Benzinfeste Dichtung

  • Das würde mich auch interessieren. Vielleicht auch nochmal die Frage zu den kleinen Dichtungen (PuBoVe und VeFuVe). Stanzt ihr die oder nehmt ihr einen benzinfesten Gummiring, den ihr zerschneiden? Wie macht ihr das dann mit dem kleinen Loch für's VeFuVe?


    Vielen Dank! :)


    Frank

  • Was auch ganz gut geht für die Fußventile etc. ist eine Revolverlochzange für Gürtellöcher. Stück Pappe unterlegen, dann stanzt sich das mit der zweitgrößten oder größten Pfeife im Allgemeinen aus einer 3mm Platte ganz gut passend

  • Moin zusammen,

    ich habe inzwischen mit der Qualität NBR-Super in 2mm Stärke die

    fast immer funktionierende Lösung gefunden. Bei den üblichen im

    Internethandel befindlichen Kleinmengen an FKM Platten ist oft

    der Shore-Härtegrad zu hoch. Dadurch ist der Dichtsitz nicht immer

    zufriedenstellend.


    Gruß Thomas

  • Was auch ganz gut geht für die Fußventile etc. ist eine Revolverlochzange für Gürtellöcher. Stück Pappe unterlegen, dann stanzt sich das mit der zweitgrößten oder größten Pfeife im Allgemeinen aus einer 3mm Platte ganz gut passend

    Und wie stanzt du dann das innenloch aus?


    Viele Grüße

    Frank

  • Innenlöcher in den Bodenventilen?

    Gruss aus dem "Bayerischen Nizza"
    Rüdiger II.
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    So ist das halt mit dem Licht: Mal brennt es und mal brennt es nicht ...
    ALLE haben immer gesagt: DAS GEHT NICHT.
    Dann kam EINER, der wußte nix davon und HAT'S einfach GEMACHT.

    | In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon. |

  • Die Revolverlochzange ist ja nur für die kleinen "Gummipopel" der Bodenventile geeignet, die haben um die 2,5...3mm Durchmesser und jedenfalls bei mir keine Innenbohrung ;) Diese gezeigte neuere Version hab ich nicht im Einsatz

    (Nachtrag: jetzt weiß ich welche Ventilunterteile gemeint sind; möglicherweise mit einem Ministanzeisen in dem kleinen Popel herstellen, glaube aber nicht dass man das mit Hausmitteln vernünftig hinbekommt. Da kaufe ich doch lieber den kompletten Nippel)


    Eine Manometerdichtung für die Petromax z.B. kann man natürlich nicht mit der Revolverlochzange stanzen.

    Ich bin davon ausgegangen dass eine Revolverlochzange wie beschrieben allgemein bekannt ist, da ergibt sich die Antwort doch von selbst.

    Für die, die das 5-10 Euro Gerät nicht kennen einfach in die Suchmaschine der Wahl REVOLVEROCHZANGE eingeben.....:

    Die gestanzte Dichtung bekommt man mit einem dickeren Draht, Holzstück etc. pp. aus der Pfeife leicht heraus, da sich diese nach innen konisch erweitert....

  • Ich weiß, was eine Revolverzange ist. ;)

    Daher ja meine Frage, wie ihr das innere Loch des Vergaserfußventils dann noch stanzt. Ja, das stimmt, die Aufnahme ist nur bei den neueren. Ganz unpraktisch ist sie aber nicht. Sie wird den Verschleiß bestimmt minimieren und die Nadelstange besser arretieren als eine Delle in der Gummidichtung beim ersten Öffnen des Ventils.


    Notwendig ist es sicher nicht. Und aus deiner Antwort entnehme ich, dass du es noch nicht vermisst hast.


    Dann werde ich meine ersten Versuche mal ohne "Loch" im VeFuVe starten und die alten Ventile pimpen.


    Dass man mit einer Lochzange keine Manometerdichtungen hinbekommt, ist mir auch klar. Dafür werde ich entsprechende Locheisen brauchen.


    Danke für eure Antworten.


    Frank

  • Prma, dann sind ja alle Mißverständnisse ausgeräumt :]

    Und nein, ich habe die neuere Version bislang nicht vermisst. Klar ist der Verschleiß geringer, Frage ist nur ob nicht vor dem Verschleiß zuerst die berüchtigte Verhärtung eintritt (Die Dichtungen egal welcher Bauart trocknen halt gerne aus und verhärten, wenn die Lampe ohne Sprit gelagert wird, was wiederum andere Nachteile haben kann, aber nicht muss.

    Bei mir stehen sowohl Lampen mit Sprit (Petroleum und Benzin) als auch ohne teilweise lange Zeit (>2Jahre) rum, bei denen ohne Sprit tritt die Verhärtung gefühlt eher auf.Sicher spielen da noch mehr Faktoren eine Rolle. Wissenschaftlich erforscht hab ich s nicht.

    Am meisten Arbeit macht der Wechsel, der Materialwert ist ja eher gering. Was soll's.

  • Moin zusammen,

    das mittige Loch in der Vergaserfußdichtung ist immer ein großer Spaß ;-)

    Zuerst die Dichtung im Aussendurchmesser ausstanzen. Dann mit einer Revolverlochzange in die

    Gummischeibe das mittige Loch stanzen. Ich nehme zum positionieren immer eine Leuchtlupe

    und schiebe mit einer Pinzette die Dichtung in der Zange mittig.

    Wenn man 2mm Material bearbeitet, "schiebt" die Dichtung beim Stanzen nicht so stark.
    Ist eine gute Übung für die Feinmotorik ;-)

    30% Ausschuß ist normal.


    Locheisen benötigt man eigentlich nur bis 12mm. Danach kann man mit dem Skalpell schneiden.

    Schneiden von großen Durchmessern:

    Stanzeisen


    Gruß Thomas