Fehlerbeseitigung Butterfly - Feinarbeiten

  • ^Wenn sich der Riss am Vergaserunterteil befindet, wird die Lampe deswegen nicht undicht,

    sondern fördert einfach ab dieser Stelle keinen Brennstoff mehr.

    Soweit ich weiß ist der Vergaser baugleich mit denen der Petromax. Heißt das da ein Vergaserfuve verbaut sein sollte.....

    Bei einem Haarriss dürfte sie dann auch den Druck nicht mehr halten bei Stillstand

  • Hallo Forum!


    Soweit ich weiß ist der Vergaser baugleich mit denen der Petromax. Heißt das da ein Vergaserfuve verbaut sein sollte.....

    Bei einem Haarriss dürfte sie dann auch den Druck nicht mehr halten bei Stillstand

    Ich denke, ABurger hat da recht.


    Das Bild zeigt den kompletten Vergaser meiner Petromax 523.

    Dort, wo der Pfeil ist, befindet sich die Dichtungsebene bei geschlossenem Regler.


    0757dyjyu.jpg


    Risse und Undichtigkeiten unterhalb dieser Ebene haben bei geschlossenem Ventil keinen Einfluss.

    Dieses Ventil (bei der Petromax, nicht bei der Butterfly) hatte übrigens in der Tat einen Riss, den ich aber zugelötet habe.



    Gäbe es eine bessere Lösung, so könnte ich mir vorstellen, befände sich das im Portfolio der Hersteller.

    Als die Petromax entstand, gab es kein Teflon, geschweige denn Teflonband.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Hallo Forum!



    Kleiner Zwischenbericht.


    Ich habe den Vergaser jetzt wirklich bis auf Anschlag in den Tank geschraubt - sogar OHNE Bleidichtung.

    Viel hat sich an dem Problem des Spritmangels bei eigentlich ausreichendem Pegel nicht geändert.


    Meine Idee, ein Stück PVC Schlauch auf das Ventil zu setzen, das merkte ich bereits bei meiner Petromax 523, scheiterte am Durchmesser der Tanköffnung.

    Der PVC Schlauch passt so nicht durch.


    Ich habe den Vergaser aber noch nicht ausgebaut und auch noch nicht ausgemessen.


    Meine Vermutung, falls kein Riss im Ventil:

    Butterfly hat die Abmessungen des Vergasers vom Original übernommen, aber beim Tank Veränderungen vorgenommen.

    Messung wird es zeigen.


    Sollte dem so sein, dann wäre als Lösung, die Ventilhülse unten zu durchbohren und ein Röhrchen mittels Gewinde einzuschrauben. Dann hätte man die Möglichkeit, tiefer in den Tank einzutauchen.

    Die restliche Mechanik wäre davon unberührt, die Feder würde etwas mehr gestaucht.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Gut möglich, daß man mal da was geändert hat.

    a - seitens des Herstellers oder b - durch Bastelei beim Vorbesitzer


    Du wirst berichten?


    Stichwort:

    Vergaserfußventil ... da ich ein Freund von Sanftstarts (also mit Spiritusvorwärmung) bin,

    ist an meinen Lampen alá Petromax (samt aller Clones) dieses Ventil entbehrlich.


    Falls sich heraustellen sollte, daß das Unterteil eh zu kurz ist,

    würde ich mir überlegen, das Ventil ganz zu entfernen und durch ein Stück Messingrohr

    entsprechender Länge ersetzen, allerdings zwecks vorfiltern des Sprits,

    ein gerolltes Stück Gaze am unteren Ende einsetzen.

    Geht allerdings nur, wenn Du auf die Verwendung des Rapidzünders verzichten magst.

    BTW:

    Viele Drucklampen (z.B. die mit Knickvergaser) besitzen gar kein Vergaser-Fußventil

    bzw. einen Rapidstarter ...

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Hallo Forum!



    Du wirst berichten?

    Ja, werde ich natürlich. Ich kann nur nicht versprechen, daß es zeitnah erfolgen wird.


    Allerdings bin ich heute nur durch Überlegung, ohne einen Schraubenschlüssel auch nur in die Hand zu nehmen, dem Problem wahrscheinlich auf die Spur gekommen.

