• Von Stephan aus Köln inspiriert (siehe Beitrag Sammler Forum vom 07.01.2017 Beitrag Nr.50).



    Da ich demnächst auch eine kleine Werkstatt zum bearbeiten meiner Lampen bauen möchte würde mich es mal interessieren wie ihr das so zu Hause macht.
    Speziell die Arbeitsplätze(Werkbänke) bzw.Spezialwerkzeuge würden mich interessieren. :foto:


    Gruß Jörg

  • Als "Spezialwerkzeug" für Lampen kann man je nach vorhandener Ausstattung bezeichnen:


    Knipex-Zangenschlüssel (eher die kleine Version)
    Locheisen mit Zentrierdorn sofern man Elastomer/Gummidichtungen selber machen möchte
    Ösenlochzange dito
    Abgewinkelte Pinzette, Häkchen mit Grifff (mal beim Zahnarzt nach ausgemusterten Teilen fragen) zum Positionieren und rauspopeln von Dichtungen
    Leistenschneidzange mit so ner Art großem Rasierklingeneinsatz (Dochte schneiden)
    Lötgerät höherer Leistung (ab 250W elektrisch oder Gas, sofern man sich das Weichlöten zutraut),
    Erweitert für Hartlöten
    Vernünftige Taschenlampe oder Endoskop zur Tankinspektion
    Schraubstock, Schlüsselfeilen
    Versch. Zangen, Schrabenschlüssel, Schraubendreher....
    Gewindeschneideisen o.ä. usw
    Eine Abgrenzung zur vorhandenen Werkstattausstattung ist schwierig und hängt stark vom Umfang der Arbeiten ab, die man durchführen kann/möchte.


    Sofern man die Lampen auf der Werkbank testen möchte empfiehlt sich eine feuerfeste Unterlage, die auch ausgetretenen Sprit aufnehmen kann (alte Pfanne, Backblech etc.)
    Geeignetes Löschmittel ist dann ebenfalls sinnvoll.



    Gruß
    Andy

  • Hi, im Prinzip wie bei Netzwerk. Da ich das Glück habe den kompletten Keller okkupieren zu können habe ich insgesamt 4 Werkbänke und einen Drehbankarbeitsplatz. Einmal für "gröbere" Sachen, einmal ein kompletter Arbeitstisch zum reinigen. Hier steht fest aufgebaut ein Elektrolysebad, mittleres und kleines U-schallbad und eine Mikrostrahlanlage. Dann noch zwei Arbeitsplätze für die Lampen de- und Montage und zum Pfeibau mit den entsprechenden Werkzeugen. Statt Knipexzange mehrere Rollgabelschlüssel in allen Grössen. Grösserer Gasbrenner zum Hartlöten und ein paar kleine zum Weichlöten. Dazu 44 Locheisen mit und ohne Zentrierdorn sowie ein Satz mit Wechseleinsätzen mit dem man direkt in einem Gang Dichtringe schlagen kann. Dazu drei Mikromot Bohr- und Schleifgeräte und eine Mikro Kreissäge für Messingblech. Ständerbohrmaschine, Diamandkreissäge und halt alles mögliche andere Werkzeug. Das alles ist natürlich nicht nur reines Lampen und Kochergedöns sondern halt eine Feinmechanische Werkstatt. Der Reinigungsarbeitsplatz ist aber mehr oder weniger den Lampen und Kocherteilen vorbehalten. Die 70 m2 sind Sperrzone für die :frau: da meist immer mehrere Projekte in verschiedenen Stadien und Teilen rumliegen. Getreu dem Motto: Das Genie beherrscht das Chaos :D
    CU Bernd

  • Oh... Anscheinend wirkt das Bild von meiner Garage motivierend.


    :prost: :prost:


    Ich melde mich auch mal zu Wort:


    Ich schraube normalerweise an meinen Vespas rum, und dazu habe Ich einiges an Werkzeug mit den Jahren gesammelt.


    In den letzten Jahren kam mein Hobby aber zu kurz, da ich keinen Platz hatte.


    Die neue Garage, die Ich gerade beziehe, hat 49 m2, Heizung, Wasseranschluss.


    Zum Schrauben und basteln hab Ich eine 2,80 lange Werkbank gekauft, das passende Licht für drüber.


    Werkzeug hab Ich einiges aus dem KFZ Bereich für die Roller. Zangen, Feilen, uvm.


    Die Garage soll aber so eine Art "Freizeiraum" werden, es kommt auch eine Musikanlage und ein Kühlschrank rein.


    Hat jemand einen alten Cola Automat zu verkaufen...?


    :applaudit:

  • Moin,
    ich hätte da noch einen Tipp zur Werkbank.
    Immer gut zu verwenden ist eine mobile Werkbank.
    Meine hat eine Arbeitsfläche von 700*1000mm.
    Die Platte ist aus 30mm Buchen-Sperrholz mit umlaufendem
    Stahlrahmen. Die Platte ist mit Holzschutz Lasur behandelt.
    Dadurch dringen auslaufende Flüssigkeiten nicht so schnell
    in das Holz ein.
    Für diese Werkbank benötige ich nur kleine 100mm Schraubstöcke.
    Diese werden über Adapterplatten montiert. Natürlich kann der
    Adapter auch mittig an der Arbeitsplatte montiert werden.


    Am Untergestell sind zwei Ablagen für Werkzeugboxen. Sehr gut
    sind Standard Metall-Klappboxen. Eine für allgemeines Werkzeug, sowie
    eine für das jeweilige Spezialwerkzeug.
    Zerlegt passt die Werkbank in einen Kfz Kofferraum.
    Mit dieser Werkbank kann man auch schön im Sommer auf der Terrasse
    arbeiten.


    Gruß
    Thomas