem Kessel.

    Eine Coleman darf man gerne schon vor dem Startvorgang ordentlich aufpumpen.


    Ich weiß nun, warum die Colemans durchaus geschätzt werden.

    Ja, wie weiter oben schon angeführt:

    (Auspacken, Socken aufziehen, abflammen)

    Aufpumpen, anwärmen, anzünden, aufhängen/aufstellen - ausmachen.

    Ideal für Amis ...

    Kein Vorwärmen wie mit Petroleum nötig - fast wie elektrisches Licht!

    Und eigentlich fast genauso langweilig ...



    mich beeindruckt es, wieviel Energie in diesen Brennstoffen steckt. Das merke ich v.a. bei den Petromaxen

    Och jo.

    Aber eigentlich nix für FfF-Freaks.

    Total schlechte Öko-Bilanz.

    Gerechnet an dem, was von dieser Energie an Licht übrig bleibt,

    im Vergleich zur nutzlos verpuffenden Wärme, doch eher nicht so dolle - oder?.

    Es sei denn, man nützt diese zum Heizen und Kochen gleich mit ...


    "wieviel Energie in diesen Brennstoffen steckt" verblüfft mich eigentlich viel mehr bei meinem Auto.

    Wie das mit einem Verbrauch von rund 9,5 Litern E10 auf 100 km es geschafft hat,

    mich, meinen Feund und Beifahrer und die 1 to -Schrankwand am Haken auf die schwäbische Alb

    und wieder heim gebracht hat. Das ist zwar auch nix Berauschendes an Öko-Bilanz für die FfF-Fraktion,

    aber immerhin doch mehr Effektivität, als nur für ein paar Stunden rauschendes Licht zu haben ...


    :rauch::krank:

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Hallo Forum!



    Man verzeihe mir schon im Voraus...

    Kein Problem!


    Eigentlich nicht.

    Auftanken, aufpumpen, aufwärmen und Feuer frei.

    Die 226 hat eine Stellung bei 25 %, wo nur das Luft-Benzin Gemisch zur Düse befördert wird. Das brennt dann und erwärmt den Vergaser, so daß dann reines Benzin gefördert werden kann.

    Die Anleitungen unterscheiden sich in diesem Punkt ganz eindeutig!


    75% von ???

    Geschätzte 75 % vom möglichen Aufdrehwinkel des Reglers.


    der IMHO eigentlich keiner ist

    Irgendwie muss ich das Teil ja titulieren.


    bei 75% aus der Düse emporsteigen, dann wurde die Nadelstange bei Montage des Vergasers wohl falsch eingehängt ???

    Diese Mimik kann man auch bei ausgebautem Generator (natürlich samt Stange!) gut beobachten!


    Da die Endanschläge ja wohl fest sind und das Benzin auch korrekt gefördert wurde, gehe ich von einer korrekten Funktion aus.

    Ich habe die 226 ja nicht als Lampe testen können, weil der Generator defekt ist und ich immer noch auf ihn warte, aber man konnte auch gut beobachten, daß eine Flamme am Brenner (soweit konnte ich die Lampe testen, bis die Düse ganz zu war) bei ca. 75 % erlosch, bei weiterer Reduzierung aber wieder zu brennen begann.


    Die 226 ist etwas besonders!


    Die Petromaxen besitzen keinen Regler

    Ja, ich weiß, aber wie gesagt, muss ich das Teil ja irgendwie benennen.


    Ich verstehe übrigens nicht, wie man eine Petromax mit Spiritus oder gar Benzin betreiben kann, wo man die Lampe tunlichst über Druckablassen löschen sollte.

    (Ok, bei Spiritus kann man sich ja die Nadel schenken, da geht das.)

    Da ist für mich irgendwo ein Widerspruch drin.


    Ich bitte die Benzinbetreiber, sich nicht auf den Schlips getreten zu fühlen. Ich versuche es zu verstehen, verurteile jedoch nicht!


    Merke: Prinzipiell wird nur genadelt, wenn es sein Muß

    Wobei ich momentan viel mehr nadle, weil es die Tests nun einmal erfordern. Druck auf dem Tank, während die Lampe nicht brennen soll, geht nur bei Nadel oben.

    Es ist aber auch aus Rücksicht auf die Nadel empfehlenswert, sie grundsätzlich unten zu belassen. Mankann sie leicht zerstören, setzt man den Innenmantel nur mal geschickt auf.


    Und eigentlich fast genauso langweilig ...

    Voller Tank = volle Brenndauer. Bei Batterien und Akkus weiß man das nie so genau!


    Total schlechte Öko-Bilanz.

    Man könnte natürlich Glühwürmchen züchten, aber dann bekommt man auch Ärger mit der Peta! ;)


    Meine Lampe mit Grillanzünder zu betreiben halte ich für ökologischer als den Grill damit zu befeuern. Die Petromaxen verbrennen das viel sauberer!


    "wieviel Energie in diesen Brennstoffen steckt" verblüfft mich eigentlich viel mehr bei meinem Auto.

    Wie das mit einem Verbrauch von rund 9,5 Litern E10 auf 100 km es geschafft hat,

    mich, meinen Feund und Beifahrer und die 1 to -Schrankwand am Haken auf die schwäbische Alb

    und wieder heim gebracht hat. Das ist zwar auch nix Berauschendes an Öko-Bilanz für die FfF-Fraktion,

    aber immerhin doch mehr Effektivität, als nur für ein paar Stunden rauschendes Licht zu haben ...

    Neee, ich meinte das anders!


    Ok, es mag beeindruckend sein, mit 10 Litern Benzin 100 km weit zu kommen, inkl. Familie, Hund und Anhänger.

    Motorrad beschleunigen ist auch beeindruckend, meins braucht da beiweitem keine 5 Liter für 100 km.


    Ich meinte, die Butterfly kommt mit einem(!) Liter - ich glaube - über 10 Stunden aus.

    Sie ist nach spätestens 5 Minuten glühend heiß. Dafür benötigt sie sicher Grillanzünder/Petroleum im unteren einstelligem ml-Bereich!


    DAS finde ich beeindruckend!

    Was mit minimalem Brennstoffaufwand möglich ist!



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Ich schreibe halt gerne!

    Ausformulierte Sätze lassen (m.E.) weniger Raum für Zweifel und Missverständnisse.


    Allerdings sitze ich auch am PC mit einer richtigen Tastatur. Am Tablet oder gar Smartphone hätte ich nicht die Energie dafür!