    0835ljk4e.jpg


    Links eine Anchor, in der Mitte eine Petromax 523, rechts die Butterfly.

    Es lässt sich gut erkennen, daß der Tank der Petromax niedriger ist, rund einen Zentimeter.


    Wenn man nachrechnet, der Tankdurchmesse beträgt rund 16 cm. Pi * r^2 * h, dann kommt man auf das Ergebnis, daß der fehlende Zentimeter rund 200 ml entspricht. Und das deckt sich geradezu verblüffend mit meiner Beobachtung!


    Ist das noch keinem aufgefallen?


    Das Ärgerlichste daran ist, daß die Anchor sicher das gleiche Problem haben wird....


    Das Schneiden des Gewindes mag elegant sein, ist für meinen Geschmack aber zu invasiv, zumal mich das Problem wohl bei der Anchor wieder erwartet.

    Ich habe mir nun überlegt, ein Stück Schrumpfschlauch über das äußerste Ende des Vergasers zu ziehen.

    Schrumpfschlauch ist aber angeblich nicht benzinfest, das werde ich erst einmal (außerhalb der Lampe) austesten.


    Vergaserfußventil ... da ich ein Freund von Sanftstarts (also mit Spiritusvorwärmung) bin,

    ist an meinen Lampen alá Petromax (samt aller Clones) dieses Ventil entbehrlich.

    Dieser Gedanke ist mir neulich auch erst gekommen. Beim Knickvergaser verläuft die Nadelstange in einer anderen Ebene als der Vergaserfuß. Somit ist ein Ventil so nicht umsetzbar.


    Die Butterflys, die ich im Netz gefunden habe, haben genau das und natürlich keinen Rapidstarter.


    Ich bevorzuge den Sanftstart ebenfalls.


    Aber in meinen Augen sollte man sich nicht um die Möglichkeiten bringen, die verbaut sind.


    Die Hülse des Vergaserventils kostet nicht die Welt, im schlimmsten Fall wird diese unbrauchbar.


    Bei meiner Petromax war eben dieses Ventil übrigens undicht.

    Dummerweise hat man mir kein NBR geliefert, sondern Silikon.


    Das habe ich erst gemerkt, als die Petromax ihren Dienst völlig versagte!

    Das Silikon ist im Petroleum gequollen und hat den Vergaser (natürlich nur die Hülse) absolut dicht gemacht.


    Ich habe das Problem zumindest erst einmal in der Weise gelöst, daß ich die Dichtung gekürzt habe.

    Daß sie durchs Quellen weicher geworden ist, ist überhaupt kein Nachteil, solange sie sich nicht auflöst.


    Jetzt habe ich eine Lampe, die aber genau bei voller Öffnung den Brennstoff freigibt, sonst aber sperrt.

    Man kann sie so löschen, ohne zu befürchten, daß die Nadel in der Düse festbrennt.

    Die Petromax hat keinen Rapid, somit ist das Ventil eigentlich entbehrlich.


    Mir ist übrigens noch ein interessanter Unterschied zwischen der Petromax und der Butterfly aufgefallen.


    Man kann bei der Petromax die Stellung der Düsennadel durch die Schraube nebst Kontermutter einstellen. Bei der Butterfly geht das auch beim unteren Ende, so daß man auch den "Schließwinkel" justieren kann.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Ist das noch keinem aufgefallen?

    Mir nicht wirklich, weil ich derartige Probleme noch nicht hatte

    und auch nie ein PX-Teil in einen Klon gesetzt habe ...

    Nee, halt ... Lüge! Habe schon Innenmäntel und Gläser getauscht ...

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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  • Hallo Forum!



    Schrumpfschlauch ist tatsächlich nicht benzinfest.

    Ich habe es auch getestet, wird weich.

    Grillanzünder hält er zumindest länger stand.


    Ich habe es aber trotzdem gewagt und in meine Anchor eingebaut:

    0840pijxp.jpg


    Das Schlimmste, was das Teil an dieser Stelle anrichten könnte ist, daß es den Kraftstofffluss blockiert.

