Feuerhand 75 Atom

  • "...Es tauchen auch immer wieder Atome ohne Sturmkappe und außenliegendem Glasheber auf, bei denen es sich jedoch höchstwahrscheinlich um verbastelte Sturmkappenmodelle handelt, was auch an der sehr kurzen Kaminkrempe zu erkennen ist...." (!?)

    https://lucernae.jimdo.com/feuerhand/fh-75/


    Wird es von Feuerhand gemacht oder ...?



    Grüßen Yuri

  • Wird es von Feuerhand gemacht oder ...?



    Grüßen Yuri

    Hallo Yuri,

    Ich denke, dass Restbestände während des Krieges aufgebraucht wurden, einfach weil es an Teilen aller Art mangelte.

    Beleg dafür habe ich dafür eigentlich nicht.

    Probiere mal im Kontakt zu kommen mit Herr Detlef Bunk! Hier klicken bitte...


    Ich habe selbst ein Modell, das anders gebaut ist...

    Ein gewöhnlicher FH Atom 75, aber mit StK ... scheint nicht gebastelt zu sein.





    MfG aus Belgien,
    Christophe

    :thumbsup: * * * Feuerhand, Petromax, POD, Aladdin, Tito-Landi, Coleman, Turm, AGA, SMP, Ditmar, Wilba, MeWa, Veritas, Osmeka* * * :thumbsup:

  • Probiere mal im Kontakt zu kommen mit Herr Detlef Bunk!

    Hallo Yuri,

    wer das mit Sicherheit hier im Forum weiß, ist Jörg Wekenmann, Benutzername "Stonewasher".

    Aber mal ganz davon abgesehen, von der "gelifteten" Atom75 sind eine ganze Reihe ohne

    Sturmkappe im Umlauf. Das die alle verbastelt sein sollten ist schwer zu glauben. Warum sollten

    so viele Sturmkappen im Nachhinein entfernt worden sein? Ergibt für mich keinen Sinn.:/


    Grüße


    Marcus

  • Grüße an alle.

    Danke für die Antworten.

    Ich schlug auch vor, dass dies von der Firma Feuerhand gemacht wurde (aber ich habe wenig Informationen und Zugang zu Informationen, nur das Internet ...). Der Lack zeigt keine Schäden an der Lampe ...

    Eine andere Frage - waren diese Lampen Typ 1 und Typ 2 wie die Feuerhand 75 Stk? https://sturmlaternen.jimdo.com/feuerhand/75/

    Grüße Yuri

  • Aber erzähle doch mal im Gegenzug was über den russischen Nachbau der FH175, die ist dir doch bestimmt schon mal begegnet

    Es gab viele solche Lampen. Sie wurden in Weißrussland, Russland und der Ukraine hergestellt ... Im Aussehen eine vollständige Kopie der Lampe FH 175, die Unterschiede bestanden nur in den Briefmarken (die meisten waren es nicht), im Ukrainischen befand sich eine Inschrift auf der Unterseite der Farbe "В-Хортица" in Russisch - ein Stern und Buchstaben "МХП" und die Form des Tankbodens.

    Es gab immer noch Kopien der Lampen FH 75, FH 176

    Wenn es interessant ist, werde ich in ein paar Tagen Fotos von solchen Lampen aus meiner Kollektion zeigen.


    Grüße Yuri

  • Hallo Alle zusammen,


    es gibt eine einfache Erklärung für die Atom mit außen liegendem

    Glasheber jedoch ohne Sturmkappe.

    Das III. Reich war ähnlich aufgebaut wie die sozialistischen Staaten.

    Man arbeitete nach 2 oder 5 Jahresplänen und die Industrie bezog ihr

    Material über sogenannte Bezugsscheine.

    Solange die Wirtschaft florierte alles kein Problem! Als jedoch im Jahre

    1939 der Krieg anfing wurden sehr viele Güter und Rohstoffe kontingentiert.

