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1

Samstag, 16. November 2013, 18:30

Luftregulierschraube geschmolzen?

Hallo,
ich bin frisch vom Petromax Virus infiziert worden, und habe auch schon ein Problem.
Bei meiner restaurierten Bundeswehr Petromax zerschießt sich dauernd der Glühstrumpf.
Ich habe die Luftregulierschraube im Verdacht. Beim reinleuchten sah ich so ein komisches Gebilde (Foto1) was sich beim rausschrauben irgendwie geschmolzen ausschaut (Foto2)
Was kann ich auf die Schnelle als Ersatz nehmen? Normale Madenschraube? Oder muss ich das ganze Krümmerzeil (Nr.33) neu kaufen?
Gruss Mapos
»Mapos« hat folgende Bilder angehängt:
  • Luftregl1.jpg
  • Luftregl2.jpg

Dirk aus Aurich

Reinkarnation Ehrich & Graetz

Beiträge: 2 587

Wohnort: Aurich

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2

Samstag, 16. November 2013, 18:34

Du kannst zum Verschließen jede Schraube - glaube M5 benutzen, das Gewinde darf nur nicht in das Mischrohr reichen sonst störrt es den Gasstrom.

Was für Geräusche sind zu Hören wenn du die Lampe an machst ?



Ach ja fast Vergessen :welcome:




Gruß aus Aurich
Lampen sind zum Leuchten da, valerie & valera

Und ganz besondere können sogar lecker :happa:

3

Samstag, 16. November 2013, 20:40

Du kannst den Teil der Schraube, der ins Rohr reicht, mit einem Hammer wieder platt hämmern.
Dann kannst du das Teil wiederverwenden.
Gruß
willi
Demut tät' uns allen gut.

4

Samstag, 16. November 2013, 20:59

Ich würde das geschmolzene an das am Gewinde grenzt,
abfeilen und das Gewindestück wiederverwenden, dann hast
du die Sicherheit das Messing mit Messing verbunden ist.
Verwendest Du ein anderes Material kann das Mischrohr weiteren
Schaden nehmen, dann hast du ein unterschiedliches Ausdehnungsverhalten
der Werkstoffe.

Achja, herzlich :welcome: im Quarantäne - Forum der
Starklicht leuchter, hier sind alle infiziert..... :rofl: :rofl: :rofl:

Grüße aus Nordhessen
Thomas
Wie viele Lichter verdanken nur ihrem Leuchter, daß man sie sieht!
Christian Friedrich Hebbel
(1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker
Quelle: Hebbel: »Tagebücher«, Eintrag vom 1. Juli 1836

Fackelheinie

Lampengott

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bad Hönningen

Beruf: Azubi

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5

Samstag, 16. November 2013, 21:10

Warum Quarantäne - Forum? Hier steckt man sich nur nochmehr an.
Gruß Fackelheinie

Schlupp

Lampengott

Beiträge: 831

Wohnort: Litterscheid

Beruf: Mietsklave

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6

Samstag, 16. November 2013, 21:31

Warum Quarantäne - Forum? Hier steckt man sich nur nochmehr an.


Naja die Infizierten werden hier gesammelt damit sie so wenig wie möglich das Umfeld anstecken :rofl:

Walter

7

Sonntag, 17. November 2013, 07:00

Genau Walter,

die infizierten Sammeln das sie "unter sich sind" und
so die Seuche nicht weiter verbreiten..... :rofl: :rofl: :rofl:

Thomas
Wie viele Lichter verdanken nur ihrem Leuchter, daß man sie sieht!
Christian Friedrich Hebbel
(1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker
Quelle: Hebbel: »Tagebücher«, Eintrag vom 1. Juli 1836

Fiasko

Schwachlicht

Beiträge: 1 741

Wohnort: Ostsee

Beruf: Stromversorger

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8

Sonntag, 17. November 2013, 08:08

Jawollo.

Und wieder ist ein Thred im Eimer,wie so oft hier. :(

@ TE: Die Schraube ist nicht wirklich von Nöten.
Du könntest z.B. das Zerschmolzene glatt machen und nur die Made zum Abdichten benutzen
Gewinde vielleicht bissel stauchen, damit es hält.

Gruß Ulf
403 vorbidden

Wanderer

Illuminat und Zyniker!

Beiträge: 3 134

Wohnort: Mechernich

Beruf: Soldat

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9

Sonntag, 17. November 2013, 10:07

Hi Mappo,

nein Du brauchst das Rohr nicht neu kaufen, wenn Du es vielleicht selber richten kannst, oder Dir jemand dabei Hilft.
Es ist möglich das Loch mit Silberlot und Hartlöten wieder zu verschließen.
Die Lampe Funktioniert auch ohne das Mischrohrpaddel.
Liebe Grüße, Jan der Wanderer

www.Zirkel-Im-Licht.de

Nur so

Millenium HK 500 Besitzer

Beiträge: 63

Wohnort: Nähe Chemnitz

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10

Sonntag, 17. November 2013, 10:31

Kauf dir im Baumarkt deines Vertrauens eine M5 Schraube aus Messing und feile dir daraus ein neues Mischpaddel.
So hab ich das gemacht, und funzt bestens. :knuddel:

Hier im Forum gibt es nämlich 2 Meinungen zum Thema Mischpaddel, der eine Teil sagt: "Mischpaddel völliger Schwachsinn!", und die andere Hälfte: "Nur mit sonst kann ich Nachts nicht schlafen.". Siehe HIER oder HIER. Ich richte meine Lampe immer in den halbwegs Originalzustand her, also mit Paddel.

Ich hoffe ich habe hiermit keine neue Diskussion entfacht zum Thema.