    Die Anchor habe ich mit ca. 100 ml befüllt, und sie fördert zuverlässig!


    Mal schauen, ob das nach Wochen auch so bleibt.


    Wie gesagt, scheue ich mich vorerst derart invasive Eingriffe zu machen...


    und auch nie ein PX-Teil in einen Klon gesetzt habe ...

    Habe ich doch auch nicht! =O


    Ich habe doch geschrieben, daß die Nachbauer offenbar den Tank verändert, den Rest aber beibehalten haben.

    Oder war der Tank der Patromaxen früher auch höher?


    Ich habe mal gemessen, bei der Anchor:


    Vom Anschlag der Bleidichung bis zum Ende des Vergaserfußventils sind es ziemlich genau 9 cm.


    Vom Boden des Tanks bis zum Sitz der Bleidichtung über 10 cm, eher 10,5!


    Beim Rapid finde ich das i.O. mit fast leerem Tank starte ich vielleicht noch die Lampe, aber vergeude nicht zusätzliches Petroleum zum Vorheizen.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • hast du dir mal überlegt warum das so ist?

    Damit nicht jeder schmodder/Dreck mit angesaugt wird.

    Ist wie bei einem Öltank.

    Da geht das steigrohr auch nicht bis zum boden.

    Erfreue dich doch einfach am rauschen des Lichts .

    Trink ein Bierchen,oder irgendwas anderes.

    Diese "testreihen" sind schon zigfach gemacht worden.

    Gruß Thomas

  • Hallo Forum!


    hast du dir mal überlegt warum das so ist?

    Damit nicht jeder schmodder/Dreck mit angesaugt wird.

    Ist wie bei einem Öltank.

    Da geht das steigrohr auch nicht bis zum boden.

    Na gut, da gibt es aber noch ein Sieb im Vergaserfußventil.

    Und bei meiner Petromax 523, der sicher modernsten Konstruktion, ragt das Steigrohr eben bis zum Tankboden.


    Deiner Begründung kann ich folgen, ist m.E. aber nicht zu 100 % schlüssig.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Hallo Forum!


    Seit gestern leuchtet auch die "China-Lady", eine Anchor 950, wieder!


    0842zxjne.jpg


    0850bdktx.jpg


    08538yjf1.jpg


    Sie leuchtet etwas unruhig, aber darüber möchte ich mir noch kein Urteil bilden, da ich sie nur kurz laufen ließ.

    Sie wird recht warm am Tank, besonders dort, wo der Vergaser eingeschraubt ist, logisch.

    Fast scheint es aber als, hätten die chinesischen Hersteller kein Messing genommen, was eher schlecht leitet, sondern Kupfer.


    Vielleicht liegt es aber auch daran, daß sich der Brenner näher an der Vergaserwendel befindet.


    Ja, das ist eine Merkwürdigkeit bei dieser Lampe. Der Verkäufer meinte, daß sie noch vor eineinhalb Monaten geleuchtet hat.

    Ich bezweifle das.

    Erstens befand sich kein Petroleum im Tank, er war sogar recht trocken.

    Die Lampe machte eher den Eindruck, daß sie vor viel längerer Zeit mal entweder erfolglos oder unsachgemäß gestartet wurde.

    Was m.E. auch kein Wunder: Es gab praktisch keinen Mischrohrabstand, die Düse ragte ins Mischrohr.


    Ich habe es nicht ausprobiert!

    Aber es würde mich einmal interessieren, wie sich eine Lampe bei dieser Einstellung verhält.


    Ich musste das Mischrohr also erheblich anheben, weshalb sich der Brenner nun auch so nahe an der Wendel befindet.

    Die ideale Diesellampe? ;)


    An der Nadelstange befand sich eine Kohleschicht, die teilweise abblätterte.

    Im Tank befand sich der oft zitierte Zunder.

    Ich spüle die Tanks aus Kostengründen mit Diesel.


    Das hat den Vorteil, daß kleine Reste nicht stören, sich dann mit dem Petroleum problemlos mischen.


