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1

Donnerstag, 31. August 2017, 22:02

Düsenreinigung

Da ich das originale Reinigungswerkzeug noch nicht habe, wurde kurzerhand ein Nadeleinfädler "mißbraucht".
Klappt wunderbar.


Gruß Rolf

2

Freitag, 1. September 2017, 10:37

Hallo Rolf,
guter Gedanke, es ist eine passende Reinigungsmoeglichkeit.
Allerdings solltest Du auf folgendes achten:
- Bei alten Duesen wurden die Einsaetze ueberwiegend aus Speckstein gefertigt. Da arbeitet sich mit einem Stahldraht die Duesenoeffnung, welche oft noch schlitzfoermig ausgefuehrt sind, aus. Nach einigem Reinigen ist dann meist Feierabend.
- Die Duesen verfuegen in der Innenbohrung ueber ein kleines Sieb. Meistens ist es eingesteckt. Es dient dazu um moeglichen Restschmutz zurueckzuhalten und soll angeblich als Flammrueckschlagsicherung dienen. Oft sind diese Siebe verschmutzt. Ersatz ist in Form von Messing- bzw. Edelstahlgaze vorhanden.
- Duesen mit dem rundumgehenden Anschlagpressfalz werden nach meinen Erkenntnissen, nicht mehr gefertigt. Ersatz ist schwer zu beschaffen und oft relativ teuer.
Gruesse
Erich

3

Freitag, 1. September 2017, 12:38

Hallo Erich,

Danke für den Hinweis.
Ich habe mir mal die zwei älteren Düsen angeschaut die innen eine Stoffgaze als Sieb haben.

Zum Reinigen stecke ich die Düsen unter ein Auflichtmikroskop um die Löcher möglichst ohne Beschädigung mit dem Draht zu treffen.
Von dem Specksteineinsatz mit den zwei Düsenlöchern habe ich mal einen Makrostack gemacht. Diese ältere Düse hat offensichtlich die besten Zeiten hinter sich, bringt aber trotzdem noch ein sauberes Flammbild.
Unter dem Meßmikroskop zeigen sich beim länglichen Düsenloch die Maße 0,4 mm X 0,28 mm.
Der Draht des Nadeleinfädlers hat einen Durchmesser von 0,12 mm.

Ja, diese alten Düsen habe ich schon gebraucht mit Preisen um die 30 € gesehen.


Gruß Rolf

4

Freitag, 1. September 2017, 15:37

...
Diese ältere Düse hat offensichtlich die besten Zeiten hinter sich, bringt aber trotzdem noch ein sauberes Flammbild.
...
So sieht die Flamme mit dieser Düse aus.


Gruß Rolf

KaBra

Bekannter von Ehrich & Graetz

Beiträge: 1 396

Wohnort: Grafschaft

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5

Sonntag, 3. September 2017, 08:17

Moin,
was auch geht sind alte Gitarrensaiten,
diese bestehen auch vielen sehr feinen Drähten.
Muss man nur aufdröseln.
Grüße
Karsten

6

Sonntag, 3. September 2017, 11:10

Ja Karsten, es gibt wahrscheinlich etliche Bereiche wo solch feiner Draht zu finden ist.
Im Bereich der Armbanduhren z.B. gibt es so feine Federn die man sich in ein kleines Stiftenklöbchen einspannen kann, um sie dann zu nutzen.
Wichtig scheint mir bei dem weichen Speckstein zu sein mit einer Lupe unterwegs zu sein, denn das Stochern mit dem Draht um das Düsenloch zu treffen versaut die Düse sicher schnell.
Gruß Rolf

7

Freitag, 13. Oktober 2017, 16:44

Wie bekomme ich,möglichst ohne die Düse zu Ruinieren,diese aus dem Gehäuse? Die Rändelmutter geht runter,die Düse ist allerdings im Messing verbacken,hatte schon mit einer Zange vorsichtig versucht,diese zu Lösen,aber nix zu machen.
Gruß
Mario L.

8

Freitag, 13. Oktober 2017, 22:23

Hallo Mario.
Mein Vorschlag: nimm mal ne Nadel und kratze alles an Dreck zwischen Düse und Gehäuse.
Eventuell etwas erhitzen mit feuerzeug könnte helfen.
Wenn das nicht hilft, würde ich das siebchen wenn vorhanden entfernen.
Dann mit Bleistift oder was besseres die Düse rausrücken.
Gruß Thomas

9

Samstag, 14. Oktober 2017, 00:10

Ein Siebchen ist da keines drinn oder nie eins drinn gewesen.Oben ist ja eine Wulst,da kann ich nix weg kratzen. Das mit dem warm machen mit Feuerzeug b.z.w. von unten ausdrücken werde ich mal versuchen.
Gruß
Mario L.

10

Sonntag, 15. Oktober 2017, 01:16

Also ohne die Düse zu ruinieren keine Chance die raus zu bekommen. :S
Gruß
Mario L.

11

Sonntag, 15. Oktober 2017, 12:02

Hallo
wahrscheinlich ist die Düsenaufnahme zugekokt. Ich würde mal das Oberteil, hier speziell die Düsenaufnahme in Kriechöl legen, damit sich der Müll löst. Und dann, so gut wie es geht, ausspülen.
Die Düsen mit dem gebördelten Rand werden nicht mehr hergestellt und es ist schwierig und kostet viel Geld sie zu beschaffen.
Grüsse
Erich

12

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:47

Die Bohrung der Düsenaufnahme ist ja ne Idee größer als der Düsendurchmesser.
Wenn kein Sieb vorhanden war könnte dieser Zwischenraum vom Karbidbrei gefüllt sein, der nach der Trocknung eine sehr harte und feste Masse ergibt.
Ich würde deshalb mal das Teil einige Stunden in Wasser legen.
Gruß Rolf

Rolf

Lebenskünstler

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13

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19:43


14

Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:16

Kommt für mich zu spät. Ich habe für zwei Düsen locker das doppelte bezahlt.
Dein Angebot ist sehr sehr günstig. :thumbup:
Gruß Rolf

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