So ähnlich muß dann ein neues aussehen.
Wichtig ist nur das auch die Kanten schön rundgefeilt sind.

EDIT:
Wegen den sich immer zerschießenden Glühstrumpf, auch mal den Keramikbrenner und die Mischkammer unter die Lupe nehmen, eventuell sind die Löcher ein bißchen verkriesknaddelt, und es lösen sich während des Betriebs kleine Krümmel und zerstören dir dabei deinen Socken. Am besten mal mit der Spitze eines hölzernen Schaschlik Stäbchens durchpopeln und mit Druckluft auspusten.
»Nur so« hat folgende Bilder angehängt:
  • k-20131117_103708.jpg
  • k-20131117_103724.jpg
Gruß
Nur so (René)

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Nur so« (17. November 2013, 12:29)


Andreas Finke

Reklamation Ehrich & Graetz

Beiträge: 4 036

Wohnort: Petershagen

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11

Sonntag, 17. November 2013, 12:10

Wow, letzter Tipp = bester Tipp! :bounce:

Allerdings solltest Du vorher das Mischrohr genau prüfen, bevor Du Dich an die Arbeit machst. Wenn das Mischpaddel weggbrannt ist, ist nicht auszuschließen, dass auch das Mischrohr Schaden genommen hat. Ich habe hier noch eines liegen, welches mich fast bis zur Verzweiflung brachte. Die Innenwand war ebenfalls soweit weggebrannt, dass das Mischrohr am Anfang des Bogens so dünn war, dass man gegen das Licht hindurch sehen konnte. Das sah aus, wie Pergamentpapier. Zudem kann es sein, dass sich im Mischrohr eine Metallperle gebildet hat, welche den Gasstrom stört.

12

Sonntag, 17. November 2013, 13:50

hallo zusammen,
nach meiner erfahrung hat das alte bw mischrohr für das paddel
ein m5 feingewinde. wenn dort ein nachgefeiltes paddel mit normalem
m5 gewinde reingedreht wird, ist dies mit ziemlicher sicherheit
anschliessend nach einiger laufzeit undicht und die lampe stinkt im
abgasstrom.

deshalb ist es empfehlenswert das original paddel zu reparieren.
wenn dies nicht möglich ist. sollte zumindes mit dem original m5
feingewinderest das loch verschraubt werden. etwas ofenkitt über
der verschraubung angebracht, dichtet zuverlässig dauerhaft ab.

dazu sind keine hartlotaktionen erforderlich.

btw:
ich bezweifle, das ein holzstab härtemäßig einem keramikbrenner
überlegen ist.
für das fachgerechte nacharbeiten der bohrungen im brenner ist
ein bohrersatz 1,0-1,5 mm in 0,1 mm abstufungen und ein handbohrer
das geeignete werkzeug.
wobei sich das nacharbeiten der bohrungen durchaus lohnt.


gruß
thomas

Nur so

Millenium HK 500 Besitzer

Beiträge: 63

Wohnort: Nähe Chemnitz

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13

Sonntag, 17. November 2013, 15:35

Ich bezweifle, das ein holzstab härtemäßig einem keramikbrenner
überlegen ist.
für das fachgerechte nacharbeiten der bohrungen im brenner ist
ein bohrersatz 1,0-1,5 mm in 0,1 mm abstufungen und ein handbohrer
das geeignete werkzeug.
wobei sich das nacharbeiten der bohrungen durchaus lohnt.
gruß
thomas


Hallo, mir ist das schon klar das Holz weniger widerstandsfähig ist als Keramik. :rolleyes:
Ich habe ja auch geschrieben das die Verkriesknaddelungen (Hochdeutsch: Verschmutzungen)
mit einem Holzstäbchen entfernt werden können, welche sich unter der Hitze im Betrieb eventuell lösen könnten. Um die Löcher im Keramikbrenner nicht zu beschädigen, nehme ich immer ein stäbchen, weil beim herumpopeln mit Metallgegenständen + Unachtsamkeit kann dies passieren.
Von Löcher nacharbeiten oder aufbohren mit einem Holzstäbchen war keine Rede. :rolleyes:
Gruß
Nur so (René)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Nur so« (17. November 2013, 15:41)


14

Sonntag, 17. November 2013, 16:57

Hallo,
vielen Dank für eure vielen Tipps und die nette Aufnahme hier.
Hab das Teil ordentlich mit der Feile bearbeitet (Fingernägel sind jetzt auch schön kurz ;-)) und wieder eingeschraubt.
Vorerst hält das ganze und die uralte Petromax läuft wieder. Glühstrumpf ist bis jetzt auch noch heil.
Zwischenzeitlich musste ich noch das Pumpenleder aus dem Schacht klauben (gelöst Schraube war nicht richtig fest), jetzt muss ich nur doch den sabbernden Rapid abdichten.
Apropor Rapid. Meiner hat nur den blauen Knauf ohne das Chromteil. Irgendwo habe ich hier gelesen das das nur zu einer bestimmten Zeit verbaut wurde. Könnt ihr mir sagen wie alt die Bundeswehr Petromax etwa ist?
Auf dem Boden ist keine Stanze. Genietetes Typenschild fehlt.
Gruss Mapos
»Mapos« hat folgende Bilder angehängt:
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  • rapid.jpg

Nur so

Millenium HK 500 Besitzer

Beiträge: 63

Wohnort: Nähe Chemnitz

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15

Sonntag, 17. November 2013, 17:07

Ich tippe mal zw. 1959 und 1964 möchte mich da aber nicht festlegen, weil bei der BW viel an Ersatzteilen zusammengewürfelt wurde.

Rapidarten und Formen kannst du hier nachlesen auch mit ungefähren Bj.
Gruß
Nur so (René)

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