    Verarbeitung:

    Ich habe noch nicht SO viel Erfahrung, aber eigentlich fast besser als meine Butterfly. An der Anhor habe ich mich jedenfalls nicht fast am Blech geschnitten.

    Die Anchor ist aber auf jeden Fall "rostaffin".

    Outdoor - JA, schlechtes Wetter - klares NEIN!


    Die einzige Katastrophe ist die Pumpe. Das Leder ist anscheinend lipophob!

    Stundenlang in Motoröl gelagert, nach drei Hüben wieder fettfrei (etwas überspitzt ausgedrückt). Anschließende Behandlung mit Fett und sogar Motorrad Kettenfett in Sprayform brachten eine gewisse Verbesserung.

    Die Pumpe arbeitet besser als sie sich anfühlt, aber oberhalb von 1,5 Bar geht kaum noch was.


    Gut, daß ich gerade einen Pumpenadapter bekommen habe. Aber das Gewinde ist die nächste Katastrophe!

    Für den Blechdeckel der Anchorpumpe gerade noch gut genug.

    Den Rand habe ich dann mit einem Dremel geglättet.


    Mit der Standpumpe war aber immer noch bei 2 Bar Schicht - magische Grenze?

    Mit Dichtband habe ich es aber soweit hinbekommen, daß ich die Lampe problemlos bis über die Grenze des Manometers (4 Bar) bringen könnte.


    Leistung bringt die Lampe, das muss man ihr lassen!

    Nach dem zweiten Start aber fielen mir Löcher im Strumpf auf:

    0869g4k6i.jpg


    Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, daß diese Löcher mein Verschulden sind.

    Ich habe dem Punkt, man möge die Falten beim Strumpf gleichmäßig verteilen, nicht ernst genug genommen!

    Die Schäden sind genau dort, wo am wenigsten Falten sind, also dort, wo das Material am stärksten gezogen wird.

    Zudem besteht dieser Strumpf aus dünnerem Material als die anderen, die ich habe. Man kann dies auch ganz gut erkennen.


    Jedenfalls merkte ich, daß diese Lampe diesmal wirklich sehr hell war!

    Ich konnte den Strumpf zwar immer noch aus nächster Nähe betrachten, aber bei Dunkelheit kann ich dann eine ganze Weile nichts anderes mehr erkennen.


    Ach ja, vielleicht habe ich den Eindruck gemacht, daß ich die Ratschläge, die mir gemacht wurden/werden, nicht ernst nehme, dem ist aber nicht so.

    Ich muss diese nur erst einmal mental verarbeiten.

    Ich habe mir z.B. Ofenkitt besorgt, den ich am Brenner zum Einsatz bringe.


    Bei der Anchor war das sicher angebracht, der Brenner war sehr wackelig, als ich die Lampe bekam.


    Jedenfalls brannte die Lampe nach meiner Revision doch erstaunlich gut, startete absolut problemlos.

    Massive Flammenauren habe ich nur, solange die Spiritusflammen sich in die Verbrennung "einmischen".


    Ich habe mich übrigens für diese Anchor nicht nur wegen des Preises entschieden, sondern auch deshalb, weil bei ihr ein Butterfly Glas eingebaut ist.

    Meine Butterfly hat ein Glas von 'Tingwon', soweit ich recherchieren konnte, ein Starklichtlampenhersteller aus Hongkong.

    Komischer Zufall, es ist sicher angemessen, die Gläser irgendwann einmal gegeneinander zu tauschen.

    Beide haben bislang keinerlei Probleme bereitet!



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Jedenfalls merkte ich, daß diese Lampe diesmal wirklich sehr hell war!

    Bei angebl. 4 bar (auf dem Schätzeisen) kein Wunder.

    Paralell steigen auch Geräusch und Verbrauch, ohne wirklich mehr Licht zu bringen.


    Komischer Zufall, es ist sicher angemessen, die Gläser irgendwann einmal gegeneinander zu tauschen.

    Beide haben bislang keinerlei Probleme bereitet!

    Am besten gegen Schott-Gläser, denn ob die chinesen auch Borosilikat verwenden, ist fraglich.

    Probleme werden sie machen ... nämlich bei extremen Temperaturdifferenzen.


