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Wiebke

Spiritusflaschenhalter

  • »Wiebke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Wohnort: Hannover

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1

Sonntag, 3. Dezember 2017, 20:34

Miners Lamp - bitte um Euren Rat: wie Reinigen? Womit befüllen?

Liebe Freunde des Lichts!


Ich bin ganz neu hier.
Bei dem trüben Wetter, erinnerte ich mich, dass ich seit Jahren ein Lampen Schätzchen im Keller hab. Sie ist bestimmt schon 15 Jahre bei mir. Sie sieht so aus, wie auf dem angefügten Bild

Da ich auch im Netz keine hilfreichen Hinweise gefunden habe, hoffe ich bei Euch Hilfe zu finden.

1) muß ich die Lampe reinigen? Der Behälter unten ist trocken, der Docht schon mal angezündet, war aber irgendwie nicht so erfolgreich.
Falls reinigen: womit am besten?

2) womit befülle ich die Lampe, auf dem Sockel kann mal lesen: “WARNING USE PARAFFIN ONLY”
Ich kenne nur festes Paraffin. Was kann ich da nehmen. Wo bekomme ich es?

3) habt ihr sonst noch irgendeinen TIPP?

Ganz herzlichen Dank und noch einen schönen ersten Advent.
Wiebke
»Wiebke« hat folgendes Bild angehängt:
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Jäger & Sammler

Beiträge: 372

Wohnort: Nordschwarzwald

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2

Sonntag, 3. Dezember 2017, 20:50

Hallo Wiebke,

englisch Parrafin entspricht dem deutschen Leuchtpetroleum.
Ich kenne diese MinersLamps eigentlich für Benzinbetrieb; wenn da Parrafin draufsteht, nimmts du entweder reines Heizpetroleum (nicht das Pinselreinigerstinkezeugs aus dem Baumarkt) .
Recht gut als Leuchtpetroleum eigent sich flüssiger Grilanzünder, jedopch kein Biozeugs.
Dieser Grilli sollte eine Inhaltsstoffbezeichnung von Kohlenwasserstoffe C... bis C... haben und das Symbol der "explodierenden " Lunge drauf haben. Damit läßt sich das Lämple betreiben.
Gruß
Andy.

Und Messing mit den üblichen Mittelchen reinigen, Metallputzpaste aus der Tube, unter zig Bezeichnungen im Handel.

Marcus K.

Dochtlampenfreak

Beiträge: 2 133

Wohnort: Sauerland (HSK)

Beruf: KFZ-Meister

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3

Sonntag, 3. Dezember 2017, 20:58

Hallo Wiebke,
:welcome: und viel Spaß hier im Forum.
Gut, daß die Aufschrift mit dem "Paraffine" dort drauf
ist, die meisten "echten" Wetterlampen sind nämlich Benzinbrenner.
Das darf hier keinesfalls verwendet werden, "Paraffinoil" ist das
Britisch-Englische Wort für Petroleum (Die Amis sagen "Kerosene").
Die meisten hier, inklusive mir, verwenden flüssigen Grillanzünder
auf Erdölbasis, das ist nämlich hochgereinigtes Petroleum, das
vergünstigt besteuert wird. Keinesfalls Bio- oder Duftpetroleum
benutzen, das ruiniert die Lampe im Handumdrehen. Zur Reinigung
muss das Gerät auseinandergebaut werden. Bei Sturmlaternen
kann man die gesamte Lampe im Putzeimer versenken, hier wäre
ich da vorsichtig. Tank und Brenner sollten trocken bleiben, das
Glas mit Spülmittel gereinigt werden, der Rest kann "geflutet" werden.
Es ist, wie gesagt, keine echte Wetterlampe, es ist eine "dekorative
Lampe" mit der Optik einer Wetterlampe. Wunder darf man daher
von dem Gerät nicht erwarten.

Grüße

Marcus
Dochtlampenfreak

4

Montag, 4. Dezember 2017, 00:03

Hallo Wiebke,
eingangs willkommen im Forum.
Prinzipiell wurde schon alles gesagt.
Es handelt sich um den Nachbau einer Bergbaulampe aus dem englisch/belgisch Einflussbereich, erkennbar insbesondere am kleinen Tank. Wenn Du das Glas rausnimmst, dann verfügt Lampi sicherlich auch über ein dünnes Glas. Die dickwandigen Gläser sind relativ schwer und kosten Geld. Die Dochtverstellung funktioniert in der Regel über einen Verstellhaken am Tankboden. Bei den meisten Nachbauten ist das Tankvolumen auf 5 bis 8 Betriebsstunden ausgelegt. Die Orginale haben Brennstoff zwischen 12 und 14 Stunden.
Den Docht am Besten mal ausbauen und in Aceton auswaschen und gut trocknen lassen.
Im Anschluss dann mal ab in die Kochwäsche. Dann müsste der auch wieder ordentlich Brennstoff ziehen.
Beim Brennverhalten und in Bezug auf die Lichtleistung bitte keine Wunder erwarten. Docht vorsichtig verstellen. Die Orginale russen schon gerne; die Nachbauten sind da noch viel schlimmer!
Grüsse
Erich

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