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1

Freitag, 12. Januar 2018, 12:47

Werkbänke

Von Stephan aus Köln inspiriert (siehe Beitrag Sammler Forum vom 07.01.2017 Beitrag Nr.50).


Da ich demnächst auch eine kleine Werkstatt zum bearbeiten meiner Lampen bauen möchte würde mich es mal interessieren wie ihr das so zu Hause macht.
Speziell die Arbeitsplätze(Werkbänke) bzw.Spezialwerkzeuge würden mich interessieren. :foto:

Gruß Jörg

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Jäger & Sammler

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2

Freitag, 12. Januar 2018, 13:16

Als "Spezialwerkzeug" für Lampen kann man je nach vorhandener Ausstattung bezeichnen:

Knipex-Zangenschlüssel (eher die kleine Version)
Locheisen mit Zentrierdorn sofern man Elastomer/Gummidichtungen selber machen möchte
Ösenlochzange dito
Abgewinkelte Pinzette, Häkchen mit Grifff (mal beim Zahnarzt nach ausgemusterten Teilen fragen) zum Positionieren und rauspopeln von Dichtungen
Leistenschneidzange mit so ner Art großem Rasierklingeneinsatz (Dochte schneiden)
Lötgerät höherer Leistung (ab 250W elektrisch oder Gas, sofern man sich das Weichlöten zutraut),
Erweitert für Hartlöten
Vernünftige Taschenlampe oder Endoskop zur Tankinspektion
Schraubstock, Schlüsselfeilen
Versch. Zangen, Schrabenschlüssel, Schraubendreher....
Gewindeschneideisen o.ä. usw
Eine Abgrenzung zur vorhandenen Werkstattausstattung ist schwierig und hängt stark vom Umfang der Arbeiten ab, die man durchführen kann/möchte.

Sofern man die Lampen auf der Werkbank testen möchte empfiehlt sich eine feuerfeste Unterlage, die auch ausgetretenen Sprit aufnehmen kann (alte Pfanne, Backblech etc.)
Geeignetes Löschmittel ist dann ebenfalls sinnvoll.


Gruß
Andy

Lodjur

00Y... mit der Lizenz zu löten

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Beruf: war Biotechniker..jetzt Bogentrainer und Off Road Instruktor

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3

Freitag, 12. Januar 2018, 14:21

Hi, im Prinzip wie bei Netzwerk. Da ich das Glück habe den kompletten Keller okkupieren zu können habe ich insgesamt 4 Werkbänke und einen Drehbankarbeitsplatz. Einmal für "gröbere" Sachen, einmal ein kompletter Arbeitstisch zum reinigen. Hier steht fest aufgebaut ein Elektrolysebad, mittleres und kleines U-schallbad und eine Mikrostrahlanlage. Dann noch zwei Arbeitsplätze für die Lampen de- und Montage und zum Pfeibau mit den entsprechenden Werkzeugen. Statt Knipexzange mehrere Rollgabelschlüssel in allen Grössen. Grösserer Gasbrenner zum Hartlöten und ein paar kleine zum Weichlöten. Dazu 44 Locheisen mit und ohne Zentrierdorn sowie ein Satz mit Wechseleinsätzen mit dem man direkt in einem Gang Dichtringe schlagen kann. Dazu drei Mikromot Bohr- und Schleifgeräte und eine Mikro Kreissäge für Messingblech. Ständerbohrmaschine, Diamandkreissäge und halt alles mögliche andere Werkzeug. Das alles ist natürlich nicht nur reines Lampen und Kochergedöns sondern halt eine Feinmechanische Werkstatt. Der Reinigungsarbeitsplatz ist aber mehr oder weniger den Lampen und Kocherteilen vorbehalten. Die 70 m2 sind Sperrzone für die :frau: da meist immer mehrere Projekte in verschiedenen Stadien und Teilen rumliegen. Getreu dem Motto: Das Genie beherrscht das Chaos :D
CU Bernd

4

Freitag, 12. Januar 2018, 19:44

Oh... Anscheinend wirkt das Bild von meiner Garage motivierend.

:prost: :prost:

Ich melde mich auch mal zu Wort:

Ich schraube normalerweise an meinen Vespas rum, und dazu habe Ich einiges an Werkzeug mit den Jahren gesammelt.

In den letzten Jahren kam mein Hobby aber zu kurz, da ich keinen Platz hatte.

Die neue Garage, die Ich gerade beziehe, hat 49 m2, Heizung, Wasseranschluss.

Zum Schrauben und basteln hab Ich eine 2,80 lange Werkbank gekauft, das passende Licht für drüber.

Werkzeug hab Ich einiges aus dem KFZ Bereich für die Roller. Zangen, Feilen, uvm.

Die Garage soll aber so eine Art "Freizeiraum" werden, es kommt auch eine Musikanlage und ein Kühlschrank rein.

Hat jemand einen alten Cola Automat zu verkaufen...?

:applaudit:

5

Freitag, 12. Januar 2018, 21:14

Hallo Jörg
also ich hab mir meine Werkbänke in Keller, Garage und diversen Maschinenschuppen immer selbst gebaut.
Als Platte habe ich immer die Arbeitsplatten von Einbauküchen verwendet, bekommt man in den Bauhäusern, aber auch gebraucht von Möbelhäusern (wenn alte Küchen abgebaut werden, oder Ausstellungsküchen, welche keinen Käufer finden, die bekommst Du oft für sehr kleines Geld). Die Unterbauten, Schränke, Fächer, Regale können aus der gleichen Quelle kommen oder man baut sie einfach aus Holzplatten. Tisch- und Handkreissäge sind da allerdings Grundvoraussetzung und natürlich etwas Zeit.
Und solche Werkbänke sind natürlich deutlich stabiler als die meisten Dinger aus dem Handel. Da ist es dann vollkommen egal, ob ich den Motor meiner R100R auf dieser Werkbank zerlege oder eine Lampe.
Grüsse
Erich

6

Sonntag, 14. Januar 2018, 15:07

Moin,
ich hätte da noch einen Tipp zur Werkbank.
Immer gut zu verwenden ist eine mobile Werkbank.
Meine hat eine Arbeitsfläche von 700*1000mm.
Die Platte ist aus 30mm Buchen-Sperrholz mit umlaufendem
Stahlrahmen. Die Platte ist mit Holzschutz Lasur behandelt.
Dadurch dringen auslaufende Flüssigkeiten nicht so schnell
in das Holz ein.
Für diese Werkbank benötige ich nur kleine 100mm Schraubstöcke.
Diese werden über Adapterplatten montiert. Natürlich kann der
Adapter auch mittig an der Arbeitsplatte montiert werden.

Am Untergestell sind zwei Ablagen für Werkzeugboxen. Sehr gut
sind Standard Metall-Klappboxen. Eine für allgemeines Werkzeug, sowie
eine für das jeweilige Spezialwerkzeug.
Zerlegt passt die Werkbank in einen Kfz Kofferraum.
Mit dieser Werkbank kann man auch schön im Sommer auf der Terrasse
arbeiten.

Gruß
Thomas
»Wüstenfuchs« hat folgende Bilder angehängt:
  • wbank-1.jpg
  • wbank-2.jpg
  • wbank-3.jpg

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