    Die Anchor ist aber auf jeden Fall "rostaffin".

    Das sind so ziemlich alle China-Klone.


    Gut, daß ich gerade einen Pumpenadapter bekommen habe. Aber das Gewinde ist die nächste Katastrophe!

    Ein Pumpenadapter gut? - Naja ... Würde eher meinen, die sind so oder so eine Katastrophe.

    Eine vernünftige Pumpe und das Teil ist flüssiger als Wasser.


    Die Pumpe arbeitet besser als sie sich anfühlt, aber oberhalb von 1,5 Bar geht kaum noch was.

    1,5 bar (lt. Schätzeisen reichen eigentlich.

    Genug ist, wenn beim Aufpumpen die Lampe nicht mehr an Helligkeit zunimmt.

    Alles andere geht auf die Ohren und den Verbrauch.


    Fast scheint es aber als, hätten die chinesischen Hersteller kein Messing genommen,

    Aaber nur fast ... an der beschriebenen Stelle wird es immer "heiß".

    Kann aber auch den 4 bar liegen, daß die Temperatur so hoch steigt.


    Die ideale Diesellampe?

    Durchsuche mal das Forum nach Diesel in einer Starklichtlampe.

    Von "ideal" wirst Du nichts finden.


    Leistung bringt die Lampe, das muss man ihr lassen!

    Siehe oben - 4 bar ...


    Nach dem zweiten Start aber fielen mir Löcher im Strumpf auf:

    Wirst nicht die beste qualität verwenden oder überlagertes bzw. schlecht gelagertes material verwenden?


    Ach ja, vielleicht habe ich den Eindruck gemacht, daß ich die Ratschläge, die mir gemacht wurden/werden, nicht ernst nehme,

    Dem ist so. Aber Du befindest Dich ja wahrscheinlich noch in der Test- oder Selbstfindungsphase?

    Wirst schon Deine Einstellung ändern, sobald Dir aufgeht, warum man Dir dies oder jenes rät,

    spätestens aber dann, wenn es losgeht mit Lehrgeld zu zahlen.

    Aber das macht ja nix, jeder sammelt auf diesem Weg seine Erfahrungen

    und was Schlimmes kann ja nicht passieren.

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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  • Hallo Forum!



    Bei angebl. 4 bar (auf dem Schätzeisen) kein Wunder.

    Nein, auf 4 Bar habe ich sie nur zu Testzwecken, kalt, gebracht, um v.a. die Pumpe zu testen.


    Warm allerdings dann doch auf 3 Bar, aber wieder auch nur, um zu schauen, ob sie dann ruhiger leuchtet.

    denn ob die chinesen auch Borosilikat verwenden, ist fraglich.

    Das Butterfly Glas hat einen guten Ruf.

    Bislang hat das aus Hongkong aber auch keine Probleme bereitet.


    Ein Stück wohl des originalen der Anchor habe ich im Traggestell vorgefunden.


    Die Chinesen kennen durchaus Borosilikatglas.


    Ein Pumpenadapter gut? - Naja ... Würde eher meinen, die sind so oder so eine Katastrophe.

    Wie das? Ok, mit Adapter ist so eine Lampe etwas sperrig mit Druck zu befüllen.

    Wenn man mit Aussicht auf eine leuchtende Lampe die eingebaute Pumpe verwendet, mag das noch gehen. Aber beim xten Dichttest nervt es, gefühlte 500 mal zu pumpen.


    Durchsuche mal das Forum nach Diesel in einer Starklichtlampe.

    Von "ideal" wirst Du nichts finden.

    Ich meinte, weil sich die Wendel so nahe am Brenner befindet.

    Ich habe nicht vor, Diesel zu verleuchten, außer den Resten vom Spülen vielleicht.


    Weil mir in allen Fällen ungeeignetes Dichtmaterial geliefert wurde, musste ich die Lampen doch noch einmal nachbessern.


    Der Schrumpfschlauch an beschriebener Stelle würde funktionieren, wohl auch auf Dauer. Aber mir gefiel es nicht.

    Daher habe ich eine Messinghülse passend gefertigt und auf die Ventilhülse gesteckt.

    Löten wäre sicher vernünftig, vorerst bevorzuge ich aber reversible Lösungen.


    0881mgjgl.jpg  08834qkug.jpg 0884abkdh.jpg


    Damit fördert die Anchor verlässlich bei 30 ml Füllung; die genaue Grenze habe ich allerdings nicht getestet.


    Die Anchor hat noch eine Undichtigkeit, ausgerechnet an der Druckablassschraube.


    Hat jemand eine praktikable Lösung, um dieses Problem einfach und dauerhaft zu lösen?



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Bislang hat das aus Hongkong aber auch keine Probleme bereitet.

    Beim ersten Knack ist es damit vorbei.

    Kann mit einem Schott-Glas aber auch passieren.

    Von daher: relativ ...


    Aber beim xten Dichttest nervt es, gefühlte 500 mal zu pumpen.

    Bringe einfach die originale Pumpe auf Vordermann und der Aufwand reduziert sich auf 10%.


    Die Anchor hat noch eine Undichtigkeit, ausgerechnet an der Druckablassschraube.


    Hat jemand eine praktikable Lösung, um dieses Problem einfach und dauerhaft zu lösen?

    die schraube einfach mal kräftig in den Sitz einschrauben, ggf. mehrmals wiederholen.

    Dort wird sich etwas Oxyd oder Schmutz befinden ...


    Löten wäre sicher vernünftig, vorerst bevorzuge ich aber reversible Lösungen.

    Löten ist doch auch reversibel.

    aber Schrumpfschlauch ...? Öfter mal was Neues.

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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  • Hallo Forum!



    Beim ersten Knack ist es damit vorbei.

    Kann mit einem Schott-Glas aber auch passieren.

    Von daher: relativ ...

    Also DAS Glas hat schon einiges mitgemacht! Aus diesem Grund zögere ich auch, es mit der Butterfly zu tasuchen. Mal schauen, wo welches besser sitzt, in der Anchor ist das etwas bescheiden.

    Die Anchor ist in eindeutig gebrauchterem Zustand...


    Das Glas hatte einen schwarzen (Ruß?)Fleck, den man nicht einmal mit Scheuermilch unsichtbar beseitigen konnte.

    Was half, war Chrompolitur, jetzt ist er zumindest nicht mehr zu erkennen.


    Dann ist mir immer wieder eine Trübung aufgefallen, sah eigentlich aus, wie ein Fingerabdruck, ließ sich aber auch nicht wirklich beseitigen.

    An dieser Stelle hat das Glas auch eine leichte Delle, sehr wahrscheinlich durch ein Loch im Socken verursacht...

    Auch mit Chrompolitur entfernbar!


    Bringe einfach die originale Pumpe auf Vordermann

    Das werde ich früher oder später mal sicher so machen (neues Pumpenleder), aber momentan gefällt mir der Betrieb mit Pumpenadapter.


    die schraube einfach mal kräftig in den Sitz einschrauben, ggf. mehrmals wiederholen.

    Dort wird sich etwas Oxyd oder Schmutz befinden ...

    Das gleiche hatte ich bei der Petromax an Sitz des Vergaseroberteils am -unterteil. Das sind konische Dichtungen, welche aufgrund ihrer Form und der gewissen Elastizität/Plastität des Messings dichten.

    Da hatte sich eine Stufe geformt, man bekam das so nicht dicht. Mit feinem Schleifpapier habe ich diese Stufe/Kerbe beseitigt, danach wars dicht.


    Mit der Nadelschraube war es das gleiche. Man konnte die Stufe unter der Einschlaglupe gut erkennen.

    Dann hatte ich die dumme Idee, diese Schraube freihand mit einem Dremel zu bearbeiten, mit der Folge, daß es noch undichter wurde.

    Ich habe es dann soweit hinbekommen, daß es leidlich dicht war, wenn man sehr kräftig zudrehte.


    Heute habe ich mir eine Vorrichtung gebastelt, mit welcher ich diese (Rändel)Schraube in der Bohrmaschine einspannen konnte.

    Ich habe einen Bohrständer, den ich mit der Bohrmaschine als sehr, sehr bescheidene Drehbank nutzen kann.

    So konnte ich den konischen Sitz so weit zentrisch hinbekommen, daß die Schraube nun bei gar nicht kräftigem Zudrehen per Hand dicht(!) hält.


    Ganz dicht ist die Lampe aber immer noch nicht. Ich hatte sie vor vielleicht rund 1,5 Stunden auf knapp 4 Bar gebracht, vorhin war der Druck zwischen 3,75 und 4.

    Reicht aber für diese Lampe. Ich möchte keine Wissenschaft daraus machen.


    aber Schrumpfschlauch ...? Öfter mal was Neues.

    Hat mir nicht gefallen, aber es wäre interessant, ob das auf Dauer an dieser Stelle hielte...


    Gestern habe ich noch den neuen Socken abgeflammt und die Lampe eine Weile laufen lassen.


    Ich habe mir ja Mühe mit dem Aufziehen des Sockens gegeben, und er war am Ende auch sehr regelmäßig - diemal keine "Laufmaschen".

    Er war auch sehr hell. Vielleicht auch eine Täuschung, denn ich habe mir ein Schweißerglas besorgt, durch das ich den Socken betrachten konnte.

    Ohne wars schon sehr unangenehm.


    Das Glas ist aber sicher für Elektroschweißen, denn es ist doch sehr dicht. Man kann den Strumpf gerade noch GUT erkennen.


    Die Lampe macht aber das gleiche Problem wie die Butterfly am Anfang:

    Das Licht ist unruhig.

    Kein regelmäßiges Pulsieren, sondern eher wie bei einem Lagerfeuer.

    Teilweise ist sie sogar sekundenlang dunkler. (Dunkler, NICHT dunkel!!)


    Brenner- und Mischkammersitz habe ich heute geprüft, keine Beanstandungen.


    Das einzig SEHR Ärgerliche ist nur, daß mir dann zum Herausnehmen des Glases der Strumpf durch einen ganz blöden Fall kaputtging.

    Das Abbrennen finde ich wirklich sehr lästig.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • "Just my two cents" in diese Konversation:

    Hellichkeitsschwänkungen gibts oft mal durch kleine Schmutzpartikel...

    Lass die Lampe mal einige Stunden leuchten...
    Tank wiederum gut reinigen und Petro mal durch ein Sieb gießen bis es klar ist...
    Wendel ist auch sauber? Mit Bowdenzug und Schraubakkubohrer reinigen...

    Jemand noch Tipps und Tricks?

    MfG,
    Christophe aus Belgien :rauch:

    :thumbsup: * * * Feuerhand, Petromax, POD, Aladdin, Tito-Landi, Coleman, Turm, AGA, SMP, Ditmar, Wilba, MeWa, Veritas, Osmeka* * * :thumbsup:

    Edited once, last by popo_fireman ().

  • Hallo Forum!


    @popo_fireman

    Danke für Deine Antwort!


    Einen Bowdenzug habe ich in die Wendel bekommen, allerdings habe ich noch keine Bohrmaschine daran angeschlossen.

    Ja, mit der längeren Brenndauer hapert es bei mir noch.


    Ich habe etwas mit Stopfungen experimentiert und interessante Beobachtungen machen können.


    Ach ja, ich schreibe hier nicht aus Geltungssucht, sondern damit vielleicht ein Neuling Anhaltspunkte hat, was woran liegen könnte.


    Ich habe gestern eine Stopfung aus Pappe getestet. Bei Benzinlampen und bei Verwendung von Spiritus ist das wohl verbreitet.


    Die Flackerei hat sich damit zumindest verändert, ich würde behaupten, ein wenig ist es besser geworden.


    Dann habe ich mir noch ohne Not(!) einen Fehler eingebaut.

    Ich habe die Düse mit Teflonband gedichtet. - Mit war klar, daß das evtl. nicht halten könnte, weil es an der Stelle für Teflon doch zu warm würde.


    Jedenfalls begannen nach einer Weile Flammen aus der Haube zu schlagen, später sogar durch den Strumpf.

    Zunächst dachte ich an einen Effekt der Stopfung, zumal es geräuchert nach der Pappe roch, aber das Quatsch ist, wurde mir nach wenigen Sekunden klar.

    Flammen aus dem Socken und aus der Haube sind ein ziemlich klares Indiz für eine undichte Düse <-> viel zu viel Brennstoff!


    Ich ließ die Lampe nicht lange so leuchten, weshalb sich die Spuren eigentlich in Grenzen halten.

    0926ckktc.jpg  0932t4ket.jpg


    Ich habe die Lampe dann gestern noch einmal gestartet.

    Der Fleck am Socken war - möchte ich behaupten - nach wenigen Sekunden weg.


    Die Stopfung ist m.E. für diese Lampe völlig ungeeignet.


    Die nächste Pleite folgte nämlich gleich darauf.


    Kurz bevor ich die Lampe wieder löschen wollte, wurde sie etwas dunkler.

    Beim Löschen bemerkte ist heftiges Mischrohrglühen, das war schon an der Grenze zu Orange.


    Ich habe eine Erklärung dafür, weiß aber nicht, ob ich richtig liege.


    Beim anschließenden Test an der erkalteten Lampe bemerkte ich, daß der Brennstoffstrahl total krum war.

    Ich hatte zeitweise überlegt, ob vielleicht Brennstoffmangel und damit ein zu mageres Gemisch vorliegt, was zu eine Vorverlagerung der Verbrennung und somit zum Mischrohrglühen führen kann.

    Das Problem des Strahls gab sich nach Reinigung der Düse mit der Düsennadel.


    Ich vermute, daß die Pappe für eine nicht unerhebliche Verunreinigung des Brennstoffs an der Düse geführt hat, was ebenso ein mageres Gemisch verusacht hat.


    Heute ersetzte ich die Pappe durch Kabellitze.

    Ich finde aber, daß die Pappe so schlecht gar nicht ausschaut, habe ich schlimmer erwartet:

    09396wk3l.jpg

    Interessanterweise konnte man die angekokelte Pappe, wenn auch schwach, an der Lampe riechen!


    Die Lampe leuchtete heute technisch zumindest sehr gut.

    Kein Mischrohrglühen!


    Allerdings hat sich die Flackerei zum Unangenehmen verändert. Jetzt flackert sie so mit > 10 Hz. Nicht heftig, aber störend.


    Ich habe Edelstahlgaze geordert und hoffe, daß diese eine Besserung bringt!


    Ein Wort zu Schweißergläsern:

    Es ist oft die Rede davon, daß man sich eines besorgen sollte, damit man den Glühkörper damit beobachten kann.


    Es gibt sie aber in verschiedene Stärken.

    Ich hatte zunächst ein Glas der Stärke 10 gekauft.

    Das ist aber für Lichtbogenschweißen (MIG) bis 175 Ampere, also schon sehr dunkel.

    Man sieht den Strumpf, aber man wünscht sich mehr Helligkeit.

    Jetzt habe ich noch eines der Stärke 6. Das ist gut, vielleicht wäre 7 optimal.

    Aber mit 6 sollte man auch durch Löcher schießende Plasmastrahlen erkennen können. 8)


    Die Anchor hat aber wirklich jede Menge Licht und Wärme raus. Und leise ist sie auch nicht unbedingt.

    Nach ein paar Minuten Gucken aus nächster Nähe wird das Glas fast zu heiß zum Anfassen! 8|


    Vielleicht ist mein ursprünglicher Gedanke, das Teil als Heizung zu verwenden, gar nicht so verkehrt.



    Alles Gute!


    Ramses226.

  • Ein Liter Heizöl hat einen angenäherten Energieinhalt von 10KwH.

    Petroleum dürfte in einer ähnlichen Größenordnung liegen.

    Der Anteil des Lichts an der gesamten Energieverwertung liegt bei deutlich unter 10 %, der Rest ist die Abwärme (Heizung)

    Laufzeit ca. 8h mit einem Liter heißt grob 1,1KW Heizleistung/h.

    Vergleiche handelsüblichen Heizlüfter mit 2 Stufen (1000W/2000W)

    siehe z.B. auch: Petromax als Heizung nutzen