HK150 - Pumpe funktioniert nicht

  • Bin neu hier, habt also bitte Nachsicht mit dummen Fragen. :hail:Meine Petromax, die ich seit mehreren Jahren nicht mehr benutzt habe, funktioniert nicht mehr. Hab hier im Forum nach einer Lösung gesucht, aber leider nichts gefunden. Ich kann die Pumpe nicht hereindrücken, bzw. mit einem gewissen Kraftaufwand geht es für ein kleines Stück. Mein Eindruck ist, dass die Luft aus dem Pumpenschacht nicht in den Behälter gelangt, also im Pumpenschacht Druck aufgebaut wird, der das weitere Eindrücken der Pumpe unmöglich macht. Waran kann das liegen? Ich hab hier was vom Pumpenbodenventil gelesen. Kann es sein, dass es blockiert ist? Im Pumpenschacht war außerdem Petroleum, das ich ausgeschüttet habe. Mit dem Punpen klappte es trotzdem nicht.

    Hat jemand einen Tipp

    Gruß

    Jusi

  • Ich hab hier was vom Pumpenbodenventil gelesen. Kann es sein, dass es blockiert ist?

    Sollte man denken. Ausbauen, gängig machen. Ersatzteile gibt es hier im Shop des Forenbetreibers. Du brauchst mindestens den Ventileinsatz und die Bleidichtung um das Ventil wieder einzubauen.

    Noch besser du besorgst dir einen kompletten Dichtungssatz und überholst die Lampe gleich komplett. Anleitung dazu findest du hier im Forum - ist zwar für die 500er, aber sinngemäß auch für alle anderen Größen anwendbar.


    Gruß aus Dunkeldeutschland

    Stefan

  • Ich hab hier was vom Pumpenbodenventil gelesen. Kann es sein, dass es blockiert ist?

    Ja. - Es ist wohl festgegangen.

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    Davor scheint es undicht gewesen zu sein.

    Im Pumpenschacht war außerdem Petroleum,

    Vielleicht hat sich im Laufe der Zeit das Ventilgummi erweicht (aufgequollen),

    dann in den Sitz "gepreßt" - und anschl. verhärtet, ist jetzt verbacken.


    Abhilfe:

    Das PuBoVe ausbauen, Innenleben erneuern,

    vor dem Wiedereinbau die Bleidichtung kontrollieren,

    evtl. muß sie auch erneuert werden.

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
    ___________________________________________________________________________________________
    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Als erstes kann man auch mit einem langen Draht o-ä. , wobei das Ende flach und nicht spitz sein sollte, versuchen, durch die Bohrung hindurch das Ventil zu bewegen. Dann pumpen und am besten einen anschließendem Wassereimertest, wenn man den Dichtungswechsel noch hinauszögern möchte.

    Spätestens dann zeigt sich, ob die Dichtungen zunächst noch eine zeitlang einsatzbereit sind


    So habe ich mich kurzfristig auch schon mal aus einer "ich muss jetzt leuchten und kann jetzt keine Dichtungen wechseln" Situation bei einem Gartenfest gerettet. Da hatte ich eine schon länger nicht mehr in Betrieb gewesene Lampe dabei.


    Ansonsten wäre ein Dichtungswechsel auch beim Vergaserventil sowie der Rapidkopfdichtung nach vielen Jahren anzuraten.

  • Das Ventil mit einem Draht wieder gängig machen ist keine so gute Idee, auch wenn es manchmal funktioniert. Sollte das Ventil dann im Betrieb offen klemmen, drückt es den Tankinhalt in den Pumenschacht am Leder vorbei und verursacht eine größere Sauerei. Solange nur Petroleum im Tank ist, eher nur ärgerlich, bei leichter flüchtigen Brennstoffen wird es sehr schnell gefährlich. Daher rate ich zu einer Komplettüberholung, dann hat man seine Ruhe. Die anderen Dichtungen aus Gummi (Rapid, Vergaserfußventil) sind logischerweise ähnlich alt, daher werden die auch bald aufgeben.

    Für eine Dichtigkeitsprüfung des Pumpenventils baue ich in der leeren Lampe Druck auf und fülle den Schacht mit Petroleum. So sieht man auch aufsteigende Blasen und kann das Petroleum einfach mit der Pumpe in den Tank drücken und auch so das Ventil spülen. Auch erspart man sich das Trocknen des Schacht und Lampe.

  • Für eine Dichtigkeitsprüfung des Pumpenventils baue ich in der leeren Lampe Druck auf und fülle den Schacht mit Petroleum. So sieht man auch aufsteigende Blasen und kann das Petroleum einfach mit der Pumpe in den Tank drücken und auch so das Ventil spülen. Auch erspart man sich das Trocknen des Schacht und Lampe.