    Bezüglich der Firma Nier kann ich sagen, dass man der schlicht und ergreifend

    keine Bezugsscheine für Bleche mehr zukommen lies und sie aufforderte für

    das OKH (Oberkommando des Heeres) zu arbeiten.

    Im Jahre 1942 hatte die Firma Nier kein Blech mehr zur Herstellung der Sturmkappen!

    Da man trotzdem weiterhin liefern wollte, lies man die Sturmkappe einfach weg.

    Die Atom StK kam im Mai 1940 auf den Markt, am 01.07.40 lies man die Sturmkappe

    bei einem Niederländischen Prüfinstitut auf ihre Sturmsicherheit überprüfen.

    Die Sturmkappe hielt Windgeschwindigkeiten bis 20 m/s aus (= 76 km/h).

    Der einteilige Brenner wurde bei der Atom und damit auch bei den 176E

    Modellen erst im Jahre 1941 eingeführt! Beide Brennertypen (einteilig / zweiteilig)

    wurden bis 1942 parallel verwendet.

    Die Atom Nr. 75 von Yuri ist die letzte 'Ausführung' dieser Laterne. Geplant war das

    sicherlich nicht, deswegen habe ich das Wort Ausführung in Anführungszeichen gesetzt.

    Obwohl die Fertigung offiziell im September 1942 endete wurden im Jahre 1943 noch

    1794 Stück Laternen diesen Typs gefertigt (offizielle Verkaufszahlen der Firma Nier).


    Grüße

    stonewasher

  • Also doch eine Art von Rohstoffknappheit, weil sie (das Blech) für den Kriegseinsatz verwendet wurden...:thumbup:
    Danke dir Jörg, für die ausführliche Erklärung!!! :merci:

    MfG,
    Christophe

    :thumbsup: * * * Feuerhand, Petromax, POD, Aladdin, Tito-Landi, Coleman, Turm, AGA, SMP, Ditmar, Wilba, MeWa, Veritas, Osmeka* * * :thumbsup:

  • Grüße an alle.

    Danke für die Antworten.


    Warum denkst du das deine FH75 eine Übergangsversion ist ?

    Analog zu den Lampen Feuerhand bei denen zuerst das Bodenmuster des Tanks geändert wurde und dann die Aufschrift auf dem Tank.



    Im Jahre 1942 hatte die Firma Nier kein Blech mehr zur Herstellung der Sturmkappen!

    Danach wurden die Lampen Atom 75 StK nicht produziert?! Lampen wurden so gemacht Atom 75 über was war die Frage?

    Dies ist eine Annahme oder eine bestätigte Tatsache?!



    Aber die Hauptsache ist, dass eine solche Lampe von der Firma produziert wurde Feuerhand

    Ich habe es nicht erstellt ...


    Grüße Yuri

  • Ich werde ein Analogon der Lampe zeigen Atom 75. Meine Annahme ist, dass es in der UdSSR gemacht wurde, aber es gibt keine Bestätigung dafür ..

    Der Dochtmechanismus und der Boden des Korkens bestehen aus Kupferlegierung.

    Abbildung von unten - sehen Sie selbst, wie zuerst Atom 75. Kaminabdeckung wie gewohnt Atom 75

    Zum Vergleich Atom 75 ÖlAb

  • Sehr schöner Vergleich. Interessant das hochwertige Materialien verwendet wurden.


    Wenn Stonewasher sagt das auf Grund der Rohstoffknappheit Modelle ohne Sturmkappe produziert wurden dann ist das verbindlich.

    Er kann sich heute aber nicht melden.


    Ob deswegen nur weniger oder gar keine StK Modelle produziert wurden kann ich nicht sagen. Knapp bedeutet nicht das es gar nichts mehr gab.


    Da die Werkzeuge und Maschinen 1945 in die UdSSR transportiert wurden waren solchen Nachbauten zu erwarten.