Neuzugang : FROWO 660

  • Moin zusammen!

    Heute kam das Paket mit der Laterne, die ich vor wenigen Tagen in der Bucht erstanden habe. Es handelt sich hierbei um eine vollständige Frowo 660, eine ziemlich kleine Mischluftlaterne (nur 26,5 cm ohne Henkel hoch). Im Moment sitzt noch viel von der Mechanik fest - so das Übliche: Tankdeckel fest, Brenner fest, Glasarrtierung fest - aber mein WD-40 arbeitet schon...

    Ich fand die Form dieser kleinen Laterne sehr schön, außerdem hat es einen (von HASAG übernommenen) Klappmechanismus für das Brennerglas, was man ja auch eher selten sieht. Sobald ich das Glas herausbekomme, wandert die Laterne erstmal in die Galvanik zum Entlacken/Entrosten. Das Blechkleid scheint mir recht massiv, denn die Laterne wiegt für die Größe doch recht viel.

    Den "Vorher-Zustand" habe ich unten dokumentiert - ich denke in gut 10 Tagen kann ich das Endergebnis zeigen.


    Viel Spaß beim Anschauen!

    Micha.



  • winnie

    Hat den Titel des Themas von „Neuzugenag : FROWO 660“ zu „Neuzugang : FROWO 660“ geändert.
  • Hallo Micha,

    Glückwunsch zu dem Lämpchen. Sie scheint ja noch ganz gut

    in schuss zu sein. Da lässt sich mit Sicherheit ein passables

    Exemplar draus machen. Deine Aussage, daß der Mechanismus

    von HASAG stammt, ist aus dem Stehgreifen für mich auch nicht

    nachvollziehbar. Könntest Du das erleutern?:/


    Grüße


    Marcus

  • Moin zusammen!


    Ich hab das wohl etwas irrtümlich weitergegeben: es wurden zu der Zeit Teile von Hasag für die Produktion einiger Frowo 660 -Verianten übernommen.

    Gut, Schwamm drüber - das war nix.
    Die Laterne ging vorhin nach zwei Stunden WD-40-Einwirkzeit sehr gut auseinander. Das Chassis liegt schon im Elektrolysebad. Das Tankinnere war nach Inspektion übrigens rostfrei. Die blaue Farbe wurde nachträglich aufgebracht - ich habe sie auf dem Lampenglas wiedergefunden.


    Bis hierhin,

    Micha.

  • Moin Henk!

    Das mit der Farbe ist ein bißchen seltsam. Wie geschrieben: das Blau habe ich auch auf dem Glas entdeckt, als ich es gesäubert hatte. Das ist für mich ein Zeichen, daß nachträglich lackiert wurde. Ich habe mich entschieden, das Blau nicht zu erhalten, denn gerade auf der Tankoberseite blüht der Rost doch sehr stark. Jetzt liegt die Laterne bereits 36 Stunden im Galvanikbad, und bei einer Zwischensäuberung kam ein eher schwarzer (!) Untergrund zum Vorschein. Nein, das halte ich nicht für eine oxidierte Zinnschicht, dafür war das alles zu schwarz und an anderen Stellen kam darunter das blanke Metall zum Vorschein. Noch eine Entdeckung: der Tankboden war unter dem Blau mit einer mittelgrauen Farbschicht versehen. Was man nicht so alles findet

    Die Laterne besteht neben dem Chassis und dem masiven Lampenglas nur noch aus Glashalterung und einteiligem Brenner. Letzterer ist von außen etwas schäbig, von unten aber wie neu. Mal sehen, wie weit ich mit dem Entrosten am WE komme. Das Material der Laterne ist im Grunde stabil und ohne Schwachstelle. Durchrostungen sind auch keine zu sehen.


    Ja, die Frowo-660er Reihe habe ich auch schon gesehen. Was ich hier habe, dürfte genau das mittlere Modell sein.

    Soweit erstmal,

    Micha.


    Edit: Ich habe mir vorhin nochmal die Kleinteile der Laterne angeschaut - die Ursprungslackierung ist tatsächlich dieses Blau wie auf den fotos zu sehen. Sollte man zu den Akten nehmen, denn zu retten ist die Farbe leider nicht.

    M.