    Top Idee! Danke dafür.


    Jusi12 ,

    Nicht aufgeben...

    Wie vorher gesagt, die Anleitung durchlesen, Dichtungssatz kaufen, instandsetzen und...leuchten :stark:


    MfG,

    Christophe :rauch:

    :thumbsup: * * * Feuerhand, Petromax, POD, Aladdin, Tito-Landi, Coleman, Turm, AGA, SMP, Ditmar, Wilba, MeWa, Veritas, Osmeka* * * :thumbsup:

  • Für eine Dichtigkeitsprüfung des Pumpenventils baue ich in der leeren Lampe Druck auf und fülle den Schacht mit Petroleum. So sieht man auch aufsteigende Blasen und kann das Petroleum einfach mit der Pumpe in den Tank drücken

    Hi Markus, ich frage mich gerade: wie baust Du den Druck dann auf? Kompressor und über den Tankstutzen? Hat wohl nicht jeder zur Hand.


    Wie gesagt, der Draht/Stricknadel etc. ist ein NOTBEHELF, nichts für Dauer und ja, am besten nur bei Petroleumbetrieb.


    Wenn schon, kann man natürlich ein wenig Petroleum in den Schacht geben und pumpen (Flüssigkeit läßt sich nicht komprimieren, im Gegensatz zu Gasen/Luft. Evtl. reicht dann wirklich schon beherztes Pumpen um das Ventil erst mal frei zu bekommen.


    Alles andere bzw. die ideale Vorgehensweise wurde ja schon beschrieben.

  • Hi Markus, ich frage mich gerade: wie baust Du den Druck dann auf? Kompressor und über den Tankstutzen? Hat wohl nicht jeder zur Hand.


    Wie gesagt, der Draht/Stricknadel etc. ist ein NOTBEHELF, nichts für Dauer und ja, am besten nur bei Petroleumbetrieb.


    Wenn schon, kann man natürlich ein wenig Petroleum in den Schacht geben und pumpen (Flüssigkeit läßt sich nicht komprimieren, im Gegensatz zu Gasen/Luft. Evtl. reicht dann wirklich schon beherztes Pumpen um das Ventil erst mal frei zu bekommen.

    Druck auf den Tank bekommt man ganz einfach mit Pumpen mit der standartmäsig verbauten Pumpe. Für die Dichtigkeitsprüfung muss man dann nur noch die Überwurfmutter lösen, den Pumpenstössel herausziehen und den Schacht mit Brennstoff fluten. Das Fluten erübrigt sich, wenn man schon einen Austritt von Luft hört oder gar der Stössel nach aussen gedrückt wird.

    Eine behelfsmäßige "Reperatur " durch stochern weil man unbedingt Leuchten muß, ich weiß nicht, für solche Fälle habe ich die eine oder andere Reservelampe und überprüfe meine Lampen regelmäßig auf Funktion. Für gewöhnlich geht da nix schief....😉

  • Mein Eindruck ist, dass die Luft aus dem Pumpenschacht nicht in den Behälter gelangt, also im Pumpenschacht Druck aufgebaut wird, der das weitere Eindrücken der Pumpe unmöglich macht.

    Maakus,

    ich glaube hier liegt ein Missverständnis deinerseits vor.


    Wenn die Pumpe geht ist's freilich kein Problem; Jusis Thema ist allerdings ein blockiertes Ventil. Siehe Zitat oben!

    Da wird es, -zumindest für fast alle-, schwierig den Druck im Tank mit der Pumpe aufzubauen.

    Ja, und solche Situationen wie "die leuchtete vor 2 Tagen bestens und jetzt geht was nicht mehr" sind zwar selten, kommen halt in der Praxis doch vor.

    ---> Murphy lebt.

  • Wenn keine Luft in den Tank durch das Ventil reingeht, ist der Befund klar: Ventil defekt. Bedeutet überarbeiten oder tauschen. Die Dichtigkeitsprüfung sollte man machen, wenn man am Ventil gearbeitet hat, manchmal dichten selbst Neuteile schlecht oder oder die Bleidichtung liegt noch nicht sauber. Hier improvisieren macht wenig Sinn. Wenn das Ventil im Betrieb vor versammelter Mannschaft bei der Gartenparty versagt und man eine mittelschwere Sauerei auf der Terrasse verursacht, hat man die Lacher garantiert auf seiner Seite... 🤣🤣

  • Also, ich hab versucht, das Pumpenbodenventil auszubauen, es klappt aber nicht. Zwar hab ich das Ventil aufgeschraubt, es ist auch ganz locker, d.h. es bewegt sich unten im Pumpenschacht. Aber auch trotz heftigem Aufklopfen fällt es nicht heraus. Hat hierzu jemand eine Idee?

    Gruß

    Jusi

  • Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |